Hochspannendes Abenteuer, das zwischen rasantem Road-Movie und imposanter Actionkomödie agiert, immer zwei Welten vor Augen: einmal die Welt der Menschen und die der Maschinen. Auf der Flucht im Jahr 1987 findet Bumblebee auf einem Schrottplatz in einer kleinen kalifornischen Stadt in der Nähe des Strandes eine Zuflucht. Charlie (Hailee Steinfeld) steht kurz vor der Vollendung ihres 18. Lebensjahres und versucht mit allen Kräften ihren Platz in der Welt zu finden. Dabei entdeckt sie Bumblebee, von der Schlacht gegen außerirdische und übermenschlich geartete Maschinenroboter gezeichnet und gebrochen. Als Charlie ihn wiederbelebt, erfährt sie schnell, dass dies kein gewöhnlicher gelber VW-Käfer ist.

In den bisherigen „Transformers“-Filmen war Bumblebee ein gelber Chevy Camaro, doch in seiner ursprünglichen Generation-1-Form ist er ein VW Käfer – die perfekte Auto-Inkarnation für Bumblebees kindlichen, verspielten Charakter. Die Produktion entschied sich für ein Modell aus dem Jahr 1967, eine einmalige Edition, die weder zuvor noch danach in dieser Form gebaut wurde – von den Scheinwerfern über die Sitzgurte bis hin zur markanten gelben Farbe.

Zur Filmwebsite: Bumblebee       Spieldauer: 114 Min.       FSK ab 12 freigegeben        
Im Verleih: Paramount Pictures

Poster

Dabei werden technische Gags sehr einfallsreich gestaltet. Bumblebees Verwandlungsfähigkeit ist enorm. Wie im Kinderspiel verwandelt er sich von einem Maschinenroboter, der aus Blechteilen zusammengebaut wurde, in einen funktionierenden gelben VW-Käfer. Die Freude daran ist groß! Seine außerirdischen Kollegen stehen ihm darin nicht nach, nur die Automarke scheint eine Spur amerikanischer zu sein. Was allein zählt, sind Charlies Sympathien für Bumblebee und sie gewinnt ihn richtig lieb, wie ein süßer Fratz oder Haustier, das zum ständigen Begleiter geworden ist. Der Roboter zeigt wenigstens menschliche Gefühle, ohne diese wäre der Haufen Blech zu Schrott verurteilt. Die Feinmotorik oder das Kindchen-Schema, welches Bumblebee unterlegt wurde,  ist bis zu einem Grade fortgeschritten, was schon wieder phänomenal ist. Die fließenden Übergänge von einem Apparatezustand in den anderen, zeigen die Vielfältigkeit mit der Animateure heutzutage bei der Filmproduktion zu tun haben. Hier zeigt sich überhaupt, wie tief die Freundschaft zwischen Mensch und Automobil eigentlich sitzt, zumal Bumblebee einige technische Vorzüge aufweist, die im Kampf gegen die Welt der Großen und Mächtigen gewinnbringender sind denn je, was mehr bedeutet als alles andere aus Charlies Leben bisher. Welche zerstörerischen Kräfte zwischen den Maschinen walten können, wenn man nicht versteht sie sich zu nutze zu machen. Ohne das eine Absicht bestünde, dass sie es gerade auf die Menschheit abgesehen haben. Vielmehr wirken Kräfte, die von einer außerirdischen Macht gesteuert werden nur so lange, bis sie von Charlie und ihren Freunden, dank Bumblebee, mit Bravour gelöst werden.

Damit die einmalige Beziehung zwischen Mensch und Maschine auf der großen Leinwand so wundervoll authentisch und emotional wirken kann, brachte das Team des VFX- und Animationsstudios Industrial Light & Magic (ILM) sein ganzes Geschick und seine Erfahrung aus den vorherigen „Transformers“-Filmen ein, während Regisseur Travis Knight seine Expertise im Animationsbereich beisteuerte. Zu keinem Zeitpunkt sollte der Zuschauer offensichtliche VFX-Effekte wahrnehmen. Knight arbeitete dafür mit den Künstlern seiner Firma Laika zusammen: „Wir versuchten, mithilfe von Performance-Storyboards herauszuarbeiten, was Bumblebee denkt, fühlt und tut. Diese konnten wir dann Hailee zeigen, die nie zuvor ohne einen Live-Partner gespielt hatte, damit sie wusste, wie die finale Szene aussehen sollte.“ Darüber hinaus wurde Hailee Steinfeld beim Dreh besonders schwieriger Szenen der Zirkuskünstler Chris Grabher zur Seite gestellt, der auf Stelzen als Stand-in für Bumblebee agierte.

Zur Vorgeschichte des Films: Auf dem Transformers-Heimatplaneten Cybertron ist Bumblebee bekannt als B-127, ein verlässlicher und hartnäckiger Kämpfer im jahrhundertelangen Krieg zwischen Autobots und Decepticons. Kurz bevor alles schon verloren scheint, wird B-127 mit einer Mission auf die Erde geschickt: den Planeten beschützen, damit er künftig als Zufluchtsort für die Transformers dienen kann. Travis Knights Film BUMBLEBEE erzählt somit die Ursprungsgeschichte der „Transformers“-Saga.

FILMEMACHER

TRAVIS KNIGHT (Regie)
LORENZO DI BONAVENTURA , DON MURPHY, MICHAEL BAY, MARK VAHRADIAN (Produzent)
STEVEN SPIELBERG, BRIAN GOLDNER, CHRIS BRIGHAM (Ausführender Produzent)
CHRISTINA HODSON (Drehbuch) J.J. HOOK (Co-Producer, Supervising Location Manager)
ENRIQUE CHEDIAK (Director of Photography)
SEAN HAWORTH (Production Designer)
PAUL RUBELL, A.C.E. (Editor)
DAYNA PINK (Kostümdesigner)
RON AMES (Visual Effects Producer)

CAST

HAILEE STEINFELD (Charlie Watson)
JOHN CENA (Agent Burns)
JORGE LENDEBORG JR. (Guillermo “Memo” Gutierrez)
JASON DRUCKER (Otis Watson)
PAMELA ADLON (Sally)
STEPHEN SCHNEIDER (Ron)
RICARDO HOYOS (Tripp Summers)
JOHN ORTIZ (Dr. Powell)
GLYNN TURMAN (General Whalen)
LEN CARIOU (Onkel Hank)
GRACIE DZIENNY (Tina)
DYLAN O’BRIEN (Stimme von B-127)
PETER CULLEN (Stimme von Optimus Prime)
ANGELA BASSETT (Stimme von Shatter)
JUSTIN THEROUX (Stimme von Dropkick)
DAVID SOBOLOV (Stimme von Blitzwing)

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