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TIPPING POINTS. Vierzehn Arten den Klimawandel zu beschreiben


14. November @ 18:00 – 20:30

Ex­tre­me Wet­ter­ereig­nis­se, stei­gen­de Tem­pe­ra­tu­ren und schwin­den­de Res­sour­cen ma­chen deut­lich: Der Kli­ma­wan­del ist längst Rea­li­tät. Doch wie lässt sich die­se kom­ple­xe Ent­wick­lung künst­le­risch er­fahr­bar ma­chen? Das Ge­sprächs­kon­zert „Tip­ping Points. Vier­zehn Ar­ten den Kli­ma­wan­del zu be­schrei­ben“ am Sams­tag, den 14. No­vem­ber 2026 in der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) wid­met sich die­ser Fra­ge – und da­mit ei­nem der drän­gends­ten The­men un­se­rer Zeit.

Im Zen­trum steht das gleich­na­mi­ge Werk des Kom­po­nis­ten und Di­ri­gen­ten Gre­gor A. Mayr­ho­fer, in­spi­riert von Hanns Eis­ler. Dar­in er­kun­det er mu­si­ka­lisch die Kipp­punk­te un­se­res Kli­ma­sys­tems und den Kli­ma­wan­del – als dy­na­mi­sches Ge­fü­ge kri­ti­scher Schwel­len und mög­li­cher ab­rup­ter Ver­än­de­run­gen. In vier­zehn mu­si­ka­li­schen Ab­schnit­ten ent­fal­tet sich kein nar­ra­ti­ves Kon­ti­nu­um, son­dern ein viel­schich­ti­ges Hö­ren un­ter­schied­li­cher Zu­stän­de, Re­ak­tio­nen und Per­spek­ti­ven auf die Kli­ma­kri­se.

Das En­sem­ble Neue Mu­sik der HfMDK bringt ne­ben Mayr­ho­fers Werk auch Kom­po­si­tio­nen von Oli­vi­er Mes­siaen und Franz Liszt zur Auf­füh­rung und schafft da­mit ei­nen ein­dring­li­chen Klang­raum zwi­schen Na­tur­be­ob­ach­tung, spi­ri­tu­el­ler Auf­la­dung und zeit­ge­nös­si­scher Re­fle­xi­on.

Durch den Kon­zert­abend führt der Phy­si­ker, Na­tur­phi­lo­soph und Wis­sen­schafts­jour­na­list Ha­rald Lesch, der für sei­ne poin­tier­ten, ver­ständ­li­chen und zu­gleich ein­dring­li­chen Ein­ord­nun­gen kom­ple­xer wis­sen­schaft­li­cher Zu­sam­men­hän­ge be­kannt ist. Mit sei­ner cha­rak­te­ris­ti­schen Mi­schung aus ana­ly­ti­scher Schär­fe, er­zäh­le­ri­scher Klar­heit und Lei­den­schaft für wis­sen­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung schlägt er die Brü­cke zwi­schen For­schung, ge­sell­schaft­li­cher De­bat­te und künst­le­ri­scher Er­fah­rung.

Das Be­son­de­re an „Tip­ping Points“: das Zu­sam­men­spiel von Neu­er Mu­sik, Wis­sen­schaft und ge­sell­schaft­li­cher Re­fle­xi­on. Es macht den Kli­ma­wan­del sinn­lich und ge­dank­lich er­fahr­bar, er­öff­net neue Per­spek­ti­ven auf die öko­lo­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit und lädt dazu ein, ver­trau­te Sicht­wei­sen zu hin­ter­fra­gen und die ei­ge­ne Rol­le im Um­gang mit der Kli­ma­kri­se neu zu re­flek­tie­ren. Das ge­lingt auf ver­ständ­li­che, viel­schich­ti­ge und un­mit­tel­ba­re Wei­se.

„Tip­ping Points“ ist ein ge­mein­sa­mes Pro­jekt der HfMDK in Zu­sam­men­ar­beit mit dem In­sti­tut für zeit­ge­nös­si­sche Mu­sik IzM und dem Green Of­fice der HfMDK.
 

