Das nahende Kunstjahr 2026 startet erneut mit dem ‚House of Galleries‘ vom 22. bis 25. Januar in Frankfurt am Main. In den oberen Vorstandsetagen 42 bis 44 des TRIANON-Hochhauses präsentieren sich über 40 Galerien aus Frankfurt, Deutschland und dem benachbarten Ausland mit Einzelausstellungen. Nach der erfolgreichen Premiere gewinnt das innovative Kunstformat an Volumen: Eine zusätzliche Etage im 42. Stock sowie ein dritter Programmtag bieten mehr Raum und Zeit für Kunstentdeckungen hoch über der Stadt. Eine feierliche Eröffnung, Podiumsgespräche über Kunst und Markt und eine Skyline-Bar sowie Café ergänzen das Ausstellungsprogramm. Ermöglicht wird das ‚House of Galleries‘ durch die Eigentümer des TRIANON, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, sowie durch die Förderung des Hessischen Wirtschaftsministeriums.

Positive Resonanz zur Erstausgabe
Der Andrang zum ersten ‚House of Galleries‘ im Januar 2025 war groß. Bereits am Tag der Eröffnung waren sämtliche Tickets vergriffen. Für die Galerien hat sich die Teilnahme gelohnt: Mehr als 90 Prozent bewerteten das ‚House of Galleries‘ als unternehmerisch erfolgreich – es generierte Verkäufe, neue Kundenkontakte sowie eine Erweiterung des Netzwerks. Dabei waren die Hälfte der Käuferinnen und Käufer Neukunden. Zur entspannten Stimmung der Galerien trug außerdem der Umstand bei, dass die Standgebühren im Vergleich zu anderen Formaten deutlich niedriger lagen.
Den gastgebenden Frankfurter Galerien und dem Veranstalter, dem Kreativbüro Urban Media Project (Offenbach/Köln) war deshalb daran gelegen, das Format räumlich sowie zeitlich zu erweitern. Es erwies sich als Glücksfall, dass die PLUTA Rechtsanwalt GmbH ein weiteres Stockwerk – die 42. Etage – zur Bespielung anbieten konnte. Für das Publikum öffnet sich das ‚House of Galleries‘ dieses Mal anstatt am Samstag schon am Freitag. Tickets zu 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) für die Publikumstage sind bereits online über die Website www.houseofgalleries.de verfügbar.
Galerien aus ganz Deutschland und Europa zu Gast in Frankfurt
Das Konzept der ersten Ausgabe wurde beibehalten: Frankfurter Galerien agieren erneut als Gastgeber und laden jeweils eine Partnergalerie von außerhalb ein. Dieses Gastprinzip fördert spannende Allianzen zutage: Die Filiale kooperiert mit der Kölner Galerie Drei, während die Galerie 3AP den Global Player Ruttkowski;68 (u.a. Köln, Paris, New York) empfängt. Bei Philipp Pflug Contemporary kommt Soy Capitán aus Berlin und präsentiert die amerikanische Malerin Grace Weaver, von der das Städel Museum gerade ein Gemälde für die Sammlung angekauft hat. Auch europäische Galerien sind vertreten: Die edition & galerie hoffmann blickt mit Lahumière nach Paris, Kai Middendorff holt die Wiener Christine König Galerie an den Main, und Heike Strelow präsentiert ‚see you next tuesday‘ aus Basel.
Zusätzlich zu den Partner-Einladungen der Galerien hat das Board (bestehend aus Prof. Dr. Brigitte Franzen, Silke Hohmann und Dr. Sebastian Baden) drei „Wildcards“ vergeben, mit denen Galerien ohne direkte Partnerschaft teilnehmen können. Dadurch erweitern die Galerien Judin und Klemm’s aus Berlin sowie fiebach, minninger aus Köln das Teilnehmerfeld. Insgesamt heißt das ‚House of Galleries‘ Galerien aus Basel, Berlin, Bochum, Düsseldorf, Friedberg, Hamburg, Kassel, Köln, Paris, Stuttgart, Wien und Zürich willkommen.

© High Vision
Das Gastgeberhaus TRIANON
Das TRIANON, 1993 erbaut, zählt zu den zehn höchsten Gebäuden Deutschlands und prägt mit seinen markanten Dreiecksflächen die Frankfurter Skyline. Sein architektonisches Wahrzeichen ist der „Diamant“ – eine umgedrehte gläserne Pyramide, die das Dach des zentralen Gebäudeteils krönt. Das Hochhaus ist vielfach zertifiziert: LEED-Platin (U.S. Green Building Council), WiredScore Platinum für digitale Infrastruktur und DGNB-Platin für nachhaltigen Gebäudebetrieb. Damit zählt das TRIANON zu den zehn am besten bewerteten Gebäuden im gesamten DGNB-Ranking.
Im Namen der Eigentümer stellt der Insolvenzverwalter Dr. Stephan Laubereau (PLUTA Rechtsanwalts GmbH) dem ‚House of Galleries‘ die ehemaligen Vorstandsetagen 42, 43 und 44 für die Dauer der Veranstaltung zur Verfügung. Die Veranstalter danken insbesondere Sascha Witt von PLUTA für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Öffnung der Hochhausspitze für die Öffentlichkeit – mit Kunst auf 186 Metern – dürfte sich erneut zu einem Höhepunkt des Jahresbeginns entwickeln.
