Nov
21
Do
Catarina and Rita Almada Negreiros: #rethinkingspace_canran @ Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Frankfurt
Nov 21 um 18:15 – 20:15


In this lecture, Catarina and Rita Almada Negreiros will present several projects of their studio, CAN RAN arquitectura. The projects are divided into two large groups: Architectural projects of different scales responding to what it means to “build in the built environment” today – in dense urban contexts with a large historical burden – and, secondly, artistic interventions in public space. The latter comprise of plastic/artistic interventions using tiles, a traditional Portuguese material. The projects will be presented with detailed analyses of given settings in Lisbon and a shared paradigmatic approach that entails seeing the respective projects catalysing change to the respective sites and contexts.

CAN RAN arquitectura and the partnership of the two architects Catarina and Rita Almada Negreiros was founded in 2002. The studio promotes interdisciplinary work between architects, artists and designers and is known for its architectural renovation projects and excellence in using tiles as a transforming element.

Catarina Almada Negreiros (CAN) studied in Lisbon, Venice and at Harvard and holds degrees in architecture, communication and arts. Before starting her own architectural practice, she has been working for MUF: ART/ARCHITECTURE in London. She currently teaches at the Évora University, Architecture Department.

Rita Almada Negreiros (RAN) studied architecture at the Lusíada University of Lisbon and has worked with Wilmotte & Associés, BCQ Arquitectes and Jordi Castel in Paris and Barcelona.
This lecture is part of the series, Master Lectures 2019-20: Portuguese Contemporary Architecture. The series is a collaboration between Städelschule, Deutsches Architekturmuseum and Frankfurt University of Applied Sciences.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.


Nov
22
Fr
Finissage: The Haunted House of Gallus Nr. 6 @ BePoet Offspace, Frankfurt
Nov 22 um 19:00 – 22:00


Schon zum sechsten Mal findet das „Haunted House of Gallus“ im „Be Poet Offspace“ im Frankfurter Gallus statt. Aber was ist eigentlich, das „Haunted House of Gallus“? Der Kuratorin Miss Tula Trash ist es jedes Jahr aufs Neue zu verdanken, dass auf dunklen Wegen dieses Jahr aus Sao Paulo, Dresden, Kassel, Kronberg, Offenbach und dem Frankfurter Umfeld gruselige Gestalten im Novembernebel den Weg hierher finden. „Haunted House“ ist eine Underground Art Ausstellung vom Feinsten.

Trash und Magie. Magische Tierwesen, Zombies, Vampire, Monster, Spookies, Vampire, schwarze Katzen, Skelette, und dunkle Rock’n’Roll-Gestalten treffen sich hier.
Die Vitas der Künstler und Künstlerinnen reichen vom Autodidakten bis zum Kunsthochschulabsolventen. Doch das ist völlig unerheblich, denn hier zählen nur grandiose Ideen, gute Umsetzung, brillante Farben, famoser Witz und ein kleines Schaudern. Zwar findet zeitgleich die Discovery Art Fair statt, doch kann diese nicht mit Haunted House und seiner intimen Atmosphäre konkurrieren, denn bei uns ist der Eintritt ist frei und die Preise fair. Wir sind dankbar, das uns die Stadt Frankfurt dieses Jahr eine Förderung bewilligt hat. Dadurch konnten wir mehr Flyer drucken und es einigen Künstlern ermöglichen, während der Vernissage günstig in Frankfurt zu übernachten.

Die Vernissage von „The Haunted House of Gallus No. 6“ findet am Samstag, den 02.11. 2019 ab 19:00 Uhr mit DJ Svenghouly & Tula Trash in den Räumlichkeiten in der Langenhainerstr. 26, 60326 Frankfurt statt. (Die meisten Künstler werden anwesend sein.) Das Atelier befindet sich an der Ecke Idsteiner Straße und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar ( Straßenbahn Linie 11 bis Haltestelle Rebstöcker Straße oder Bus Linie 52 von Galluswarte bis Schnaidheiner Straße). Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Sonderöffnungssonntag am 3.11. in der Zeit von 15:00 – 19:00 Uhr

Öffnungszeiten sind immer Mittwoch, Donnerstag und Freitag in der Zeit von 16:00 – 19:00 Uhr oder sehr gerne nach Vereinbarung

Die Finissage findet am Freitag, den 22.11.19 ab 20:00 Uhr statt.


Nov
26
Di
Grundzüge der modernen Operngeschichte an fünf Abenden – mit Professor Norbert Abels @ Buchhandlung Weltenleser, Frankfurt
Nov 26 um 19:00 – 21:00


Der Verein Freunde junger Musiker e.V. führt seine Veranstaltungsreihe mit Professor Abels weiter und entführt Sie an vier Abenden im November in die Welt der Oper. Unter dem Titel “Wenn wir in den Himmel kämen, müssten wir donnern helfen” erklärt Professor Norbert Abels die Grundzüge der modernen Operngeschichte.
Vortrag
Datum: jeweils dienstags am 5., 12., 19. und 26. November 2019
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Eintritt: 15,- Euro (pro Abend, kommt dem Verein zugute)


Nov
27
Mi
Acht Visionen: Zukunft, Arbeit, Literatur @ Museum für Kommunikation Frankfurt, Frankfurt/Main
Nov 27 um 19:30 – 21:30


Acht Visionen und Leben & Lernen X.0. Die Texte sollen thematisch inspiriert sein von dem Projekt „Leben & Lernen X.0. Digitale Bildung – Unsere Zukunft“, welches das Museum für Kommunikation 2017 angestoßen hat. Die Informations- und Vernetzungsplattform fragt in einem aktiven Bürgerdialog „Wie bewältigen wir die digitale Transformation?“. Ausgangspunkt ist die Dauerausstellung des Kommunikationsmuseums, in der 21 namhafte Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik und Journalismus in einer Videogalerie Perspektiven auf die digitale Zukunft der Kommunikation eröffnen und die Bedeutung des digitalen Wandels sichtbar machen.

Vier Premierenlesungen

Die acht Autoren werden ihre Texte in vier Premierenlesungen zwischen September 2019 und April 2020 im Museum für Kommunikation präsentieren. Jeweils am darauffolgenden Vormittag bietet das Junge Literaturhaus Schulklassen die Möglichkeit, die Autoren zu ihren Visionen zu befragen. Die Gespräche werden von Museumspädagogen geleitet. Im Juni 2020 erscheinen alle Texte der „Acht Visionen“ in einer Publikation. Die Buchpremiere mit allen acht Autoren findet zum Abschluss des Projekts am 24.06.2020 im Literaturhaus statt.

Erste Lesung von Katharina Adler und Daniel Wisser
am Mittwoch,18. September 2019, 19.30 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
60596 Frankfurt/Main

Lesungen im Museum für Kommunikation

· 18.09.2019: Katharina Adler und Daniel Wisser

· 27.11.2019: Isabelle Lehn und Jochen Schmidt

· 19.02.2020: Thomas von Steinaecker und Julia Wolf

· 22.04.2020: Mariana Leky und Lukas Rietzschel

Buchpremiere im Literaturhaus Frankfurt
24.06.20: Epilog und Premiere: Das Buch „Acht Visionen“ und die acht Autoren
Beginn der Veranstaltungen: 19.30 Uhr

Eintritt und Vorverkauf: 9 / 6 € im Vorverkauf. Karten für alle Veranstaltungen unter www.literaturhaus-frankfurt.de und an der Museumskasse. Der Kartenvorverkauf für die vier Veranstaltungen im Kommunikationsmuseum läuft. Karten für den Abschlussabend gibt es ab Mitte März 2020.