Ha­rald Lesch …
… As­tro­phy­si­ker, Na­tur­phi­lo­soph, Wis­sen­schafts­jour­na­list und Fern­seh­mo­de­ra­tor so­wie Mit­glied im Baye­ri­schen Kli­ma­rat, ist seit 1995 Pro­fes­sor für theo­re­ti­sche As­tro­phy­sik an der Lud­wig-Ma­xi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen. 2002 er­hielt er zu­sätz­lich ei­nen Lehr­auf­trag für Na­tur­phi­lo­so­phie an der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie in Mün­chen. Ei­ner brei­te­ren Öf­fent­lich­keit be­kannt wur­de er ab 1998 als Mo­de­ra­tor wis­sen­schaft­li­cher Sen­de­rei­hen im Fern­se­hen, un­ter an­de­rem des ZDF-Wis­sen­schafts­ma­ga­zins Aben­teu­er For­schung, das 2014 in Leschs Kos­mos um­be­nannt wur­de. 
2016 er­ober­te Ha­rald Lesch auch das In­ter­net – mit sei­nem You­Tube-Ka­nal Ter­ra X Lesch & Co, in dem er wö­chent­lich Span­nen­des aus der Wis­sen­schaft prä­sen­tiert und ak­tu­el­le Dis­kus­sio­nen zu wis­sen­schaft­li­chen The­men in den Blick nimmt. Für sei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung wur­de er viel­fach aus­ge­zeich­net, un­ter an­de­rem von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft und von der Deut­schen Phy­si­ka­li­schen Ge­sell­schaft.

Gre­gor A. Mayr­ho­fer
Der Kom­po­nist, Pia­nist und Di­ri­gent Gre­gor A. Mayr­ho­fer, der sich in­zwi­schen mit un­kon­ven­tio­nel­len Kon­zert­pro­gram­men welt­weit ei­nen Na­men ge­macht hat, war As­sis­tent von Sir Si­mon Ratt­le und Di­ri­gier­sti­pen­di­at der Ka­ra­jan-Aka­de­mie der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker. Er stu­dier­te Di­ri­gie­ren und Kom­po­si­ti­on in Mün­chen, Pa­ris und Düs­sel­dorf, be­vor er in die Klas­se von Alan Gil­bert an der New Yor­ker Juil­li­ard School wech­sel­te. Mayr­ho­fer, der 2024 die mu­si­ka­li­sche Di­rek­ti­on des Münch­ner Hi­dal­go Fes­ti­vals über­nahm, di­ri­gier­te nam­haf­te Or­ches­ter wie das Or­chest­re de Bor­deaux, die Staats­ka­pel­le Ber­lin, das Baye­ri­sches Staats­or­ches­ter so­wie Mu­si­cAe­ter­na bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len. 
Zu­dem ar­bei­te­te er mit re­nom­mier­ten So­lis­tin­nen und So­lis­ten wie Pa­tri­cia Ko­patchinska­ja, Kha­tia Bu­nia­tish­vi­li und Da­niil Trif­o­nov. Kom­po­si­ti­ons­auf­trä­ge er­hielt Mayr­ho­fer un­ter an­de­rem von der Baye­ri­schen Staats­oper, der Deut­schen Oper Ber­lin, dem Scharoun En­sem­ble und der Stif­tung Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker.

Samstag, 14. November, 18 Uhr, Großer Saal

TIPPING POINTS. Vierzehn Arten den Klimawandel zu beschreiben
Gesprächskonzert mit Harald Lesch und dem Ensemble Neue Musik der HfMDK
Werke von Gregor A. Mayrhofer, Olivier Messiaen, Franz Liszt
Mit dem Ensemble Neue Musik der HfMDK
Gregor A. Mayrhofer: Dirigent
Harald Lesch: Texte und Moderation

Ein gemeinsames Projekt der HfMDK in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik IzM und dem Green Office der HfMDK

Eschersheimer Landstr. 29-39
60322 Frankfurt am Main
Tickets 8 Euro, ermäßigt 6 bzw. 1 Euro

Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/56965ae9e4b099568f8724eb/e/6aa3a74174f021402110ae89

Die Online-Tickets bitte vor Ort gegen eine Einlasskarte eintauschen.
Frei bis einschl. 14 J.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt – HfMDK

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60322 Frankfurt am Main,
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