Hintergrund
Seit 2019 fungiert die ‚Frankfurt Art Experience‘ als offizielle Plattform der Frankfurter Galerien. Gegründet von Tyrown Vincent und Urban Media Project mit Standorten in Offenbach und Köln, bündelt das Eigenprojekt Sichtbarkeit, Austausch und qualitätsvolle Kunsterlebnisse und erreicht jährlich über 20.000 Besucherinnen und Besucher. Herzstück ist der ‚Saisonstart der Frankfurter Galerien‘, der jeden September rund 40 Galerien sowie 20 Offspaces und Kunstinstitutionen in der gesamten Stadt zu einem gemeinsamen Galerienwochenende vereint. Mit dem ‚House of Galleries‘ hat die ‚Frankfurt Art Experience‘ zudem ein neues überregionales Kunstformat etabliert, das als Jahresauftakt für zeitgenössische Kunst dient und perspektivisch an wechselnden Orten in Frankfurt stattfinden soll.
Öffnungszeiten
22.–25. Januar 2026
Eröffnungsabend, Donnerstag, 22. Januar 2026
18:00–20:00 Uhr Opening (auf Einladung)
20:00–23:00 Uhr Opening-Night (öffentlich)
Publikumstage, Freitag bis Sonntag, 23.–25. Januar 2026
Freitag 11:00–20:00 Uhr
Samstag 11:00–20:00 Uhr
Sonntag 11:00–18:30 Uhr
House of Galleries – Volume II
TRIANON Frankfurt, Mainzer Landstraße 16
www.houseofgalleries.de
Das House of Galleries geht in die nächste Runde
Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt
Die Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt nimmt an der zweiten Ausgabe der Messe im Hochhaus teil, die vom 22. bis 25. Januar 2026 stattfindet. Auf der 42. Etage in Raum 39 werden die vielfältigen Arbeiten von Myriam Holme präsentiert, deren künstlerische Praxis auf einem erweiterten Verständnis von Malerei beruht und skulpturale sowie installative Elemente einbezieht. Ihre Werke entstehen aus einer experimentellen Auseinandersetzung mit Materialien und Fundstücken, die sie zu offenen, vielschichtigen Erzählungen über Materialität, Geschichte und Wert verwebt.
Das House of Galleries vom 22.–25. Januar 2026 in den Etagen 42–44 des TRIANON in Frankfurt präsentiert ausgewählte Frankfurter Galerien sowie Gastgalerien aus dem In- und Ausland. Neben den „Founding Galleries“, zu denen auch wir gehören, nehmen weitere Frankfurter Galerien teil, die eine Partnergalerie von außerhalb einladen. Jede Galerie präsentiert eine Soloausstellung eines/einer Künstler:in.
Bis zum Herbst 2026 sind im Marmorsaal des Schloss Henkell in Wiesbaden Werke von Myriam Holme aus verschiedenen Schaffensphasen in einer umfassenden Einzelausstellung zu sehen. Die Präsentation der Werke ist zudem online auf unserem Artsy-Profil verfügbar:
Charakteristisch für Holme ist ihr Umgang mit Schichtungen, Spuren und kontrastierenden Materialien wie Blattsilber und Kunststoff, durch den sie Fragen nach Wert und Bedeutung in der Konsumgesellschaft aufwirft. Trotz der oft schweren Materialien wirken ihre Arbeiten leicht und präzise ausbalanciert, da sie Gegensätze wie Schwere und Leichtigkeit oder Härte und Zartheit miteinander verbindet.
In ihren jüngsten Werken entwickeln sich die Formen unmittelbar aus den Eigenschaften der Materialien, wobei die Prozesshaftigkeit stets spürbar bleibt. So entstehen offene wie auch dichte Kompositionen, die die Grenzen des Malerischen im Raum auf poetische Weise erweitern.
Teilnehmende Galerien
- alexander levy, Berlin
- Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt
- Bode, Berlin
- Bode Galerie, Frankfurt / Nürnberg / Daegu
- Christine König Galerie, Wien
- DIE GALERIE, Frankfurt
- DREI, Köln
- edition & galerie hoffmann, Friedberg
- fiebach, minninger, Köln
- FILIALE, Frankfurt
- Galerie 3AP, Düsseldorf
- Galerie Andres Thalmann, Zürich / Paris
- Galerie Anita Beckers, Frankfurt
- Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt
- Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt
- Galerie Coucou, Kassel
- Galerie Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt
- Galerie Heike Strelow, Frankfurt
- Galerie Hübner & Hübner, Frankfurt
- Galerie Judin, Berlin
- Galerie Kai Erdmann, Berlin
- Galerie Krobath, Wien
- Galerie Lahumière, Paris
- Galerie Leuenroth, Frankfurt
- Galerie Nagel Draxler, Berlin / Köln
- Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart / Schloss Dätzingen
- Galerie Voss, Düsseldorf
- Galerie–Peter–Sillem, Frankfurt
- Jacky Strenz, Frankfurt
- Jean-Claude Maier, Frankfurt
- Kai Middendorff Galerie, Frankfurt
- Klemm‘s, Berlin
- Kunsthandel Hagemeier, Frankfurt
- LEVY Galerie, Hamburg / Berlin
- Philipp Pflug Contemporary, Frankfurt
- Produzentengalerie Hamburg, Hamburg
- Ruttkowski;68, Köln / Paris / Düsseldorf / New York / Bochum
- Sakhile&Me, Frankfurt
- SCHAU FENSTER, Berlin
- Schierke Seinecke, Frankfurt
- see you next tuesday, Basel
- Soy Capitán, Berlin
- Zeller van Almsick, Wien