ACHT VISIONEN ist ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt mit dem Museum für Kommunikation in Zusammenarbeit mit hr2-kultur. Gefördert von „experimente#digital“, der Kulturinitiative der Aventis Foundation, und dem Kulturamt Frankfurt am Main.

mfk-frankfurt.de


Nov
28
Do
Ilka May | LocLab Consulting | Darmstadt “Mit BIM Werte Schaffen” @ Oskar von Miller Forum, München
Nov 28 um 18:30 – 20:30


Eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Bauprojekte ist eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten- von der Planung bis zur Ausführung. Die Digitalisierung des Bauens mit BIM Building Information Modelling ist eine der wichtigsten Strategien für zukünftiges Bauen. Die Vision, ein funktionierendes digitales Zwillingssystem für die Modeliierung und Analyse von Betriebs- und Zukunftsszenarien anbieten zu können. ist in vielen Industriesektoren bereits eine Selbstverständlichkeit. Der Bausektor mit den komplexesten und variabelsten Szenarien kann als ein riesiger Prototyp von Einzelprojekten angesehen werden. Gerade hier birgt der digitale Zwilling enorme Potenziale für mehr Weitsicht und eine bessere Grundlage für Investitionsentscheidungen. Die Umsetzung gestaltet sich für viele Organisationen jedoch aufgrund einer häufig historisch gewachsenen, heterogenen und in Silos vorliegenden Datengrundlage als komplex und teuer.

llka May beleuchtet im Vortrag das Potenzial digitaler Prozesse und Technologien sowie die hauptsächlichen Blocker und Hindernisse ihrer Einführung in Deutschland. Außerdem geht sie darauf ein, welche Bedeutung BIM für die Planer hat bzw. wer die Kosten übernimmt.

Zur Person
Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Dr. Ilka May mit raumbezogenen Daten und Technologien. Bis 2017 war sie für das internationale Ingenieurbüro Arup in Großbritannien tätig. In Deutschland leitete sie 2015 die Entwicklung des Stufenplans “Digitales Planen und Bauen” im Auftrag des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bis 2017 war sie stellvertretende Leiterin der EU BIM Task Group, bevor sie in 2018 die Aktualisierung der inzwischen veröffentlichten BIM Strategie der Deutschen Bahn maßgeblich begleitete.

Ilka May berät neben der Deutschen Bahn auch noch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen, die HOCHBAHN Hamburg und die Regierung von Litauen zu Fragen der Digitalisierung der Bauwirtschaft und BIM. Bis vor kurzem war sie zudem Mitglied in verschiedenen Gremien zur Standardisierung der Bauwirtschaft auf europäischer und nationaler Ebene (CEN, DIN, VDI, BSI}. Ilka May ist derzeit CEO der LocLab Consulting GmbH, einem Unternehmen spezialisiert auf die Erstellung “digitaler Zwillinge” – virtueller Kopien realer oder geplanter Objekte und Räume.


Nov
29
Fr
MADONNEN | EPISODE III @ BePoet Offspace, Frankfurt
Nov 29 um 19:30 – 22:00


MADONNEN | EPISODE III

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
FREITAG, 29.11.2019 * 19:30 UHR

BE POET OFFSPACE
www.bepoet.de
Langenhainer Straße 26 / Ecke Idsteiner Straße
60326 Frankfurt

KÜNSTLER*INNEN DER WEST-ATELIERS AND FRIENDS

Ruth Luxenhofer * Kerstin Lichtblau * Monika Wilimzig * Amalia Barboza *
Ellen Ribbe * Simon Ndrejaj * Michael Bloeck * Ulrike Klaiber * Angela Ehrlich *
Niklas Klotz * Franz Konter * Ulrike Mangel * Barbara Schaaf * Maike Häusling * Rainer Böhm

KÜNSTLER*INNENGESPRÄCH:
8.12. von 15-18 Uhr mit Simon Ndrejaj

AUSSTELLUNGSDAUER:
bis 5. Januar 2020

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montags von 14.00-17.00, Donnerstag und Freitag von 16.00-19.00


Nov
30
Sa
Lesung bei TFM im November @ TFM Buchhandlung, Frankfurt
Nov 30 um 20:00 – 22:00


Im November bietet TFM ein interessantes Veranstaltungsprogramm, bei der die TFM Buchhandlung quasi zum Wohnzimmer werden könnte. Am Freitag, dem 08.11., um 20.00 Uhr findet unsere traditionelle Herbstweinprobe statt. Die “Haus-Önologin” Dr. Teresa Rosário aus Köln, stellt diesmal Neuentdeckungen aus dem Alentejo vor, Unkostenbeitrag 10,00 Euro. Für die Teilnahme an der Weinprobe bitten wir wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um Vorabreservierung per Telefon (069-282647), Fax (069-287363) oder E-mail: info@tfmonline.de bis zum 6. November.

Einzelheiten dazu auch im Blog

Weiter geht es schon am Montag, dem 11.11., 20.00 Uhr mit einer Lesung des brasilianischen Autors Luis Krausz, der seinen Roman Das Kreuz des Südens vorstellt. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

Details auch hier im Blog

Am Mittwoch, dem 13.11., 20.00 Uhr ist Mauricio Lyrio zu Besuch, ebenfalls aus Brasilien. Er liest aus seinem Roman Die Erinnerung des Felsens. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

Näheres im Blog

Am Samstag, dem 30.11., 20.00 Uhr schließlich ist Isabela Figueiredo aus Portugal zu Besuch, Details zur Lesung, die die Portugiesische Botschaft/Instituto Camões ermöglichen, folgen in Kürze.

Informationen zum Buch Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit sind schon im Blog


Dez
2
Mo
Stefanie de Velasco: Kein Teil der Welt @ Literaturhaus, Frankfurt
Dez 2 um 19:30 – 21:30


Ein tiefgehender Roman über Kindheit und Jugend bei den Zeugen Jehovas. Stefanie de Velasco legt nach ihrem großen Debüterfolg „Tigermilch“ mit „Kein Teil der Welt“ (KiWi) ihren lange erwarteten fulminanten zweiten Roman vor. Esther und Sulamith waren Freundinnen. Unzertrennlich. Sogar Schwestern waren sie – in der größten Familie der Welt, der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Doch Sulamith ist nicht mehr da. Nur ihre Kleidung und ihre Hefte mit Tagebucheinträgen hat Esther noch. Sie ist mit ihren Eltern kurz nach der Wende in die neuen Bundesländer gezogen, wo sie missionieren sollen. Alles wirkt fremd und grau, die Sicherheit ist weg. Stück für Stück kommt Esther dahinter, was eigentlich passiert ist, warum Sulamith nicht mehr da ist. Und sie selbst verändert sich auch, ist langsam kein Kind mehr und öffnet sich der Welt außerhalb der strengen Regeln ihrer Gemeinschaft. Durch den Abend führt die Kulturredakteurin Elena Witzeck (F.A.Z.).

Das Junge Literaturhaus wird von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung unterstützt.

Montag 02.12.19 / 19.30 h / Eintritt 7 / 4 Euro
Stefanie de Velasco: Kein Teil der Welt
Moderation: Elena Witzeck (F.A.Z.)


Dez
4
Mi
Der Mensch von morgen, Optimierung und Ethik @ Stadthaus am Markt, Frankfurt am Main
Dez 4 um 15:00 – 16:00


Home → Academia meets Industry – Bridge the gap VI – Experten informieren über Chancen und Risiken der Gentherapie – zwischen dem medizinisch Möglichen und dem ethisch Gewünschten. Zu Gast unter anderem die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates Christiane Woopen.

Anmeldeschluss: 30.11.2019

Seien Sie dabei und melden Sie sich hier an.

