Die Hauspreise, gemessen durch den Hauspreisindex (HPI), stiegen im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum um 4,1 Prozent und in der EU um 4,7 Prozent. Diese Daten stammen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Gegenüber dem dritten Quartal 2016 stiegen die Hauspreise im vierten Quartal 2016 in beiden Gebieten um 0,8 Prozent.

Entwicklung der Hauspreise in den EU-Mitgliedstaaten

Unter den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise im vierten Quartal 2016 in der Tschechischen Republik (+11,0 Prozent), Ungarn (+9,7 Prozent) und Litauen (+9,5 Prozent) verzeichnet, während die Preise in Italien (+0,1 Prozent) nahezu unverändert blieben.

Gegenüber dem Vorquartal wurden die höchsten Anstiege in Malta (+6,0 Prozent), der Tschechischen Republik (+4,7 Prozent), den Niederlanden (+3,2 Prozent) und Zypern (+3,1 Prozent) registriert und die stärksten Rückgänge in Dänemark (-1,5 Prozent), Kroatien (-0,6 Prozent) und Belgien (-0,4 Prozent).

Der Hauspreisindex (HPI) misst die Preisentwicklungen aller von Haushalten erworbenen Wohnimmobilien (Wohnungen, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser usw.), sowohl Neu- als auch Altbauten, unabhängig von ihrer endgültigen Verwendung und ihren bisherigen Eigentümern. Die HPIs der Mitgliedstaaten werden von den nationalen Statistikämtern erstellt. Die Aggregate der HPIs für den Euroraum und die EU werden von Eurostat erstellt. HPIs werden als jährliche Kettenindizes berechnet; dies erlaubt eine jährliche Aktualisierung der Gewichte. Die europäischen HPI-Aggregate werden als gewichtete Durchschnitte der nationalen HPIs berechnet, unter Verwendung des BIP (auf der Basis von Millionen KKS) zu Marktpreisen als Gewicht für die jeweiligen Länder.

ec.europa.eu/eurostat/

Meldung: Eurostat
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