Wohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne prägen bis heute das Gesicht vieler Städte, ihre Qualitäten und das Leben vor Ort sind trotzdem oft unbekannt. Die beiden Architekturfotografen Ben Kuhlmann und Malte Sänger laden gemeinsam mit dem Forschungslabor für Baukultur und Siedlungsbau der Nachkriegsmoderne der Frankfurt University of Applied Sciences dazu ein, einige der herausragenden Großwohnbauten aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren in der Region Frankfurt Rhein-Main näher in Augenschein zu nehmen und Räume im eigenen Wohnumfeld aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Die gezeigten Fotografien widmen sich bekannten Gebäuden genauso, wie unbeachteten Orten und ungewöhnlichen Kompositionen des Alltags. Die Arbeiten der Fotografen entstanden für den Architekturführer Wohnen in der Nachkriegsmoderne, der im März 2020 im Deutschen Kunstverlag erschienen ist. Dieser stellt zehn Siedlungen aus der Region mit Übersichtsplänen, Regelgrundrissen, zahlreichen aktuellen Fotos und Hintergrundinformationen im Detail vor.

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und donnerstags 15.30 – 18.30h

Führungen zum Thema finden im Rahmen der “Route der Industriekultur” statt:

>Freitag, 11. September, 18.00 Uhr: Nordweststadt,Treffpunkt:U-Bahn-Station “Römerstadt”/Ausgang Hadrianstraße

>Samstag, 12. Septmber, 14.00 Uhr: Limesstadt,Treffpunkt:S-Bahn-Station Schwalbach/Ausgang Marktplatz (oberirdisch)

>Sonntag, 13. September, 14.00 Uhr: Sonnenring,Treffpunkt:Bushaltestelle “Südfriedhof West”

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@kunstkontakt-frankfurt.de

Siehe auch: Von wegen monoton: Siedlungen der Nachkriegsmoderne im Portrait

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