15:30 Uhr Eintreffen der Gäste
Moderation: Gundula Gause

16:00 Uhr Begrüßung im Namen der Gastgeber
Prof. Jochen Maas
Geschäftsführer F&E, Sanofi Deutschland

16:10 Uhr Grußwort der Landesregierung: StMin’in Angela Dorn
Staatsministerin Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

16:15 Uhr Wissenschaftliche Einführung zu heutigen Möglichkeiten: Prof. Toni Cathomen
Direktor, Institut für Transfusionsmedizin und Gentherapie, Universitätsklinikum Freiburg

16:45 Uhr Was ist im internationalen Vergleich erlaubt?
Prof. Ulrich M. Gassner
Professor für Öffentliches Recht, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

PAUSE

17:45 Uhr Was könnte 2035 möglich sein?
Kai Gondlach, Zukunftsforscher

18:15 Uhr Gentechnik und Ethik Prof. Christiane Woopen Vorsitzende des Europäischen Ethikrates

18:40 Uhr Podiumsdiskussion
Pascal Niemeyer
Vorstandsvorsitzender der Gaucher Gesellschaft Deutschland
Prof. Toni Cathomen
Direktor, Institut für Transfusionsmedizin und Gentherapie, Universitätsklinikum Freiburg
Prof. Ulrich M. Gassner
Professor für Öffentliches Recht, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
Prof. Jochen Maas
Geschäftsführer F&E, Sanofi Deutschland
Prof. Christiane Woopen
Vorsitzende des Europäischen Ethikrates

Vor dem Hintergrund gentherapeutischer Versuche und Behandlungs­ methoden sowie der Diskussion über Tiere als „Ersatzteillager“ werden wir mit einem breiten Publikum über Chancen und Risiken der Gentherapie diskutieren. Dabei werden medizinische Möglichkeiten genauso wie ethische Grenzen aufgezeigt.

In einer nationalen und internationalen Betrachtung informieren wir darüber, was bereits heute technisch und wissenschaftlich möglich ist und geben einen Ausblick, was 2035 wahrscheinlich technisch und wissenschaftlich möglich sein wird.

Letztlich stellt sich die Frage, ob wir diese Möglichkeiten nutzen wollen oder ethisch betrachtet: Sollten wir das alles wollen?


Dez
7
Sa
Von Bettelmönchen, Stiftern und Klostermauern @ Archäologisches Museum, Foyer, Frankfurt am Main,
Dez 7 um 15:00 – 16:30


Archäologie und Geschichte von Karmeliterkirche und -kloster
Treffpunkt: Frankfurt am Main, Karmelitergasse 1, Archäologisches Museum, Foyer
Veranstalter: Archäologisches Museum
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 7 €, ermäßigt 3,50 € (inklusive Zugang zur Dauerausstellung des Archäologischen Museums)
Daten
3. August 2019, 15:00 Uhr
Silke Wustmann M.A.
7. September 2019, 15:00 Uhr
Simone Ganss
5. Oktober 2019, 15:00 Uhr
Simone Ganss
2. November 2019, 15:00 Uhr
Simone Ganss
7. Dezember 2019, 15:00 Uhr
Silke Wustmann M.A.


Dez
8
So
Sebastian Meschenmoser: Die unendliche Geschichte @ Literaturhaus Frankfurt
Dez 8 um 15:00 – 17:00


Es gibt wohl kaum ein vollkommeneres Kinderbuch: „Die unendliche Geschichte“ erzählt so facettenreich und gelassen von der Widersprüchlichkeit der menschlichen Existenz und der Macht der Fantasie wie kein zweites. In den Abenteuern von Bastian, Atréju und Fuchur prägt die Nähe von Schönheit und Gewalt, Trauer und Glück, Wünschen und Willkür deren Zeitlosigkeit. Michael Ende erzählt auf seine unvergleichlich menschenfreundliche Weise vom Großwerden und dem Glauben daran, dass jeder seinen Weg geht. „Die unendliche Geschichte“ erscheint in diesem Jahr im Thienemann Verlag in einer vollendeten Schmuckausgabe mit Bildern von Sebastian Meschenmoser. Im Literaturhaus erzählt der Maler, Autor und Illustrator von seiner Arbeit und der Entstehung dieses besonderen Werkes. Die Schauspielerin Katharina Bach vom Schauspiel Frankfurt liest aus dem Literaturklassiker.

Das Junge Literaturhaus wird von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen
Stiftung unterstützt.

Kinderbuch-Sonntag ab 9 Jahren mit Sebastian Meschenmoser und der Schauspielerin Katharina Bach.

Michael Endes Klassiker wunderschön bebildert

Sonntag 08.12.19 / 15.00 h / Eintritt 5 Euro


Dez
10
Di
Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch @ Literaturhaus Frankfurt
Dez 10 um 19:30 – 21:30


Literarisches Quartett ohne Quotendruck und Fernbedienung. Hier sitzt das Publikum mittendrin. In der 45. Ausgabe der „Schönen Aussichten“ streiten und schlichten der hr2-kultur-Redakteur Alf Mentzer, die Kritikerin Mara Delius (Literarische Welt) sowie der Literaturkritiker Hubert Spiegel (F.A.Z.) mit dem Gastkritiker Jan Wagner. Der Lyriker, Essayist, Übersetzer, Anthologist und Büchner-Preisträger ist die große, konstante und stilbildende Figur im aufgeregten Gespräch der Gegenwartspoesie. Der Gedichtband „Regentonnenvariationen“ (Hanser Berlin) ist einer der größten Auflagenerfolge seit den Zeiten von Enzensberger, Fried, Jandl und Kaléko. Die von Wagner co-edierte Gedichtsammlung „Grand Tour “ reiht sich ein neben Klassikern wie „Atlas der neuen Poesie“, und „Luftfracht“. Auch deswegen wird heute Les Murrays Versepos „Fredy Neptune“ dem Haltbarkeitstest unterzogen. Die weiteren zur Diskussion stehenden Bücher des Abends finden Sie ab Ende November unter www.literaturhaus-frankfurt.de

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit hr2-kultur und wird dort am 15.12. um 12.04 Uhr gesendet.
Dienstag 10.12.19 / 19.30 h / Eintritt 7 / 4 Euro
Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch
Mit Jan Wagner, Mara Delius, Alf Mentzer und Hubert Spiegel


Feb
19
Mi
Acht Visionen: Zukunft, Arbeit, Literatur @ Museum für Kommunikation Frankfurt, Frankfurt/Main
Feb 19 um 19:30 – 21:30


Acht Visionen und Leben & Lernen X.0. Die Texte sollen thematisch inspiriert sein von dem Projekt „Leben & Lernen X.0. Digitale Bildung – Unsere Zukunft“, welches das Museum für Kommunikation 2017 angestoßen hat. Die Informations- und Vernetzungsplattform fragt in einem aktiven Bürgerdialog „Wie bewältigen wir die digitale Transformation?“. Ausgangspunkt ist die Dauerausstellung des Kommunikationsmuseums, in der 21 namhafte Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik und Journalismus in einer Videogalerie Perspektiven auf die digitale Zukunft der Kommunikation eröffnen und die Bedeutung des digitalen Wandels sichtbar machen.

Vier Premierenlesungen

Die acht Autoren werden ihre Texte in vier Premierenlesungen zwischen September 2019 und April 2020 im Museum für Kommunikation präsentieren. Jeweils am darauffolgenden Vormittag bietet das Junge Literaturhaus Schulklassen die Möglichkeit, die Autoren zu ihren Visionen zu befragen. Die Gespräche werden von Museumspädagogen geleitet. Im Juni 2020 erscheinen alle Texte der „Acht Visionen“ in einer Publikation. Die Buchpremiere mit allen acht Autoren findet zum Abschluss des Projekts am 24.06.2020 im Literaturhaus statt.

