Buchhandlung Weltenleser im Juni 2026

Juni

Montag, 8. Juni 2026, 19.30 Uhr

GELATO. Italienische Eiszeiten – Lesung mit Peter Peter

Ort: Buchhandlung Weltenleser

Eintritt: 10 Euro (Mit Anmeldung)

Gelato al limone, Cassata oder Stracciatella: Speiseeis ist italienisch. Davon sind die Italiener überzeugt – und der Rest der Welt ebenfalls. Und in der Tat: „Granita“ und „sorbetto“ wurden vor über tausend Jahren in Sizilien erfunden. Dass Caterina von Medici das Eis am französischen Königshof bekannt machte, ist vielleicht nur Legende – aber die Eismacher aus den Dolomiten, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts die kalten Köstlichkeiten über Österreich nach Deutschland brachten, sind sehr real: Noch immer dominieren ladinische Familiendynastien aus dem Veneto den nördlichen Markt mit »Eisdielen« namens Rialto und Portofino.

Peter Peter erzählt die erstaunliche Geschichte des „gelato“ – von den ersten Zeugnissen in Keilschrift bis hin zur Gefährdung durch industriell gefertigte „ice cream“ und dem Triumphzug des handwerklich gefertigten „gelato artigianale“ mit exotischen Sorten wie Salzkaramell oder Sesam.

In Kooperation mit Eis Christina. Eine Kugel Eis für jeden Teilnehmenden.

 

Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.30 Uhr

Lesung aus Muzungu, Lomé und Kongotopia mit Christoph Nix

Ort: Buchhandlung Weltenleser

Eintritt: 10 Euro (Mit Anmeldung)

Christoph Nix ist Theaterregisseur, Strafrechtsprofessor und Schriftsteller. 1999 hat er in Uganda in einem Kindergefängnis gearbeitet, danach entstand die Idee etwas über den Afrikanischen Kontinent zu erzählen, seine Bücher spielen in Burundi, dem Kongo, Uganda und Togo. Er wird lesen und erzählen und vielleicht auch singen.

 

Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.30 Uhr

ZIVILCOURAGE – Widerstandleisten der Worte. Vortrag und Lesung mit Clemens Greve und Olivia Salm

Hilde Domin und ihre Begegnungen mit Frankfurt

Ort: Buchhandlung Weltenleser

Eintritt: 10 Euro (Mit Anmeldung)

Hilde Domin ist vor 20 Jahren gestorben.

Welche Verbindungen hatte Domin zu unserer Stadt Frankfurt, welche Texte sind hier entstanden und warum zählte Frankfurt zu den wichtigsten Orten im Leben der Dichterin?

Zivilcourage ist für Hilde Domin eng verbunden mit „Mit-Schmerz“ und Solidarität, statt Mitläufertum. In ihren Gedichten betont sie das „Widerstandleisten der Worte“ und die „stille Renitenz“. Ihr Credo lautete, sich selbst und andere nicht im Stich zu lassen – eine Haltung, die aus ihrer eigenen Erfahrung als Jüdin im Exil während der NS-Zeit entstand.

Clemens Greve und Hilde Domin arbeiteten an verschiedenen Projekten zusammen und kannten sich sehr gut. 1995 gaben beide zusammen das Buch „Nachkrieg und Unfrieden“ heraus, eine Sammlung von Texten, die historische und politische Situationen im Nachkriegsdeutschland wiedergeben.

Mit Voranmeldung zu den Veranstaltungen

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, gilt eine verbindliche Voranmeldung zu den Lesungen per E-Mail an info@weltenleser.de oder per Telefon: 069/91507210.