Wann:
18. Juni 2018 um 18:30 – 20:30
2018-06-18T18:30:00+02:00
2018-06-18T20:30:00+02:00
Wo:
Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
Münzgasse 9
Frankfurt am Main


Am Montag, 18. Juni, schließt der Kunsthistoriker Alexander Brockhoff mit dem Vortrag „Walter Körte: Städtischer Baurat des Neuen Frankfurt (1925–1930)“ die von der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte gemeinsam mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltete Reihe „Akteure des Neuen Frankfurt. Biografien aus Architektur, Politik und Kultur“ ab.

Der deutsche Architekt und Hochschullehrer Walter Körte (1893–1972) war von November 1925 bis Dezember 1929 in der Abteilung E des Frankfurter Hochbauamts tätig, deren Aufgabengebiet kommunale Neubauten umfasste. Als Baurat im Privatdienstvertrag errichtete er an der Seite des Frankfurter Baudirektors Martin Elsaesser Krankenhäuser und Schulen, darunter das Röntgeninstitut der Chirurgischen Klinik, die Beobachtungsstation der Medizinischen Kinderklinik, die städtische Desinfektionsanstalt oder die Holzhausenschule.

Im Januar 1930 wechselte Körte innerhalb des Hochbauamtes in die Abteilung für Wohnungsunterhaltung WU. Dort trat er die Nachfolge Werner Hebebrands an. In dieser Funktion als Zuständiger für Neubauprojekte entwarf Körte den neuen Eingangsbereich des Frankfurter Goethe-Museums, der 1932 nach seinen Plänen realisiert wurde. Sein Vertragsverhältnis mit der Stadt Frankfurt am Main endete im Juli 1930.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis frei. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich. Aktuelle Informationen unter

http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de

http://www.geschichte-frankfurt.de

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