Erste Lesung von Katharina Adler und Daniel Wisser
am Mittwoch,18. September 2019, 19.30 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
60596 Frankfurt/Main

Lesungen im Museum für Kommunikation

· 18.09.2019: Katharina Adler und Daniel Wisser

· 27.11.2019: Isabelle Lehn und Jochen Schmidt

· 19.02.2020: Thomas von Steinaecker und Julia Wolf

· 22.04.2020: Mariana Leky und Lukas Rietzschel

Buchpremiere im Literaturhaus Frankfurt
24.06.20: Epilog und Premiere: Das Buch „Acht Visionen“ und die acht Autoren
Beginn der Veranstaltungen: 19.30 Uhr

Eintritt und Vorverkauf: 9 / 6 € im Vorverkauf. Karten für alle Veranstaltungen unter www.literaturhaus-frankfurt.de und an der Museumskasse. Der Kartenvorverkauf für die vier Veranstaltungen im Kommunikationsmuseum läuft. Karten für den Abschlussabend gibt es ab Mitte März 2020.

ACHT VISIONEN ist ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt mit dem Museum für Kommunikation in Zusammenarbeit mit hr2-kultur. Gefördert von „experimente#digital“, der Kulturinitiative der Aventis Foundation, und dem Kulturamt Frankfurt am Main.

mfk-frankfurt.de


Mrz
22
So
Pianist Andreas Skouras im Kuhhirtenturm @ Fondation Hindemith, Frankfurt
Mrz 22 um 17:00 – 19:00


Am 22. März wird der Pianist Andreas Skouras im Kuhhirtenturm zu hören sein, der bereits 2017 und 2018 zu Gast war. Er hat diesmal ein Programm mit selten zu hörenden Klaviersuiten von Béla Bartók, Paul Hindemith, Wolfgang Amadeus Mozart und Nikos Skalkottas zusammengestellt.

Als Zwanzigjähriger wurde Paul Hindemith im Jahr 1916 zum Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters bestellt. An seine Tätigkeit in diesem damals wie heute hochkarätigen Klangkörper erinnert seit 2015 die nach ihm benannte „Paul Hindemith Orchesterakademie“.

17 und 19.30 Uhr
Andreas Skouras (Klavier)

Béla Bartók: Suite op. 14
Paul Hindemith: Suite op. 26
Wolfgang Amadeus Mozart: Suite C-Dur KV 399
Bernhard Sekles: Suite Nr. 1 op. 34
Nikos Skalkottas: Suite Nr. 4


Pianist Andreas Skouras im Kuhhirtenturm @ Fondation Hindemith, Frankfurt
Mrz 22 um 19:30 – 21:30


Am 22. März wird der Pianist Andreas Skouras im Kuhhirtenturm zu hören sein, der bereits 2017 und 2018 zu Gast war. Er hat diesmal ein Programm mit selten zu hörenden Klaviersuiten von Béla Bartók, Paul Hindemith, Wolfgang Amadeus Mozart und Nikos Skalkottas zusammengestellt.

Als Zwanzigjähriger wurde Paul Hindemith im Jahr 1916 zum Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters bestellt. An seine Tätigkeit in diesem damals wie heute hochkarätigen Klangkörper erinnert seit 2015 die nach ihm benannte „Paul Hindemith Orchesterakademie“.

17 und 19.30 Uhr
Andreas Skouras (Klavier)

Béla Bartók: Suite op. 14
Paul Hindemith: Suite op. 26
Wolfgang Amadeus Mozart: Suite C-Dur KV 399
Bernhard Sekles: Suite Nr. 1 op. 34
Nikos Skalkottas: Suite Nr. 4


Apr
3
Fr
Elbphilharmonie+ Spicy Silk Road @ Elbphilharmonie, Hamburg
Apr 3 um 20:00 – 22:00


Der chinesische Tan Dun eröffnet am Gründonnerstag 2020 das Festival “Seidenstraße” in der Elbphilharmonie, das sechs Tage lang die Vielfalt der Klänge aus den Regionen entlang der historischen Handelsroute feiert. Musiker mit Wurzeln in China, in der Mongolei, in Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Afghanistan, dem Iran, Griechenland, Italien und Deutschland trifft beim Osterfestival »Seidenstraße« (9. bis 14. April 2020) in Hamburg zusammen, um für das Publikum in der Elbphilharmonie ein vielfältiges, reiches und überaus spannendes Klangpanorama hierzulande kaum bekannter Musik aufzufächern. Die Eröffnung am Gründonnerstag gestaltet der weltberühmte chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun, der im Großen Saal mit chinesischen Solisten, den Symphonikern Hamburg und der Internationalen Chorakademie Lübeck seine »Buddha Passion« aufführt. Karten sind ab sofort erhältlich.

Wer an die Seidenstraße denkt, hat meist Bilder von Handelskarawanen im Kopf – schwer beladene Kamele, die auf schier endlosen und gefahrvollen Wegen von Fernost über den Orient bis ins mediterrane Europa und zurück schimmernde Seidenstoffe, Pfeffer, Gewürze, Gold, Wolle oder Edelsteine tragen. Dabei war, was man seit dem 19. Jahrhundert poetisch Seidenstraße nennt, ein ganzes Geflecht an Wegen zwischen Morgen- und Abendland, das schon in vorchristlicher Zeit genutzt wurde. Die Handelsrouten führten vorbei an sagenumwobenen Städten, durch Wüsten und entlang der höchsten Gebirgsketten der Erde. Nicht nur materielle Güter reisten auf diesen Wegen, auch Ideen, Religionen, und Kulturen verbreiteten sich über die historische Seidenstraße. So sehr die Route die Phantasie der Vorfahren beschäftigte und beflügelte, so aktuell ist ihr Konzept bis auf den heutigen Tag geblieben, wie Chinas groß dimensioniertes Infrastrukturprojekt »Neue Seidenstraße« zeigt. Das Osterfestival der Elbphilharmonie, das sich im vierten Jahr in Folge mit historisch-regionalen Musikkulturen aus aller Welt beschäftigt, richtet nach »Transatlantik« (2017), »Kaukausus« (2018) und »Venedig« (2019) im kommenden Jahr nun seinen Blick auf Künstler und Kulturen aus den Ländern entlang der Seidenstraße und holt dafür zahlreiche Großmeister regionaler Musikstile nach Hamburg.

Das Publikum darf sich auf ein Programm freuen, das so vielfältig, farbenreich und für westliche Ohren oft so exotisch anmutet wie die Seidenstraße selbst. Auf das Eröffnungskonzert (9. April, 20 Uhr) mit Tan Duns Oratorium »Buddha Passion« unter der Leitung des Komponisten folgt am Karfreitag ebenfalls im Großen Saal ein Abend unter dem Titel »Eine musikalische Reise auf den Spuren von Marco Polo« mit dem griechischen Ensemble En Chordais um den Sänger und Oudspieler Kyriakos Kalaitzidis, das sich hierfür mit der legendären griechischen Volkssängerin Maria Farantouri, dem iranisch-kanadischen Ensemble Constantinople und weiteren internationalen Gästen zusammengetan hat. Ihr Konzert imaginiert Klangstationen auf der vielleicht realen, vielleicht bloß imaginierten Reise des Händlers Marco Polo aus dem venezianischen Mittelalter von Venedig über Zentralasien bis nach China (10. April, 18 Uhr).

