Festivalfieber, internationale Gäste und Kinovielfalt aus 33 Ländern:  LUCAS feiert mit mehr als 60 Filmen seine 42. Ausgabe. Gruppen und Einzelpersonen erhalten bis 9. September Frühbucherrabatt.

Oberbürgermeister und Lucas-Schirmherr Peter Feldmann warb anlässlich der Pressekonferenz am Mittwoch, 28. August, im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum persönlich für die Veranstaltung: „Lucas macht jungen Menschen jedes Jahr ein ganz besonderes Angebot. Es fordert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu auf, im Kino die Welt zu entdecken und sie mit eigenen Augen anzuschauen. Über 60 Filme sind dieses Jahr dabei, doch das ist nicht alles: Jede und jeder kann am Festivalgeschehen kreativ teilhaben.“ Er hob die langjährige Verankerung des Festivals in der Stadt Frankfurt hervor und rief zum Festivalbesuch auf: „Mit dieser Grundidee passt Lucas seit mehr als 40 Jahren hervorragend nach Frankfurt. Der Familientag, am Sonntag, 22. September, bietet Filmfans jeden Alters dafür eine hervorragende Gelegenheit.“

Patrick Schaaf von der HessenFilm und Medien stellte die Bedeutung von Lucas für den Filmnachwuchs heraus: „Die gelungene Mischung aus preiswürdigem Filmschaffen und innovativen Angeboten zum ‚Mitmischen‘ sucht über die Region hinaus ihresgleichen. Junge Kinobesucher wie Branchennachwuchs sind bei Lucas an der richtigen Adresse, denn auch in seiner 42. Ausgabe bleibt das Festival hochaktuell. Gespannt bin ich dieses Jahr auf die zahlreichen Branchenveranstaltungen am Festivaldienstag, wie die Podiumsdiskussion zum Thema ‚Diversität im Kinder- und Jugendfilm‘.“

„Mit Filmfestivals wie Lucas feiert das DFF die Kunstform Film“, sagte Christine Kopf vom DFF und Leiterin Filmbildung und -vermittlung, zur Begrüßung der Gäste und Medienvertreter. „Wer Lucas besucht, weiß: Kino ist mitreißend und die Begeisterung junger Filmfans steckt an! Deshalb übernimmt der Nachwuchs bei Lucas die Regie im Kinosaal.“ Das Angebot sei exemplarisch für die Bildungsarbeit des DFF: „Gastspiele mehrerer Projekte des Hauses – wie das Experimentalfilmprogramm der ‚Minis‘ oder der interkulturelle Filmclub ‚Blickwechsel Jetzt‘ zeigen, wie innovative Filmbildung im DFF aussieht. Für die Unterstützung unseres Anliegens danke ich den Projektförderern sehr herzlich.“

Im Zentrum von Lucas stehen die internationalen Wettbewerbe. Einen Einblick in die Auswahl gab Festivalleiterin Julia Fleißig vom DFF: „Ich freue mich auf ein starkes Wettbewerbsprogramm #42 mit 40 Lang- und Kurzfilmen, darunter 28 Deutschlandpremieren.“ Fleißig kündigte an: „Das sind 40 originelle Geschichten, Genrefilme wie dokumentarische und animierte Werke, die noch nicht in hiesigen Kinos angelaufen sind. Sie bieten eine einmalige Gelegenheit, filmische Welten mit den Augen ihrer jungen Protagonistinnen und Protagonisten zu sehen: staunend, kritisch, skurril – und immer ungewöhnlich. Zahlreiche internationale Filmgäste machen das Festival zum Erlebnis.“

Die Sektionen 8+ und 13+ präsentieren jeweils acht herausragende Langfilmproduktionen und insgesamt weitere 19 Kurzfilme im Wettbewerb jeder Sektion. Vom temporeichen Genrefilm über die liebevolle Kurzanimation bis zum vielschichtigen Zeitporträt reicht die Bandbreite der Produktionen. Alle Kurzfilme sind als Deutschlandpremiere zu sehen, ebenso sieben der Langfilme – einschließlich einer Weltpremiere.

Mit der Sektion 16+ | Youngsters öffnet Lucas im zweiten Jahr seinen Wettbewerb für Filmschaffen, das junge Erwachsene anspricht. Jugendliche Subkultur, große Gefühle und soziale Fragen sind einige der Themen in den fünf aktuellen Produktionen, die zur Auswahl stehen, darunter zwei Deutschlandpremieren.

Den Gewinnerfilmen winken Preise im Gesamtwert von 21.000 Euro, allen voran die Preise für den besten Lang- und den besten Kurzfilm der Sektionen 8+ und 13+ sowie der Lucas Youngsters Award für den besten Film der Sektion 16+ | Youngsters. Spannend wird es daher nicht nur für die jungen Jurymitglieder. Acht der Kinder und Jugendlichen waren zur Pressekonferenz erschienen und tauschten sich in einer Fragerunde mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und Festivalleiterin Julia Fleißig aus.

Auch alle Festivalbesucher erwarten vielseitige Kinoerlebnisse. Das Programm vom 19. bis 26. September umfasst Filmvorführungen für Kinder ab vier Jahren in der Sektion „Minis“ ebenso wie Kultfilme mit Special Effects bei der „Klassiker.Klasse“ oder aber Kinomeilensteine wie Les Quarte Coups (FR 1959, R: François Truffaut) und Victoria (DE 2015, R: Sebastian Schipper) in der Reihe des Filmclubs „Blickwechsel Jetzt“.

Am Familientag, 22. September, von 10 bis 17 Uhr lädt Lucas alle Frankfurter zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte der Filmtechnik von analog zu digital ins DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Der Eintritt zu Workshops und offenen Angeboten ist frei.

Ab sofort können Gruppen und Einzelpersonen Tickets zum Frühbucherpreis von 3,50 Euro für junge Filmfans bis einschließlich 20 Jahren erwerben.

Buchungen sind online möglich unter http://www.lucas-filmfestival.de und per E-Mail an lucas-info@dff.film oder telefonisch unter 069/961220-678

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