Wann:
4. Februar 2018 um 11:00 – 13:00
2018-02-04T11:00:00+01:00
2018-02-04T13:00:00+01:00
Wo:
Haus am Dom, Frankfurt am Main


Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

Ich als Haus würde Ihnen Widerstand empfehlen!
Es ist Herbst in einer Großstadt: Das letzte, unsanierte Haus in der Hebelstraße wird „leergewohnt“.
Karl Kramer, 55 Jahre alt, Hausmeister, Elisabeth Buttkies, 72 Jahre, Deutschlehrerin a. D. und Jersey, 28 Jahre, Studentin in Teilzeit, sind noch übrig – und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Welt vor der Tür meint es nicht immer gut mit ihnen, so glauben sie, aber drinnen pflegen sie ihre Wunden und streicheln die Narben. Bis der Brief des neuen Hauseigentümers kommt: Auszug! Kernsanierung! Endgültig.

Der Kampf der Bewohner um ihr vermeintlich letztes Stückchen „Ich“ beginnt. Man verbarrikadiert sich, Katzen werden vergiftet und Perücken abgefackelt – fast ist es zu spät, doch dann schließen sich „die Letzten“ zusammen. Am Ende blühen die Geranien wieder. Es ist Frühling. Drei sind glücklich. Und einer ist tot.

Madeleine Prahs, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, ist dort und am Ammersee aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg. 2014 erschien ihr Debütroman „Nachbarn“. Für ihre Arbeit an dem Roman „Die Letzten“ erhielt sie mehrere Stipendien, u.a. vom Literarischen Colloquium Berlin. Sie lebt in Leipzig.

Eintritt frei.

Im 1. Stock bietet das Restaurant „Cucina della Grazie“ einen kleinen Imbiß an.

Zum Vormerken: 4. März Eva Demski „Den Koffer trag ich selber“

Wir danken unseren Förderern: Sparda Bank Hessen (Hauptsponsor), hr2-kultur, Buchhandlung Schmitt & Hahn, DEVK-Versicherungen, Haus am Dom, Kulturamt der Stadt Frankfurt und Deutsche Bahn AG. Medienpartner: hr2–kultur

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