Einen Soloabend auf der traditionellen Dombra, einer zweisaitigen Laute, und dem E-Bass gestaltet Mamer, ein chinesischer Musiker aus Xianjiang, der zur kasachischen Minderheit des Landes gehört. Die Inspiration für seinen von meditativer Innenschau geprägten Sound zieht er sich aus den Liedern der Wüstensteppe seiner Heimat Qatai (10. April, 20:30 Uhr, Kleiner Saal).
Schamanenklänge aus Kirgisistan, hervorgerufen auf hierzulande eher unerhörten Instrumenten wie Komuz, Sybyzgy, Temir Komuz oder Chopo Choor, lässt ein Trio um die charismatische Sängerin Roza Amanova erklingen (11. April, 17 Uhr, Kleiner Saal). Abends dann gibt es dort sowohl traditionelle als auch moderne Musik aus der Mongolei, wenn bei den beiden Ensembles Egschiglen & Khusugtun neben der Pferdekopfgeige, Lauten und Flöten auch der charakteristische, intensive Kehlkopfgesang und ein bisweilen schwindelerregender Groove zum Einsatz kommen (20 Uhr, Kleiner Saal).
Auch die Blockflötenvirtuosin Dorothee Oberlinger bereist gemeinsam mit dem Ensemble Sarband (Leitung: Vladimir Ivanoff) bei ihrem Programm »A Breath from Paradise« die Seidenstraße in west-östlicher Richtung. Ausgehend vom Venedig Vivaldis führt die Klangexpedition über osteuropäische Volkstänze bis zu Melodien aus Armenien und China, stets geprägt von den luftigen Tönen ihrer vielen Flöten (Ostersonntag, 17 Uhr, Kleiner Saal). Spektakuläres erwartet die Besucher am Ostersonntagabend im Großen Saal (20 Uhr), wenn »Der Ring des Nibelungen« als eine veritable Peking-Oper in Kooperation mit der China National Peking Opera Company präsentiert wird. Libretto und Regie wird von der gefeierten Regisseurin Anna Peschke verantwortet. Die 14 Rollen werden von sieben Sängern, Schauspielern und Tänzern übernommen. Ein zwölfköpfiges Ensemble spielt auf Instrumenten aus China und Europa die Musik von Aziza Sadikova.

Vier Meister der afghanischen Musik an Lauten und Perkussionsinstrumenten sind die Solisten des sechsköpfigen Ensemble Safar, das am Ostermontagnachmittag die Erinnerung an Sufi-Musik und klassische Stücke aus der Blütezeit der afghanischen Musikkultur im Kleinen Saal beschwört (17 Uhr). Am Abend zelebriert ein kleines Ensemble um den grandiosen Sänger Alireza Ghorbani tief bewegende iranische Musik (20 Uhr). Als Gast tritt der Lauten-Virtuose Majid Derakhshani an der Tar auf.

Der Musik der zentralasiatischen Nachbarstaaten Turkmenistan und Usbekistan, zu denen so märchenhaft klingende Städte wie Samarkand oder Buchara gehören, ist der letzte Abend des »Seidenstraße«-Festivals gewidmet. Die Sängerin Gulzoda Khudoynazarova trägt mit ihrem Trio den klassischen usbekischen Gesangszyklus Shashmaqam vor, der den musikalischen Reichtum der Region widerspiegelt. Aus der Tradition der Bakshi-Barden kommt der Turkmene Palvan Hamidov. Sein Gesangsvortrag im zweiten Teil des Konzerts erzählt von den Epen seines Volkes (14. April, 19:30 Uhr, Kleiner Saal).

Insgesamt finden zehn Konzerte statt, drei davon im Großen Saal.

Um die Beschäftigung mit der Seidenstraße über das Hören hinaus anzuregen, gibt es einige Begleitveranstaltungen zum Festival. So startet bereits am 1. April eine Filmreihe im Metropolis Kino zum Thema, und im Speicherstadtmuseum können im Rahmen von Elbphilharmonie+ zur Musik des afghanischen Ensembles Safar charakteristische Aromen und Gewürze verkostet werden, die einst über die Seidenstraße nach Europa kamen (3. April, 20 Uhr). Ein inspirierender Abend im chinesischen Teehaus an der Rothenbaumchaussee spürt den Weisheiten buddhistischer Philosophie auf vielfältige Weise nach – etwa in chinesischer Musik und in einer angeleiteten Meditation (7. April, 19 Uhr). Die Education der Elbphilharmonie richtet ein Gesprächskonzert mit der Gruppe Egschiglen aus, bei dem man etwas über die Geheimnisse mongolischer Instrumente wie die Pferdekopfgeige oder die Schwanenhalslaute erfährt sowie über die Kunst des Obertongesangs (5. April, 19 Uhr, Kaistudio 1, Elbphilharmonie).

Ein Angebot an verschiedenen Workshops rundet das Festival ab.

Karten für die Konzerte des Festivals »Seidenstraße« sind ab sofort im Internet unter elbphilharmonie.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Programm
Elbphilharmonie+ Spicy Silk Road
Speicherstadtmuseum
Fr, 3.4.2020, 20 Uhr
Ensemble Safar
Elbphilharmonie+ Wenn die Pferdekopfgeige singt…
Elbphilharmonie Kaistudio 1
So, 5.4.2020, 19 Uhr
Gruppe Egschiglen
Elbphilharmonie+ Buddhas Weisheit
Teehaus Hamburg Yu Garden
Di, 7.4.2020, 19 Uhr
China: Buddha Passion
Elbphilharmonie Großer Saal
Do, 9.4.2020, 20 Uhr
Symphoniker Hamburg / Internationale Chorakademie Lübeck / Tan Weiwei / Batubagen / Yining Chen / Tan Dun
Elbphilharmonie+ Workshop: »Saitenstraße« – Eine musikalische Reise
Elbphilharmonie Kaistudio 1
Fr, 10.4.2020, 12 Uhr
Majid Derakhshani
Auf den Spuren von Marco Polo
Elbphilharmonie Großer Saal
Fr, 10.4.2020, 18 Uhr
Maria Farantouri / En Chordais / Ensemble Constantinople
Solo-Abend mit Dombra und E-Bass
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Fr, 10.4.2020, 20:30 Uhr
Mamer
Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
Sa, 11.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr
Kirgisistan: Epenlieder und Schamanenklänge
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 17 Uhr
Roza Amanova / Aibek Kanybekov / Elaman Kanybekov
Mongolei: Die Musik der Nomaden
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 20 Uhr
Gruppe Egschiglen
Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
S0, 12.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr
Elbphilharmonie+ Workshop: Zwischentöne: Persische und afghanische Mikrotonalität
Elbphilharmonie Kaistudio 1
S0, 12.4.2020, 14 Uhr
Ensemble Safar
A Breath from Paradise
Elbphilharmonie Kleiner Saal
So, 12.4.2020, 17 Uhr
Dorothee Oberlinger / Ensemble Sarband
China: Peking-Oper trifft »Der Ring des Nibelungen«
Elbphilharmonie Großer Saal
So, 12.4.2020, 20 Uhr
Mitglieder der China National Peking Opera Company / Aziza Sadikova / Qiu Xiaobo / Anna Peschke / Wang Huquan
Afghanistan: Sufi-Musik und Verlorengegangenes aus Kabul
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 17 Uhr
Ensemble Safar
Iran: Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 20 Uhr
Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani / Saman Samimi / Milad Mohammadi / Saraei Pouya / Zakaria Yusefi
Usbekistan & Turkmenistan
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Di, 14.4.2020, 19:30 Uhr
Gulzoda Khudoynazarova / Bekzod Safarov / Farruh Vohidov / Palvan Hamidov / Atakov Spartak / Aydogdyev Kerven


Apr
5
So
Elbphilharmonie Kaistudio 1 @ Elbphilharmonie, Hamburg
Apr 5 um 20:00 – 22:00


Der chinesische Tan Dun eröffnet am Gründonnerstag 2020 das Festival “Seidenstraße” in der Elbphilharmonie, das sechs Tage lang die Vielfalt der Klänge aus den Regionen entlang der historischen Handelsroute feiert. Musiker mit Wurzeln in China, in der Mongolei, in Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Afghanistan, dem Iran, Griechenland, Italien und Deutschland trifft beim Osterfestival »Seidenstraße« (9. bis 14. April 2020) in Hamburg zusammen, um für das Publikum in der Elbphilharmonie ein vielfältiges, reiches und überaus spannendes Klangpanorama hierzulande kaum bekannter Musik aufzufächern. Die Eröffnung am Gründonnerstag gestaltet der weltberühmte chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun, der im Großen Saal mit chinesischen Solisten, den Symphonikern Hamburg und der Internationalen Chorakademie Lübeck seine »Buddha Passion« aufführt. Karten sind ab sofort erhältlich.

