In Frankfurts jüngstem Stadtteil Gateway Gardens eröffnet am 08. August auf einer Liegenschaft der Fraport AG die erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in nur 300 Meter Entfernung vom Terminal 2 des Frankfurter Flughafens.


Anja van Niersen (Geschäftsführerin der Allego GmbH), Stadtrat Markus Frank (Stadt Frankfurt am Main) Dr. Kerstin Hennig (Geschäftsführerin der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens)

Initiatoren für diesen Standort sind die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt, die Fraport AG sowie die Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens. Über den Betreiber „Allego GmbH“ stehen am westlichen Eingang des Quartiers an der Thea-Rasche-Straße ab sofort vier Ladesäulen mit je 50 Kilowatt Leistung und den gängigen Anschlüssen zur Verfügung. In rund 20 Minuten können Elektrofahrzeuge auf 80 Prozent ihrer Batteriekapazität aufgeladen werden.

Dr. Kerstin Hennig meinte, „die Straße am Flughafen sei einer der Hauptachsen Europas, viele kämen gerade aus den Niederlanden hierher. Mit Gateway Gardens entsteht ein Stadtteil, der im Norden an den Frankfurter Grüngürtel zum Stadtwald anschließt. Ein nachhaltiges Stadtquartier, das z.B. mit LED Leuchten ausgestattet ist.“

Die Ladestation ist Bestandteil des praxisnahen Forschungsprojekts SLAM („Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. „Bei Gateway Gardens war von Beginn an das Ziel, ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln. Damit spielen alternative Antriebe für uns eine große Rolle“, erläutert Christian Balletshofer, Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG. „Der Standort am Westeingang von Gateway Gardens in der Frankfurter Airport City ist auch ideal von den Autobahnen A3 und A5 zu erreichen und beweist erneut, die exzellente Verkehrsanbindung des Quartiers und die zentrale Lage im Herzen Europas. Die Fraport AG ist als Mitgesellschafter schon seit langem mit verschiedenen Projekten im Bereich der Elektromobilität engagiert, die neue Schnellladestation ist von hoher Bedeutung für uns.“ „Die Jahre, in denen die Elektromobilität ein Nischendasein fristete, sind vorüber.

Die aktuellen Ereignisse werden dazu führen, dass E-Fahrzeuge aus unseren Städten nicht mehr wegzudenken sind“, betont Wirtschaftsdezernent Markus Frank in seinen Ausführungen. „Die Stadt Frankfurt am Main hat bereits eine Vielzahl von Projekten mit Elektrofahrzeugen, sowohl im städtischen Fuhrpark als auch gemeinsam mit Unternehmen, umgesetzt. Dass diese Schnellladestation unmittelbar an die Taxiwarteschleife des Frankfurter Flughafens grenzt, erfreut mich besonders und es werden weitere Projekte in diesem Zusammenhang folgen.“ Bei der Entwicklung von Gateway Gardens wird seit Baustart für den neuen Frankfurter Stadtteil seitens der drei privatwirtschaftlichen Partner Fraport AG, Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH und OFB Projektentwicklung GmbH sowie der Stadt Frankfurt am Main die Ausrichtung des Quartiers auf Nachhaltigkeit verfolgt.

Markus Frank fügte hinzu, „Die Ladekapazität an der E-Ladestation im Gateway Gardens soll auf 350 KW steigen.“ Der Flughafen mit seinen Parkhäusern sei überhaupt der geeignete Ort um E-Mobilität zu etablieren. „Eine Superschellladeinfrastruktur werde entwickelt.“ und auf der IAA im September werden noch viel mehr Innovationen auf dem Gebiet der Elektromobilität zu finden sein. „Auch die ABG Nova will ein Netz an Ladestationen auf den Weg bringen,“ ergänzte der Stadtrat. „Es gibt unendlich viele Möglichkeiten in der Verknüpfung mit Digitalisierung.“ Verheißungsvolle Worte für eine Technologie, die immer stärker in den Fokus der Gesellschaft rückt.

Alle Gebäude müssen die ENEV um bis zu 30 Prozent übertreffen. Begrünte Dachflächen sind im Rahmen der Regenwasserbewirtschaftung vorgeschrieben. Die Beleuchtung wurde auf energieeffiziente LEDs umgestellt und der extrem hohe Grünanteil des Quartiers zeigt sich in der Erhaltung des alten Baumbestandes im Park. Für diese Gesamtausrichtung wurde das Quartier bereits von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als erster kompletter Stadtteil in Deutschland mit Platin ausgezeichnet. Weiter wird das Quartier an das landesweite Radwegeschnellnetz angeschlossen.

Im Frühjahr 2017 wurden im Rahmen des EU-Förderprogramms CHIPS Pedelecs angeschafft, mit denen die Wege zum Flughafen, innerhalb der Airport City und auch in die Frankfurter Innenstadt bequem und umweltfreundlich zurückgelegt werden können. Mit der seit 2016 in Bau befindlichen S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ wird das Quartier Ende 2019 an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen und die hier tätigen Menschen können bei der Anreise zu ihren Arbeitsplätzen auf den eigenen PKW verzichten.

Gateway Gardens ist mit 700.000 Quadratmetern projektierter Bruttogeschossfläche auf einem Areal von 35 Hektar eine der größten Quartiersentwicklungen in Deutschland. Der neue Frankfurter Stadtteil befindet sich im Zentrum der wichtigsten Verkehrsachsen: Am internationalen Flughafen Frankfurt/Rhein-Main, am größten Flughafenbahnhof und am größten Autobahnkreuz Deutschlands. Ab 2019 eröffnet in Gateway Gardens zudem der eigene S-Bahn-Anschluss.

Siehe auch: Gateway Gardens neue Schnellladestation für Elektrofahrzeuge

Foto (c) Kulturexpress
Meldung: Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH c/o DAFKO Deutsche Agentur für Kommunikation und Kulturexpress

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