in einer zunehmend technisierten Welt revolutionieren Gesten unseren Umgang mit Fahrzeugen, Computern, Haushaltsgeräten und Spielekonsolen. Die interaktive Ausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ (25. September 2019 bis 23. Februar 2020) macht Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen sowie technischen Entwicklungsprozessen erfahr- und erlebbar. Positionen von internationalen Künstler*innen, die u.a. vom Ars Electronica Futurelab in Linz eingeladen wurden, treffen auf geschichtsträchtige Exponate und Artefakte aus dem Industriemuseum Chemnitz.

Vom Handwerk bis zur Gestensteuerung

Mit der Industrialisierung wurden die menschlichen Fähigkeiten durch Werkzeuge erweitert. Die Automatisierung reduzierte die Funktion der Hand auf einförmige Handgriffe und schließlich wurde die menschliche Hand in der Fertigung vollends durch Roboter ersetzt. Wie kann die haptische Lücke zwischen digitaler und analoger Welt in Zukunft geschlossen werden? In der Ausstellung werden vielversprechende technologische Entwicklungen wie etwa die Gestensteuerung in Autoinnenräumen mittels Ultraschalltechnik vorgestellt.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt von der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab (Linz) und dem Sächsischen Industriemuseum, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Print Friendly, PDF & Email