Wer an die Seidenstraße denkt, hat meist Bilder von Handelskarawanen im Kopf – schwer beladene Kamele, die auf schier endlosen und gefahrvollen Wegen von Fernost über den Orient bis ins mediterrane Europa und zurück schimmernde Seidenstoffe, Pfeffer, Gewürze, Gold, Wolle oder Edelsteine tragen. Dabei war, was man seit dem 19. Jahrhundert poetisch Seidenstraße nennt, ein ganzes Geflecht an Wegen zwischen Morgen- und Abendland, das schon in vorchristlicher Zeit genutzt wurde. Die Handelsrouten führten vorbei an sagenumwobenen Städten, durch Wüsten und entlang der höchsten Gebirgsketten der Erde. Nicht nur materielle Güter reisten auf diesen Wegen, auch Ideen, Religionen, und Kulturen verbreiteten sich über die historische Seidenstraße. So sehr die Route die Phantasie der Vorfahren beschäftigte und beflügelte, so aktuell ist ihr Konzept bis auf den heutigen Tag geblieben, wie Chinas groß dimensioniertes Infrastrukturprojekt »Neue Seidenstraße« zeigt. Das Osterfestival der Elbphilharmonie, das sich im vierten Jahr in Folge mit historisch-regionalen Musikkulturen aus aller Welt beschäftigt, richtet nach »Transatlantik« (2017), »Kaukausus« (2018) und »Venedig« (2019) im kommenden Jahr nun seinen Blick auf Künstler und Kulturen aus den Ländern entlang der Seidenstraße und holt dafür zahlreiche Großmeister regionaler Musikstile nach Hamburg.

Das Publikum darf sich auf ein Programm freuen, das so vielfältig, farbenreich und für westliche Ohren oft so exotisch anmutet wie die Seidenstraße selbst. Auf das Eröffnungskonzert (9. April, 20 Uhr) mit Tan Duns Oratorium »Buddha Passion« unter der Leitung des Komponisten folgt am Karfreitag ebenfalls im Großen Saal ein Abend unter dem Titel »Eine musikalische Reise auf den Spuren von Marco Polo« mit dem griechischen Ensemble En Chordais um den Sänger und Oudspieler Kyriakos Kalaitzidis, das sich hierfür mit der legendären griechischen Volkssängerin Maria Farantouri, dem iranisch-kanadischen Ensemble Constantinople und weiteren internationalen Gästen zusammengetan hat. Ihr Konzert imaginiert Klangstationen auf der vielleicht realen, vielleicht bloß imaginierten Reise des Händlers Marco Polo aus dem venezianischen Mittelalter von Venedig über Zentralasien bis nach China (10. April, 18 Uhr).

Einen Soloabend auf der traditionellen Dombra, einer zweisaitigen Laute, und dem E-Bass gestaltet Mamer, ein chinesischer Musiker aus Xianjiang, der zur kasachischen Minderheit des Landes gehört. Die Inspiration für seinen von meditativer Innenschau geprägten Sound zieht er sich aus den Liedern der Wüstensteppe seiner Heimat Qatai (10. April, 20:30 Uhr, Kleiner Saal).
Schamanenklänge aus Kirgisistan, hervorgerufen auf hierzulande eher unerhörten Instrumenten wie Komuz, Sybyzgy, Temir Komuz oder Chopo Choor, lässt ein Trio um die charismatische Sängerin Roza Amanova erklingen (11. April, 17 Uhr, Kleiner Saal). Abends dann gibt es dort sowohl traditionelle als auch moderne Musik aus der Mongolei, wenn bei den beiden Ensembles Egschiglen & Khusugtun neben der Pferdekopfgeige, Lauten und Flöten auch der charakteristische, intensive Kehlkopfgesang und ein bisweilen schwindelerregender Groove zum Einsatz kommen (20 Uhr, Kleiner Saal).
Auch die Blockflötenvirtuosin Dorothee Oberlinger bereist gemeinsam mit dem Ensemble Sarband (Leitung: Vladimir Ivanoff) bei ihrem Programm »A Breath from Paradise« die Seidenstraße in west-östlicher Richtung. Ausgehend vom Venedig Vivaldis führt die Klangexpedition über osteuropäische Volkstänze bis zu Melodien aus Armenien und China, stets geprägt von den luftigen Tönen ihrer vielen Flöten (Ostersonntag, 17 Uhr, Kleiner Saal). Spektakuläres erwartet die Besucher am Ostersonntagabend im Großen Saal (20 Uhr), wenn »Der Ring des Nibelungen« als eine veritable Peking-Oper in Kooperation mit der China National Peking Opera Company präsentiert wird. Libretto und Regie wird von der gefeierten Regisseurin Anna Peschke verantwortet. Die 14 Rollen werden von sieben Sängern, Schauspielern und Tänzern übernommen. Ein zwölfköpfiges Ensemble spielt auf Instrumenten aus China und Europa die Musik von Aziza Sadikova.

Vier Meister der afghanischen Musik an Lauten und Perkussionsinstrumenten sind die Solisten des sechsköpfigen Ensemble Safar, das am Ostermontagnachmittag die Erinnerung an Sufi-Musik und klassische Stücke aus der Blütezeit der afghanischen Musikkultur im Kleinen Saal beschwört (17 Uhr). Am Abend zelebriert ein kleines Ensemble um den grandiosen Sänger Alireza Ghorbani tief bewegende iranische Musik (20 Uhr). Als Gast tritt der Lauten-Virtuose Majid Derakhshani an der Tar auf.

Der Musik der zentralasiatischen Nachbarstaaten Turkmenistan und Usbekistan, zu denen so märchenhaft klingende Städte wie Samarkand oder Buchara gehören, ist der letzte Abend des »Seidenstraße«-Festivals gewidmet. Die Sängerin Gulzoda Khudoynazarova trägt mit ihrem Trio den klassischen usbekischen Gesangszyklus Shashmaqam vor, der den musikalischen Reichtum der Region widerspiegelt. Aus der Tradition der Bakshi-Barden kommt der Turkmene Palvan Hamidov. Sein Gesangsvortrag im zweiten Teil des Konzerts erzählt von den Epen seines Volkes (14. April, 19:30 Uhr, Kleiner Saal).

Insgesamt finden zehn Konzerte statt, drei davon im Großen Saal.

Um die Beschäftigung mit der Seidenstraße über das Hören hinaus anzuregen, gibt es einige Begleitveranstaltungen zum Festival. So startet bereits am 1. April eine Filmreihe im Metropolis Kino zum Thema, und im Speicherstadtmuseum können im Rahmen von Elbphilharmonie+ zur Musik des afghanischen Ensembles Safar charakteristische Aromen und Gewürze verkostet werden, die einst über die Seidenstraße nach Europa kamen (3. April, 20 Uhr). Ein inspirierender Abend im chinesischen Teehaus an der Rothenbaumchaussee spürt den Weisheiten buddhistischer Philosophie auf vielfältige Weise nach – etwa in chinesischer Musik und in einer angeleiteten Meditation (7. April, 19 Uhr). Die Education der Elbphilharmonie richtet ein Gesprächskonzert mit der Gruppe Egschiglen aus, bei dem man etwas über die Geheimnisse mongolischer Instrumente wie die Pferdekopfgeige oder die Schwanenhalslaute erfährt sowie über die Kunst des Obertongesangs (5. April, 19 Uhr, Kaistudio 1, Elbphilharmonie).

Ein Angebot an verschiedenen Workshops rundet das Festival ab.

