Der Callwey Verlag präsentiert die Preisverleihung zu “Häuser des Jahres” bestehend aus Ein- oder Zweifamilienhäusern alljährlich aufs Neue. Um auf dem Laufenden zu bleiben und von den neuesten Häusern Kenntnis zu erhalten, ist dies eine praktische Herangehensweise. Denn Überraschungen lassen nicht auf sich warten. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Ergebnissen Architekt, Bauherr und Baufrau gelangen. Zumal die fotografierten und prämierten Häuser noch so neu sind, dass alles an ihnen glänzt und wie frisch geputzt erscheint. Wer eine Vision davon haben will, kann den ungetrübten Blick auf das Bauwerk in der DAM Ausstellung “Häuser des jahres 2018” erhalten. Und der erste Eindruck zählt! Die Häuser sind von Außen wie von Innen zu betrachten. Das kann erhebliche Unterschiede von der Außenhülle zu den Innenräumen zur Folge haben. Dann hilft nur Sachverstand weiter. Aus welchem Material wurde gebaut? Was kostet das Haus? Fragen, die sich um das gedankliche Bauwerk drehen mehr als um die Wirklichkeit, die meist in weiter Ferne liegt, so unerreichbar erscheinen manche dieser ungewöhnlichen Bauten. Natürlich trägt auch die Präsentation ihr übriges dazu bei. Der sehnsuchtsvolle Blick nach oben, von der Straße aus bis auf das Dach, hat was Erhabenes. Der Gewinner des Preises steht aber nicht allein. Was zählt, ist der subjektive Blick auf das Gebaute, entscheidet über Missfallen oder Gefallen. Deshalb ist es nur gerechtfertigt, wenn nicht nur ein Preis vergeben wird, sondern viele Preise, Sonderpreise und Anerkennungen, die über die Geschicke eines Gebäudes berichten und mitentscheiden.

Die Jury “Häuser des Jahres 2018” setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Verena von Beckerath, Architektin und Professorin, Bauhaus-Universtät Weimar; Ulrich Nolting, Geschäftsführer, InformationsZentrum Beton; Katharina Matzig, Architekturjournalistin; Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen, Architekturmuseums; Barbara Holzer, Holzer Kobler Architekturen, 1. Preis „Häuser des Jahres 2017“; Reimund Stewen, Vorstandsmitglied, Verband Privater Bauherren e.V.; und Alexander Russ, Redaktion Baumeister.

Erster Preisträger, Architekt Thomas Kröger und die beiden Bauherren, am Rednerpult Andrea Jürges, stellvertretende DAM Direktorin, am 05. Oktober während der Preisverleihung im DAM Auditorium

Zum achten Mal lobte der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem DAM und den Partnern InformationsZentrum Beton, Hofquartier, dem Verband Privater Bauherren e.V. sowie dem Magazin Baumeister den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Die Jury wählte in diesem Jahr aus 180 Einreichungen 50 Projekte aus und benannte aus diesen einen Preisträger, eine Auszeichnung und sechs Anerkennungen. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt. Die Ausstellung im DAM und das Buch zum Wettbewerb präsentieren diese 50 besten Häuser – mit zahlreichen Fotos, Lage- und Architektenplänen sowie Projektbeschreibungen. Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis gewann Thomas Kröger Architekten aus Berlin für das Projekt Haus am Deich in Ostfriesland. Der Architekt hatte den gleichen Preis nach 2015 in diesem Jahr schon zum zweiten Mal gewonnen. Das ist eine Besonderheit, die der Georg D.W. Callwey Verlag erlaubt, wenn ein Architekt gleich mehrere Male den 1. Preis “Häuser des Jahres” gewinnen kann. Bei anderen Preisverleihungen wird diese Option von vornherein ausgeschlossen. Der Callwey Verlag ist auch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit eigenem Stand vertreten und zwar in Halle 4.1 Stand H11 und das bis 14. Oktober.

Eine Bericht von Kulturexpress

Siehe auch: Callwey Blog “Häuser des Jahres 2018”

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