22 Schüler*innen des Jahrgangs 8 der Elisabethenschule Frankfurt haben sich über vier Projekttage auf eine höchst abenteuerliche Reise von der Erde – in diesem Fall aus dem Architekturmuseum – über die Natur und Pflanzenwelt zum roten Planeten begeben. Eine Marsstation war die komplexe Aufgabe: Atmosphäre, Landschaft, Materialtransport stellten neben der mentalen Verfassung der Mars-Crew eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Jugendlichen stellen ihre gebauten Ideen in der Ausstellung Mission to Mars vor, die durch Entwürfe „echter“ Architekten ergänzt wird.

Das Projekt ist Teil der aktuellen Junior-Ingenieur-Akademie der Elisabethenschule, ein Projekt, das von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt sowie der Deutschen Telekom Stiftung gefördert wird – eine gelungene Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum. Bereits im Jahr 2014 lobte die NASA einen Architekturwettbewerb für ein Mars Habitat aus: Der 3D-Druck ist dort die Technik der Wahl; Vorbilder aus der Natur spielten auch dabei eine wichtige Rolle.

BIONIK war das Zauberwort: Technische Vorbilder aus der Natur inspirierten die Jugendlichen zu ihren Entwürfen: Schalen, Blätter und Bienenstöcke gaben Anregungen für technische Umsetzungen. Im Palmengarten haben sich die Schüler*innen mit bionischen Techniken der Pflanzenwelt vertraut gemacht, um diese dann in ersten eigenen Modellen unter Berücksichtigung der speziellen Mars-Bedingungen umzusetzen. Falt- und Vernetzungstechniken standen dabei im Vordergrund, die – immer in Annäherung an die Natur – an kleineren Objekten untersucht und ausprobiert wurden. Entwürfe für geschickte Innenraumplanung sowie die Möglichkeit, Siedlungen technisch möglichst einfach zu vergrößern, ergänzten das Szenario.

Die Ausstellung eröffnet am 19. März 2019, 17 Uhr und kann bis 31. März im Kabinett, 2. Obergeschoss des Museums, besucht werden.

Projektleitung:
Deutsches Architekturmuseum: Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch.
Elisabethenschule: Sabine Leiser, Silvana Mauceri

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