Wann:
14. November 2018 um 20:00 – 22:00
2018-11-14T20:00:00+01:00
2018-11-14T22:00:00+01:00
Wo:
Alte Oper Frankfurt - Großer Saal, Frankfurt


Ist es erstaunlich oder einfach nur folgerichtig, dass Johann Sebastian Bach so viele Jazzmusiker inspiriert hat? In Europa denkt man für gewöhnlich zuerst an die “Play Bach”-Arbeiten von Jacques Loussier. Aber auch amerikanische Tastenvirtuosen wie Bill Evans, Chick Corea und zuletzt Brad Mehldau oder Saxofonisten wie Lee Konitz und Warne Marsh setzten sich – wenn auch meist subtiler – mit der Musik des gebürtigen Eisenachers auseinander oder gaben zu, von ihr beeinflusst zu sein. Ihre motorische Energie und das kunstvolle Ineinandergreifen von Melodie und Harmonik macht sie für Improvisatoren hochinteressant. Die denken nämlich in ähnlichen Symbiosen aus horizontaler und vertikaler Architektur.

Dieses Konzert wird zeigen, wie eine zeitgenössische Bigband sich dem Bachschen Oeuvre nähern kann. Im Zusammenspiel aus barocker Strenge und jazzmusikalischer Lockerheit, aus detailgenauer Komposition und der Freiheit der Improvisation werden Keller und die hr-Bigband die Zeitlosigkeit des Bachschen Oeuvres auch für den orchestralen Jazz von heute unter Beweis stellen.

Mittwoch, 14. November 2018 · 20.00 Uhr Alte Oper Frankfurt – Großer Saal
In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Großen Saal der Alten Oper
hr-Bigband

Jörg Achim Keller Leitung

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