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Translating Europe. Übersetzen in Zeiten des digitalen Wandels @ Webkonferenz, keine Anmeldung erforderlich
Nov 4 um 14:00 – 17:00


Auf eine Vielfalt von über 200 Sprachen kommt man, wenn alle bekannten Sprachen und Dialekte der Europäischen Gemeinschaft gezählt werden. Ein großer Reichtum, der die Übersetzung zu einer wichtigen kulturellen Transferleistung, aber auch zu einem europäischen Wirtschaftsgut macht: In keiner Region der Erde kommen mehr Übersetzungen auf den Markt als in Europa. Die Veränderungen gesellschaftlicher und politischer Strukturen durch Globalisierung, Digitalisierung und soziokulturelle Einflüsse haben tiefgreifende Auswirkungen auf den Umgang mit Sprache und Kultur.

Welche Formen der Übersetzung bringt die Digitalisierung hervor? Welche Auswirkungen haben politische und gesellschaftliche Veränderungen auf Sprache? Wie verändert sich die Rolle des Übersetzers im Spannungsfeld zwischen Homogenisierung und kultureller Diversität? Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese und weitere Fragen in unserer digitalen Konferenz mit Übersetzer*innen, Kulturwissenschaftler*innen und Soziolog*innen zu erörtern.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die Aktivitäten der Deutschen Nationalbibliothek unter dem Motto „Europa und wir“ anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Parallel gibt es in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig vom 4. November 2020 bis 13. Juni 2021 die Ausstellung „ÜberSetzen – von Babylon nach DeepL. Das Europa der Sprachen“ zu sehen.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website:  www.dnb.de

Der Zugangslink zur Webkonferenz wird kurz vor der Veranstaltung auf der Webseite veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bitte leiten Sie diese Einladung gerne an alle Interessierten weiter.

Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1
04103 Leipzig
www.dnb.de
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Architecture_Metaphor @ Registered participants will have access to video recordings
Nov 5 um 13:00 – Nov 7 um 16:30


 

Internationale virtuelle Konferenz an der Goethe-Universität befasst sich mit dem Verhältnis von Sprache und Architektur

 

Die internationale Konferenz mit dem Titel „Architecture_Metaphor“ betrachtet aus unterschiedlichen Perspektiven das Zusammenspiel zwischen Architektur und Metaphorik.

 

FRANKFURT. Sowohl der allgemeine Sprachgebrauch als auch die unterschiedlichsten Fachsprachen greifen vielfach auf architektonische Metaphern zurück. Die meisten Menschen nehmen es jedoch allenfalls beiläufig wahr, wenn von „Softwarearchitekten“, „Gedankengebäuden“, „Säulen der Gesellschaft“ oder „Gehirnarchitektur“ die Rede ist oder davon gesprochen wird, dass jemand eine Fassade vor sich herträgt. Andererseits sind Metaphern auch in der Architektur und Urbanistik vorzufinden, wo sie für die Entwicklung von Entwurfskonzepten herangezogen werden oder für die Kommunikation über die Besonderheiten bestimmter Entwürfe: Da wird von „kristallinen Gebäuden“ gesprochen, vom „Gewebe einer Stadt“ oder – wie von dem bekannten Architekten Le Corbusier – von Häusern als „Wohnmaschinen“.

Die internationale Konferenz „Architecture_Metaphor“

von 5. bis 7. November

auf der Online-Plattform Zoom

wird das Zusammenspiel zwischen Architektur und Metaphern aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Welche Relevanz Metaphern in und für die Wissensproduktion in den Bereichen Architektur und Urbanistik haben und wie sie sich sowohl auf die Entwurfspraxis als auch auf theoretische Diskurse auswirken, darüber sprechen und diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Afrika, Asien, den USA und Lateinamerika. Dabei interessieren Metaphern als produktive Mediatoren in Prozessen des Wissenstransfers zwischen architektonischen und alltäglichen Wissensbeständen, genauso wie zwischen Architektur und anderen professionellen Diskursen. Metaphern können helfen, die Bedeutung von Architektur in gesellschaftlichen Ordnungsprozessen näher zu beleuchten. Die Tagung findet in englischer Sprach statt.

Organisiert wird die Konferenz von dem interdisziplinären LOEWE-Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens“, einem Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt, sowie dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und dem Deutschen Architekturmuseum als assoziierte Partner.

Weitere Informationen:

architecture.metaphor@gmail.com

Programm und Registrierung unter https://www.architecture-metaphor.org/