
In Lüneburg ist zu dieser Jahreszeit der Weihnachtsmarkt vor mittelalterlicher Backsteinkulisse gerade im Gange. Der Weihnachtsmarkt in Lüneburg dauert vom 27. November bis 22. Dezember 2017. Ab Bahnhof Lüneburg sind es ca. 10 Minuten Fußweg dorthin. An den Verkaufsständen werden neben Glühwein, Lebkuchen auch allerlei Weihnachtsschmuck geboten. Da es im Winter früher dunkel wird, birgt der nächtliche Besuch meist schon ab dem späten Nachmittag noch mehr weihnachtliche Stimmung, was durch Lichterketten an den umherstehenden Bäumen, die das übrige Portal überragen, noch erhöht wird. Der Weihnachtsmarkt in Uelzen ist mit seinem größeren Gegenüber in Lüneburg vergleichbar.
Die beiden Städte haben Ähnlichkeit, wenn deren historische Entwicklungsgeschichte seit dem Mittelalter auch unterschiedliche Verläufe genommen haben, was nicht nur den Erhaltungszustand der Altstadt angeht. Wobei Lüneburg in der Region und darüberhinaus eine der am besten erhaltenen Altstädte in typisch norddeutscher Backsteingotik hat. Zu dieser Jahreszeit ist es meist regnerisch. Schneeverwehungen behindern die Sicht. Das Umland verbirgt sich wie hinter nebliger Wand.
Lüneburg, Uelzen und Soltau gehören zum Bundesland Niedersachsen. Erstaunlicherweise zählt die Region jedoch zum Einzugsgebiet um Hamburg. Viele Pendler wohnen im Großraum, da hier Haus- und Mietpreise noch erschwinglich sind. Fahren zum arbeiten in die Metropole und abends wieder zurück. Die Umgebung dorthin ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Auf dem Land finden sich Bauernhöfe und viele kleine Ortschaften prägen das Bild während der Durchfahrt entlang der vielen Weggabelungen. Lange Baumalleen säumen den Weg, Hier und da ein Bach oder stilles Gewässer, sonst ist die Umgebung mit leichten Hügeln bedeckt, eher flach und wird abwechselnd durch Waldstücke und Heide bestimmt.
Ein Bericht von Kulturexpress
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Siehe auch: Im Zeichen der Nachhaltigkeit – Das neue Zentralgebäude der Leuphana-Universität Teil 4
Siehe auch: Stadtrundgang Lüneburg Teil 5