Karten für die Konzerte des Festivals »Seidenstraße« sind ab sofort im Internet unter elbphilharmonie.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Programm

Elbphilharmonie+ Spicy Silk Road
Speicherstadtmuseum
Fr, 3.4.2020, 20 Uhr
Ensemble Safar

Elbphilharmonie+ Wenn die Pferdekopfgeige singt…
Elbphilharmonie Kaistudio 1
So, 5.4.2020, 19 Uhr
Gruppe Egschiglen

Elbphilharmonie+ Buddhas Weisheit
Teehaus Hamburg Yu Garden
Di, 7.4.2020, 19 Uhr
China: Buddha Passion

Elbphilharmonie Großer Saal
Do, 9.4.2020, 20 Uhr
Symphoniker Hamburg / Internationale Chorakademie Lübeck / Tan Weiwei / Batubagen / Yining Chen / Tan Dun

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saitenstraße« – Eine musikalische Reise
Elbphilharmonie Kaistudio 1
Fr, 10.4.2020, 12 Uhr
Majid Derakhshani
Auf den Spuren von Marco Polo

Elbphilharmonie Großer Saal
Fr, 10.4.2020, 18 Uhr
Maria Farantouri / En Chordais / Ensemble Constantinople

Solo-Abend mit Dombra und E-Bass
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Fr, 10.4.2020, 20:30 Uhr
Mamer

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
Sa, 11.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr
Kirgisistan: Epenlieder und Schamanenklänge

Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 17 Uhr
Roza Amanova / Aibek Kanybekov / Elaman Kanybekov
Mongolei: Die Musik der Nomaden

Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 20 Uhr
Gruppe Egschiglen

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
S0, 12.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr

Elbphilharmonie+ Workshop: Zwischentöne: Persische und afghanische Mikrotonalität
Elbphilharmonie Kaistudio 1
S0, 12.4.2020, 14 Uhr
Ensemble Safar

A Breath from Paradise
Elbphilharmonie Kleiner Saal
So, 12.4.2020, 17 Uhr
Dorothee Oberlinger / Ensemble Sarband

China: Peking-Oper trifft »Der Ring des Nibelungen«
Elbphilharmonie Großer Saal
So, 12.4.2020, 20 Uhr
Mitglieder der China National Peking Opera Company / Aziza Sadikova / Qiu Xiaobo / Anna Peschke / Wang Huquan

Afghanistan: Sufi-Musik und Verlorengegangenes aus Kabul
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 17 Uhr
Ensemble Safar

Iran: Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 20 Uhr
Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani / Saman Samimi / Milad Mohammadi / Saraei Pouya / Zakaria Yusefi

Usbekistan & Turkmenistan
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Di, 14.4.2020, 19:30 Uhr
Gulzoda Khudoynazarova / Bekzod Safarov / Farruh Vohidov / Palvan Hamidov / Atakov Spartak / Aydogdyev Kerven


Apr
9
Do
Zu Ostern eine “Buddha Passion” @ Elbphilharmonie, Hamburg
Apr 9 um 20:00 – 22:00


Der chinesische Tan Dun eröffnet am Gründonnerstag 2020 das Festival “Seidenstraße” in der Elbphilharmonie, das sechs Tage lang die Vielfalt der Klänge aus den Regionen entlang der historischen Handelsroute feiert. Musiker mit Wurzeln in China, in der Mongolei, in Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Afghanistan, dem Iran, Griechenland, Italien und Deutschland trifft beim Osterfestival »Seidenstraße« (9. bis 14. April 2020) in Hamburg zusammen, um für das Publikum in der Elbphilharmonie ein vielfältiges, reiches und überaus spannendes Klangpanorama hierzulande kaum bekannter Musik aufzufächern. Die Eröffnung am Gründonnerstag gestaltet der weltberühmte chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun, der im Großen Saal mit chinesischen Solisten, den Symphonikern Hamburg und der Internationalen Chorakademie Lübeck seine »Buddha Passion« aufführt. Karten sind ab sofort erhältlich.

Wer an die Seidenstraße denkt, hat meist Bilder von Handelskarawanen im Kopf – schwer beladene Kamele, die auf schier endlosen und gefahrvollen Wegen von Fernost über den Orient bis ins mediterrane Europa und zurück schimmernde Seidenstoffe, Pfeffer, Gewürze, Gold, Wolle oder Edelsteine tragen. Dabei war, was man seit dem 19. Jahrhundert poetisch Seidenstraße nennt, ein ganzes Geflecht an Wegen zwischen Morgen- und Abendland, das schon in vorchristlicher Zeit genutzt wurde. Die Handelsrouten führten vorbei an sagenumwobenen Städten, durch Wüsten und entlang der höchsten Gebirgsketten der Erde. Nicht nur materielle Güter reisten auf diesen Wegen, auch Ideen, Religionen, und Kulturen verbreiteten sich über die historische Seidenstraße. So sehr die Route die Phantasie der Vorfahren beschäftigte und beflügelte, so aktuell ist ihr Konzept bis auf den heutigen Tag geblieben, wie Chinas groß dimensioniertes Infrastrukturprojekt »Neue Seidenstraße« zeigt. Das Osterfestival der Elbphilharmonie, das sich im vierten Jahr in Folge mit historisch-regionalen Musikkulturen aus aller Welt beschäftigt, richtet nach »Transatlantik« (2017), »Kaukausus« (2018) und »Venedig« (2019) im kommenden Jahr nun seinen Blick auf Künstler und Kulturen aus den Ländern entlang der Seidenstraße und holt dafür zahlreiche Großmeister regionaler Musikstile nach Hamburg.

Das Publikum darf sich auf ein Programm freuen, das so vielfältig, farbenreich und für westliche Ohren oft so exotisch anmutet wie die Seidenstraße selbst. Auf das Eröffnungskonzert (9. April, 20 Uhr) mit Tan Duns Oratorium »Buddha Passion« unter der Leitung des Komponisten folgt am Karfreitag ebenfalls im Großen Saal ein Abend unter dem Titel »Eine musikalische Reise auf den Spuren von Marco Polo« mit dem griechischen Ensemble En Chordais um den Sänger und Oudspieler Kyriakos Kalaitzidis, das sich hierfür mit der legendären griechischen Volkssängerin Maria Farantouri, dem iranisch-kanadischen Ensemble Constantinople und weiteren internationalen Gästen zusammengetan hat. Ihr Konzert imaginiert Klangstationen auf der vielleicht realen, vielleicht bloß imaginierten Reise des Händlers Marco Polo aus dem venezianischen Mittelalter von Venedig über Zentralasien bis nach China (10. April, 18 Uhr).

Einen Soloabend auf der traditionellen Dombra, einer zweisaitigen Laute, und dem E-Bass gestaltet Mamer, ein chinesischer Musiker aus Xianjiang, der zur kasachischen Minderheit des Landes gehört. Die Inspiration für seinen von meditativer Innenschau geprägten Sound zieht er sich aus den Liedern der Wüstensteppe seiner Heimat Qatai (10. April, 20:30 Uhr, Kleiner Saal).
Schamanenklänge aus Kirgisistan, hervorgerufen auf hierzulande eher unerhörten Instrumenten wie Komuz, Sybyzgy, Temir Komuz oder Chopo Choor, lässt ein Trio um die charismatische Sängerin Roza Amanova erklingen (11. April, 17 Uhr, Kleiner Saal). Abends dann gibt es dort sowohl traditionelle als auch moderne Musik aus der Mongolei, wenn bei den beiden Ensembles Egschiglen & Khusugtun neben der Pferdekopfgeige, Lauten und Flöten auch der charakteristische, intensive Kehlkopfgesang und ein bisweilen schwindelerregender Groove zum Einsatz kommen (20 Uhr, Kleiner Saal).
Auch die Blockflötenvirtuosin Dorothee Oberlinger bereist gemeinsam mit dem Ensemble Sarband (Leitung: Vladimir Ivanoff) bei ihrem Programm »A Breath from Paradise« die Seidenstraße in west-östlicher Richtung. Ausgehend vom Venedig Vivaldis führt die Klangexpedition über osteuropäische Volkstänze bis zu Melodien aus Armenien und China, stets geprägt von den luftigen Tönen ihrer vielen Flöten (Ostersonntag, 17 Uhr, Kleiner Saal). Spektakuläres erwartet die Besucher am Ostersonntagabend im Großen Saal (20 Uhr), wenn »Der Ring des Nibelungen« als eine veritable Peking-Oper in Kooperation mit der China National Peking Opera Company präsentiert wird. Libretto und Regie wird von der gefeierten Regisseurin Anna Peschke verantwortet. Die 14 Rollen werden von sieben Sängern, Schauspielern und Tänzern übernommen. Ein zwölfköpfiges Ensemble spielt auf Instrumenten aus China und Europa die Musik von Aziza Sadikova.

