Wann:
14. Juni 2017 um 19:00 – 21:00
2017-06-14T19:00:00+02:00
2017-06-14T21:00:00+02:00
Wo:
Palmengarten, Frankfurt am Main
Festsaal des Gesellschaftshauses


Preview zu Ehren von Heinrich Siesmayer
Konzert von Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen am Abend vor der Eröffnung der Rosen-
Ausstellung im Palmengarten – Fortsetzung der Kooperation zwischen der Alten Oper Frankfurt
und dem Palmengarten Frankfurt

MITTWOCH, 14. JUNI 2017 | 19 UHR
PALMENGARTEN FRANKFURT, FESTSAAL DES GESELLSCHAFTSHAUSES

Ludwig van Beethoven Variationen für Violoncello und Klavier op. 66 „Ein Mädchen oder Weibchen“
Franz Schubert Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll D 821 „Arpeggione Sonate“
Ludwig van Beethoven Variationen für Violoncello und Klavier Es-Dur WoO 46
„Bei Männern, welche Liebe fühlen“
Igor Strawinsky Suite Italienne für Violoncello und Klavier
MARIE-ELISABETH HECKER Violoncello
MARTIN HELMCHEN Klavier

Veranstalter: Palmengarten Frankfurt und Alte Oper Frankfurt
€ 15,- / 28,- / 34,- / 39,- (Endpreise)
Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de
Start des Kartenvorverkaufs: 15. März 2017

Farben, Düfte, Klänge: Ein Abend für alle Sinne erwartet die Besucher des Palmengartens am
Mittwoch, 14. Juni 2017. Anlässlich der großen Rosen-Ausstellung laden der Palmengarten und die
Alte Oper Frankfurt zur Preview vor der offiziellen Ausstellungseröffnung in Kombination mit einem
Konzert ein und knüpfen mit dieser „Rosenserenade“ an die erfolgreiche Premiere ihrer
Zusammenarbeit vor zwei Jahren an.

Um 19.00 Uhr beginnt im Festsaal des Gesellschaftshauses der Kammermusikabend. Die Cellistin
Marie-Elisabeth Hecker und der Pianist Martin Helmchen spielen Werke von Beethoven, Schubert
und Strawinsky. Das Konzert ist eine Hommage an eine wichtige Frankfurter Persönlichkeit: Vor 200
Jahren wurde der Gärtner und Gartenarchitekt Heinrich Siesmayer geboren. Hunderte von Gartenund
Parkanlagen soll Siesmayer in der Rhein-Main-Region entworfen und realisiert haben – bekannt
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aber wurde er vor allem durch den Frankfurter Palmengarten, mit dem er seine Vision eines
„Südpalasts“ mit einem Gesellschaftshaus für tropische Pflanzen realisierte und der seit dem Tag
seiner Eröffnung im März 1871 ein Publikumsmagnet ist, nicht nur für Frankfurter.

Sie sind Partner nicht nur im Leben, sondern auch auf dem Podium: Die Cellistin Marie-Elisabeth
Hecker und der Pianist Martin Helmchen bilden ein bestens aufeinander eingespieltes Duo, das
regelmäßig in den großen Konzertsälen etwa von Amsterdam, Barcelona, Berlin, Florenz, London,
Mailand, Paris, Wien, New York oder Tokio auftritt. Auch in der Alten Oper wurden sie bereits vor
vier Jahren für einen exquisiten gemeinsamen Kammermusikabend gefeiert. Eigens für die
Rosenserenade haben die beiden in Berlin lebenden Musiker ein ebenso unterhaltsames wie
anspruchsvolles Programm zusammengestellt. In dessen Zentrum steht Franz Schuberts Sonate a-
Moll D 821, die so genannte „Arpeggione-Sonate“, benannt nach einem heute in Vergessenheit
geratenen Instrument, das die Eigenschaften von Gitarre und Violoncello miteinander kombinierte.
Doch ob auf dem Arpeggione oder in der Fassung für Cello und Klavier: Die Sonate ist ein
Virtuosenstück, sie zeigt aber gleichzeitig, vor allem im lyrischen zweiten Satz, den Liedkomponisten
Schubert mit Gespür für weite Melodiebögen. Eingefasst wird die Arpeggione-Sonate durch zwei
Variationswerke Ludwig van Beethovens über Melodien aus Mozarts Zauberflöte für Violoncello und
Klavier – zum einen über die Arie des Papageno „Ein Mädchen oder Weibchen“, zum anderen über
das Duett von Papageno und Papagena „Bei Männern, welche Liebe fühlen“. Den Abschluss bildet
Igor Strawinskys Suite Italienne von 1932, für die der Komponist fünf Sätze aus seinem Pulcinella-
Ballett für Cello und Klavier bearbeitete.

Für die Besucher der „Rosenserenade“ öffnet der Palmengarten in der verlängerten Pause und nach
dem Konzert exklusiv die Rosenausstellung. Der Königin der Blumen widmet der Palmengarten
alljährlich seine aufwändigste Blumenschau, in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. Juni. Zu Ehren von
Heinrich Siesmayer wird das Gestaltungsteam des Palmengartens diesmal die Beete und Gestecke
nach Vorbildern aus dem 19. Jahrhundert gestalten. So können die Besucher der Rosenserenade am
Vorabend der Eröffnung der Ausstellung eine stimmige Mischung von virtuosen Klängen im Festsaal
und farbenfroher Blumenpracht wie zu Lebzeiten des Palmengartengründers in den Galerien
genießen.