Mit dem MyReserve Matrix bietet  Solarwatt die passende Speichertechnologie, um ein wirtschaftliches System zur Energieversorgung vom eigenen Dach aus aufzubauen. MyReserve Matrix ist der erste vollständig modulare Stromspeicher. In Bezug auf Kapazität und Leistung  sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Je mehr Speicherkapazität bzw. Leistung benötigt wird, desto mehr Komponenten können miteinander kombiniert werden.

Solarwatt hat für seinen neuen Batteriespeicher MyReserve Matrix den renommierten „ees Award 2017“ erhalten. Der hochkarätige Innovationspreis wird alljährlich im Rahmen der Fachmesse ees/Intersolar Europe für zukunftsweisende Entwicklungen im Stromspeicher-Segment verliehen. Bereits 2015 wurde das Vorgängermodell MyReserve mit der Auszeichnung ausgezeichnet.

Das Dresdner Solarunternehmen hatte sich 2012 aus dem Massenmodulmarkt verabschiedet und setzt seitdem erfolgreich auf die Entwicklung intelligenter Photovoltaik-Gesamtsysteme. Das MyReserve Matrix Batteriemodul und Leistungselektronik stecken jeweils in stabilen, hochsicheren Gehäusen aus Aluminium-Druckguss, deshalb kann auf eine Verkleidung verzichtet werden. Jedes einzelne Modul ist dabei nicht größer als ein Schuhkarton und nicht schwerer als 25 kg.

Durch eine einfache Kombination dieser beiden Grundkomponenten lassen sich beliebige Speichergrößen von 2 kWh bis 2 MWh abbilden. Der Solarwatt-Batteriespeicher ist damit gleichermaßen als Heimspeicher für den Privatgebrauch als auch als Gewerbespeicher einsetzbar. Auch in puncto Leistung ist der MyReserve Matrix flexibel: Pro angeschlossenem Batteriemodul erhöht sich diese um 800 Kilowatt.

Die Preisverleihung des „ees-Awards 2017“ fand am Mittwoch, den 31. Mai im Rahmen der ees/Intersolar Europe in München statt. Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus und Verwaltungsratschef Dr. Johannes Fritz nahmen den Preis für den Batteriespeicher MyReserve Matrix entgegen.

Zwei Grundkomponenten in der Größe eines Schuhkartons

Das MyReserve-Speichersystem besteht ab sofort nur noch aus zwei Elementen in der Größe eines Schuhkartons: aus dem Batterie-Modul MyReserve Pack und dem MyReserve Command. In Letzterem steckt die gesamte Leistungselektronik des Speichers inklusive Anschlüssen, Sensoren und Software. „Unser gesamtes System basiert auf einer Matrix dieser beiden Grundbausteine“, sagt Dr. Andreas Gutsch, der als Geschäftsführer des Technologiezentrums Solarwatt Innovation die Weiterentwicklung des MyReserve- Speichers verantwortet.

Sollten Nutzer mehr Speicherkapazität bzw. Leistung benötigen, können unbegrenzt viele MyReserve Pack- oder Command-Module kombiniert werden. Dies ermöglicht anwendungsorientierte Konfigurationen in einer Größenordnung von 2,2 kWh bis zu 2 MWh. „Mit der kompromisslosen Skalierbarkeit der Leistung und Kapazität gibt es erstmals einen Speicher auf dem Markt, der für alle Einsatzgebiete passt. Unsere Installateure müssen sich nur noch mit diesen beiden Komponenten auseinander setzen. Dies bedeutet einen geringeren Schulungs-, Lager- und Transportaufwand – und nicht zuletzt eine schnellere und einfachere Installation“, so Dr. Gutsch weiter.

Die exakte Dimensionierung des Speichers ist ein Plus für die Wirtschaftlichkeit der gesamten PV-Anlage. Der modulare Aufbau hat darüber hinaus Vorteile für die weitere Internationalisierung der Solarwatt Gruppe: „Die konsequente Modularität wird es uns erleichtern, den MyReserve erfolgreich in den verschiedenen Auslandsmärkten einzuführen, die für uns interessant sind“, ergänzt Carsten Bovenschen, Geschäftsführer der Solarwatt GmbH. „Sollte der Speicher an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden müssen, ist nur die Modifikation eines der Grundbausteine anstatt des gesamten Speichers notwendig. Dies sorgt für erhebliche Skaleneffekte.“

Grundstein für Netzdienstleistungen gelegt

Die neuen Stromspeicher MyReserve Matrix sind ab Sommer 2017 verfügbar. Zukünftig wird auch die Ankopplung weiterer grüner Energiequellen möglich sein. Damit kann im Solarwatt Speicher auch Strom aus anderen lokal vorhandenen Quellen wie einer Windenergie- oder Biogasanlage an dem Ort gespeichert werden, wo er erzeugt wurde. „Dies ist noch umweltfreundlicher als Öko-Strom, der von grünen Stromerzeugern wie Windrädern ins Netz eingespeist wird. Netzausbau ist per se mit Folgen für Umwelt und Natur verbunden“, sagt Detlef Neuhaus. „Die Fähigkeit, auf andere Energiequellen im Netz zu reagieren, legt den Grundstein für mehrwertbildende Netzdienstleistungen unseres MyReserve“, so Neuhaus weiter.

Ressourcenschonung dank hoher Wiederverwendungsquote

Schon bei der Entwicklung des Solarwatt MyReserve wurde der gesamte Lebenszyklus des Produktes bis zum Ende durchdacht. Seine Modularität erleichtert sowohl die Erweiterung des Speichers als auch eine eventuelle Reparatur. Eine unkomplizierte Demontierbarkeit ermöglicht darüber hinaus am Ende der Produkt-Nutzungsphase eine sortenreine Materialtrennung, was zu einer ungewöhnlich hohen Wiederverwendungsquote der eingesetzten Bauteile von über 80 Prozent beiträgt. Bis auf die Batteriezellen kommen sämtliche Teile, die für den MyReserve benötigt werden, aus Deutschland. Die Systeme werden in Frechen bei Köln bzw. in Dresden gefertigt. Damit hat Solarwatt die Kontrolle über die gesamte Prozesskette der Speicherherstellung inklusive aller elektronischen Komponenten und der Software.

www.solarwatt.de

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