Wann:
23. Februar 2018 um 19:30 – 21:30
2018-02-23T19:30:00+01:00
2018-02-23T21:30:00+01:00
Wo:
Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, Frankfurt am Main
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt am Main


Ein Koproduktion von &sistig, Künstlerhaus Mousonturm, Maschinenhaus Essen und der Hessischen Theaterakademie. In Kooperation mit der Evangelischen Andreasgemeinde Niederhöchstadt und der Initiative WIR TANZEN WIEDER! Ermöglicht durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, die Stiftung Citoyen und die studentische Filmförderung der Goethe Universität.

Performance: Judith Altmeyer & Angelika Löfflat
Konzept, Inszenierung, Dramaturgie: Filomena Krause, Julia Salzmann & Bastian Sistig
Bühne: Josephine Hans
Sounddesign: burgund + brandt
Kostüm: Maylin Habig
Licht: Florian Fink
Video: Jonas Fischer
Produktionsleitung: Christian Schuller
Outside-Eye: Philipp Röding

Freitag, 23. Februar 19.30 Uhr
Samstag, 24. Februar 18 Uhr
Sonntag, 25. Februar 19.30 Uhr

jeweils im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main

Eintrittspreis: Karten unter www.mousonturm.de

Weitere Veranstaltungen am 17. und 18. Mai 2018 jeweils um 19.30 Uhr im Maschinenhaus Essen

Wir sammeln Erinnerungen und prägen sie uns ein. Wir besuchen Seniorenwohnheime und Tanzkurse, feiern das Kartoffelfest, fahren ins Phantasialand, graben alte Fotos aus, singen mit und hören zu.
Wir sind auf der Suche nach Erinnerungen, die verschwinden, weil sie durch Formen von Demenz gefährdet sind, vergessen zu werden. Ständig lernen wir neue Leute kennen die etwas vergessen und ständig vergessen wir auch unsere Jacken.

Die Gruppe &sistig begegnet real mit dem Verschwinden konfrontierten Personen und ihrem Gedächtnis, um so die Konstruktionsmöglichkeiten und Inszenierungsstrategien eines Selbst zu untersuchen. Inwiefern behaupten Aufzeichnungen und Merkfähigkeit die Identität eines Individuums und wie können wir durch Vergessen, Verändern & Überschreiben von Erinnerungen ein produktives Bewusstsein für ein (un)mögliches Ich generieren? Welche Potenziale bietet Vergesslichkeit?

Kann man sich auch die Zukunft merken? Und wem gehört eigentlich unser Gedächtnis?

Die Performerin Judith Altmeyer wird zum lebenden Archiv schwindender Erinnerungen. Sie kopiert, wiederholt, prägt sich ein und vergisst. Verkörpert Oma, Cowgirl, Kinderfoto, Urkunde und Zeichen.
Eine Performance über Macht & Möglichkeit von Erinnerungen, ein Spiel mit dem Dokument, eine Lecture des Vergessens, fast sogar ein Tanzstück, eine Montage dessen was da war und dessen, was irgendwann vielleicht (da) sein wird.

RegisseurInnen sind wie die Zehnkämpfer unter den Leichtathleten, sie müssen mit vielen Bereichen des Theaters vertraut sein.

Der Studiengang Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zeichnet sich deshalb im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA) durch die frühzeitige Zusammenarbeit mit den Studiengängen Dramaturgie, Schauspiel, Bühnen und Kostümbild sowie Theater- und Orchestermanagement aus. Studienziel ist die Ausbildung von RegisseurInnen für das Theater.

Mit den Partnerbühnen der HTA steht der Studiengang vom Beginn bis zum Abschluss in engem Kontakt, sei es über Hospitanzen und Assistenzen oder eigene Inszenierungen der Studierenden. Eine besonders enge Verknüpfung besteht mit dem Studiengang Schauspiel der HfMDK. Praxisbezug, eigenes Inszenieren und die unterschiedlichsten Querverbindungen unter den Sparten der Darstellenden Künste eröffnen den Studierenden Räume, sich in die Komplexität ihres künstlerischen Arbeitens einzuüben. Regie-, Dramaturgie-, Schauspiel- und Bühnenbildstudierende, OrganisatorInnen und ProduzentInnen werden sich zunehmend vernetzen. Das Studium dauert 8 Semester und schließt mit dem Bachelor ab.
Hochschule

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