Die Verkehrswende, der Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität, betrifft im Grunde alle Menschen. Um das Thema ist eine öffentliche Diskussion entbrannt, die derzeit vor allem Elektroautos und Elektromobilität im Fokus hat. Sie wird heftig geführt, denn oft treffen kontroverse Standpunkte aufeinander. Das Museum für Kommunikation nimmt sich dieser Diskussion vom 20. März bis 13. Oktober 2019 in der Ausstellung elektro ± mobil an.

Kommt der Boom des Elektroautos, was wären die Konsequenzen? Was bedeutet es für die Umwelt? Was für die Gesellschaft? Diese Fragen greift elektro ± mobil auf und regt zur Reflexion und Diskussion über Mobilität an. Die Ausstellung inszeniert die aktuelle Debatte um das Elektroauto und bezieht das Publikum mit ein. Sie spiegelt das „Für und Wider“, das „Schwarz und Weiß“ der Meinungen zum Elektroauto – und zeigt die Grautöne des Themas auf, um die Diskussion zu entschärfen und eine differenzierte Meinungsbildung zu ermöglichen.
Das Bild der Ausstellung ist das eines Labors, in dem die Geschichte des Elektroautos erforscht, seine Gegenwart erkundet und seine Zukunft diskutiert wird. Im „Recherchebereich“ wird die Elektromobilität mittels Objekten, Dokumenten und Modellen im historischen Kontext verortet. In der „Ent-wicklungsabteilung“, die sich mit der Gegenwart des Elektroautos beschäftigt, können Besucherinnen und Besucher in einem viersitzigen Chassis durch eine digitale Verkehrs- und Informationslandschaft steuern und Wissenswertes zur Elektromobilität „erfahren“.

Die historische Elektro-Fahrzeugsammlung der Post ist Teil der Ausstellung und kann bei Sonderführungen im Depot des Museums in Heusenstamm erkundet werden. Außerdem bieten wir ab Mai an jedem ersten Freitag im Monat Fahrten im Brenn-stoffzellenbus vom Museum zu den Führungen im Depot Heusenstamm und zurück an.

Kurator/innen der Ausstellung: Joel Fischer und Margret Baumann

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