Sie ist die größte unter den Maysiedlungen – der Bornheimer Hang. Hier findet sich inmitten von Schrebergärten und altem Baumbestand die Charles-Hallgarten-Schule. Gemeinsam mit seinem Kollegen Loecher, entwarf May 1929/30 hier den Typ der Freiflächen- bzw. Pavillonschule. Als Gegenposition zu bisherigen baulichen und pädagogischen Konzepten, entwickelte das „Neue Frankfurt“ hier die neue Schule, die letztlich den neuen Menschen formen sollte. Begleiten Sie uns zur Schule im Grünen, wo sich ehemals sogar ein Planschbecken und ein Kunstwerk des Städelschulprofessors Max Beckmann(!) fand.
Termin: Freitag, 04. September, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Am Bornheimer Hang 10
Leitung: Petra Schwerdtner
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten
Neu!
Lampionfest Bornheimer Hang: Ein Streifzug durch die Siedlung
Steigt man aus der U-Bahn-Station „Eissporthalle“, empfängt den Besucher ein fulminanter Panoramablick in Richtung Frankfurter Osten, großzügige öffentliche Grünanlagen und Kleingärten. Der Bornheimer Hang ist mit seinen 1500 Wohnungen die größte Siedlung des Wohnungsbauprogramms „Neues Frankfurt“. Zwischen 1926 und 1930 entstand hier ein radikal modernes Stück Stadt: Mit Ein- und Zweifamilienhäusern, Geschäften und Gemeinschaftseinrichtungen wie Wasch- und Kühlhaus sowie Zentralradio!
Termin: Samstag, 05. September, 13.00 Uhr
Treffpunkt: U-Bahn-Station „Eissporthalle“; Ausgang Ratsweg / Saalburgallee
Leitung: Petra Schwerdtner
Kosten: Eintritt frei; um Anmeldung wird gebeten
Route der Industriekultur: Von der Hellerhofsiedlung ins Europaviertel
Unter der Ägide des Stadtbaurats Ernst May entstand in den 1920er Jahren am Rande des Gallus mit der Hellerhofsiedlung eine Kleinstadtidylle. Angrenzend, auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, wird ein neuer Stadtteil – das Europaviertel – realisiert. Hier entsteht eine Mischung aus Büros, Hotels, Wohnungen, Parks, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Wir folgen der Geschichte und dem aktuellen Baugeschehen.
Termin: Sonntag, 06. September, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Mainzer Landstraße / Ecke Rebstöcker Straße (Tramhaltestelle stadtauswärts)
Leitung: Petra Schwerdtner
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten
Park-Plätze: Der Wasserpark
An der Friedberger Landstraße rauscht der Verkehr in Richtung Bad Vilbel. Biegt der Fußgänger rechts ab, betritt er einen kaum bekannten idyllischen Ort mit altem Baumbestand und prächtiger Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Der Wasserpark zählt zu den ältesten Parks der Stadt. Unterirdische Speicher speisen hier seit 150 Jahren Trinkwasser in das städtische Netz ein. Die Mainova installierte hier jüngst einen Wasserlehrpfad. Letzteren und die grüne Idylle selbst stellen wir vor.
Termin: Samstag, 12. September, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedberger Landstraße 338; Tram 18; Haltestelle „Wasserpark“
Leitung: Petra Schwerdtner
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten
Route der Industriekultur: Von der Römerstadt zur Nordweststadt
Geplant vom Stadtbaurat Ernst May entstand die Römerstadt als Teil des umfangreichen Städtebauprojektes, das als das „Neue Frankfurt“ internationale Anerkennung fand. Am Rande der Nidda gelegen, ist hier das Architektenmotto „Licht, Luft und Sonne“ par excellence realisiert. Anschließend spazieren wir in die „Nordi“: Erdacht für 25 000 Bewohner und vor über 50 Jahren fertig gestellt, finden sich hier in großzügigem Grün und lockerer Bebauung, einem 5000 qm großen Teich und 30 km langen Fußgängerwegenetz viele Ideen der May-Ära wieder.
Termin: Sonntag, 13. September, 14.00 Uhr
Treffpunkt: U-Bahn-Station „Römerstadt“ / Ausgang Hadrianstraße (unter der Brücke)
Leitung: Petra Schwerdtner
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten
Neu!
Unterwegs in den Stadtteilen: Rödelheim
Der „Stadtteil der Oasen“ titelte einmal die Frankfurter Rundschau! Tatsächlich ist Rödelheim mit seinen ausgedehnten Erholungsflächen wie dem Brentano- und dem Solmspark, sowie dem größten Schwimmbad Europas (!) ein allgemein unterschätzter Stadtteil. Wir begeben uns auf einen Streifzug und folgen der Entwicklung von Wohnen, Arbeit und Industrie. Auf unserer Route liegen das Petrihaus der Brentanos, ein Pavillon des „Neuen Frankfurt“ und Themen wie Gentrifizierung, Bauen im Bestand, innerstädtisches Grün und gemeinschaftliche Stadtteilprojekte. Die Tour endet im Salon Schlitz – einem Friseursalon der 70er Jahre, der sich im Original erhalten hat und als temporärer Kulturraum genutzt wird!
Termin: Samstag, 26. September, 16.00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Rödelheim, Arthur-Stern-Platz, vor dem Rewe
Leitung: Michael Bloeck
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten
Neu!
Märchenpfade – im Bethmannpark
„In alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat…“, so beginnen viele Märchen. Auch heute noch können sie uns berühren: erzählen sie doch von Konflikten, Herausforderungen und dem Mut, dem Leben zu begegnen. Und letztlich geht es immer um Wege zum Gelingen! Begleiten sie uns an zauberhafte Orte der Stadt und tauchen sie ein in die Welt der Mythen und Märchen. Bei einem kleinen Imbiss laden wir im Anschluss zu einer Gesprächsrunde ein.
Termin: Sonntag, 27. September, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Berger Straße 18; vor dem Cafe Ypsilon
Leitung: Ilona Heymann-Marshall, Petra Schwerdtner
Kosten: 18 € (inkl. kleinem Imbiss); um Anmeldung wird gebeten