Vier Meister der afghanischen Musik an Lauten und Perkussionsinstrumenten sind die Solisten des sechsköpfigen Ensemble Safar, das am Ostermontagnachmittag die Erinnerung an Sufi-Musik und klassische Stücke aus der Blütezeit der afghanischen Musikkultur im Kleinen Saal beschwört (17 Uhr). Am Abend zelebriert ein kleines Ensemble um den grandiosen Sänger Alireza Ghorbani tief bewegende iranische Musik (20 Uhr). Als Gast tritt der Lauten-Virtuose Majid Derakhshani an der Tar auf.

Der Musik der zentralasiatischen Nachbarstaaten Turkmenistan und Usbekistan, zu denen so märchenhaft klingende Städte wie Samarkand oder Buchara gehören, ist der letzte Abend des »Seidenstraße«-Festivals gewidmet. Die Sängerin Gulzoda Khudoynazarova trägt mit ihrem Trio den klassischen usbekischen Gesangszyklus Shashmaqam vor, der den musikalischen Reichtum der Region widerspiegelt. Aus der Tradition der Bakshi-Barden kommt der Turkmene Palvan Hamidov. Sein Gesangsvortrag im zweiten Teil des Konzerts erzählt von den Epen seines Volkes (14. April, 19:30 Uhr, Kleiner Saal).

Insgesamt finden zehn Konzerte statt, drei davon im Großen Saal.

Um die Beschäftigung mit der Seidenstraße über das Hören hinaus anzuregen, gibt es einige Begleitveranstaltungen zum Festival. So startet bereits am 1. April eine Filmreihe im Metropolis Kino zum Thema, und im Speicherstadtmuseum können im Rahmen von Elbphilharmonie+ zur Musik des afghanischen Ensembles Safar charakteristische Aromen und Gewürze verkostet werden, die einst über die Seidenstraße nach Europa kamen (3. April, 20 Uhr). Ein inspirierender Abend im chinesischen Teehaus an der Rothenbaumchaussee spürt den Weisheiten buddhistischer Philosophie auf vielfältige Weise nach – etwa in chinesischer Musik und in einer angeleiteten Meditation (7. April, 19 Uhr). Die Education der Elbphilharmonie richtet ein Gesprächskonzert mit der Gruppe Egschiglen aus, bei dem man etwas über die Geheimnisse mongolischer Instrumente wie die Pferdekopfgeige oder die Schwanenhalslaute erfährt sowie über die Kunst des Obertongesangs (5. April, 19 Uhr, Kaistudio 1, Elbphilharmonie).

Ein Angebot an verschiedenen Workshops rundet das Festival ab.

Karten für die Konzerte des Festivals »Seidenstraße« sind ab sofort im Internet unter elbphilharmonie.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Programm

Elbphilharmonie+ Spicy Silk Road
Speicherstadtmuseum
Fr, 3.4.2020, 20 Uhr
Ensemble Safar

Elbphilharmonie+ Wenn die Pferdekopfgeige singt…
Elbphilharmonie Kaistudio 1
So, 5.4.2020, 19 Uhr
Gruppe Egschiglen

Elbphilharmonie+ Buddhas Weisheit
Teehaus Hamburg Yu Garden
Di, 7.4.2020, 19 Uhr
China: Buddha Passion

Elbphilharmonie Großer Saal
Do, 9.4.2020, 20 Uhr
Symphoniker Hamburg / Internationale Chorakademie Lübeck / Tan Weiwei / Batubagen / Yining Chen / Tan Dun

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saitenstraße« – Eine musikalische Reise
Elbphilharmonie Kaistudio 1
Fr, 10.4.2020, 12 Uhr
Majid Derakhshani
Auf den Spuren von Marco Polo

Elbphilharmonie Großer Saal
Fr, 10.4.2020, 18 Uhr
Maria Farantouri / En Chordais / Ensemble Constantinople

Solo-Abend mit Dombra und E-Bass
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Fr, 10.4.2020, 20:30 Uhr
Mamer

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
Sa, 11.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr
Kirgisistan: Epenlieder und Schamanenklänge

Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 17 Uhr
Roza Amanova / Aibek Kanybekov / Elaman Kanybekov
Mongolei: Die Musik der Nomaden

Elbphilharmonie Kleiner Saal
Sa, 11.4.2020, 20 Uhr
Gruppe Egschiglen

Elbphilharmonie+ Workshop: »Saiteninstrumente der Seidenstraße«
Elbphilharmonie Kaistudio 3&4
S0, 12.4.2020, 12 Uhr / 14 Uhr

Elbphilharmonie+ Workshop: Zwischentöne: Persische und afghanische Mikrotonalität
Elbphilharmonie Kaistudio 1
S0, 12.4.2020, 14 Uhr
Ensemble Safar

A Breath from Paradise
Elbphilharmonie Kleiner Saal
So, 12.4.2020, 17 Uhr
Dorothee Oberlinger / Ensemble Sarband

China: Peking-Oper trifft »Der Ring des Nibelungen«
Elbphilharmonie Großer Saal
So, 12.4.2020, 20 Uhr
Mitglieder der China National Peking Opera Company / Aziza Sadikova / Qiu Xiaobo / Anna Peschke / Wang Huquan

Afghanistan: Sufi-Musik und Verlorengegangenes aus Kabul
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 17 Uhr
Ensemble Safar

Iran: Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Mo, 13.4.2020, 20 Uhr
Alireza Ghorbani / Majid Derakhshani / Saman Samimi / Milad Mohammadi / Saraei Pouya / Zakaria Yusefi

Usbekistan & Turkmenistan
Elbphilharmonie Kleiner Saal
Di, 14.4.2020, 19:30 Uhr
Gulzoda Khudoynazarova / Bekzod Safarov / Farruh Vohidov / Palvan Hamidov / Atakov Spartak / Aydogdyev Kerven


Apr
22
Mi
Acht Visionen: Zukunft, Arbeit, Literatur @ Museum für Kommunikation Frankfurt, Frankfurt/Main
Apr 22 um 19:30 – 21:30


Acht Visionen und Leben & Lernen X.0. Die Texte sollen thematisch inspiriert sein von dem Projekt „Leben & Lernen X.0. Digitale Bildung – Unsere Zukunft“, welches das Museum für Kommunikation 2017 angestoßen hat. Die Informations- und Vernetzungsplattform fragt in einem aktiven Bürgerdialog „Wie bewältigen wir die digitale Transformation?“. Ausgangspunkt ist die Dauerausstellung des Kommunikationsmuseums, in der 21 namhafte Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik und Journalismus in einer Videogalerie Perspektiven auf die digitale Zukunft der Kommunikation eröffnen und die Bedeutung des digitalen Wandels sichtbar machen.

Vier Premierenlesungen

Die acht Autoren werden ihre Texte in vier Premierenlesungen zwischen September 2019 und April 2020 im Museum für Kommunikation präsentieren. Jeweils am darauffolgenden Vormittag bietet das Junge Literaturhaus Schulklassen die Möglichkeit, die Autoren zu ihren Visionen zu befragen. Die Gespräche werden von Museumspädagogen geleitet. Im Juni 2020 erscheinen alle Texte der „Acht Visionen“ in einer Publikation. Die Buchpremiere mit allen acht Autoren findet zum Abschluss des Projekts am 24.06.2020 im Literaturhaus statt.

Erste Lesung von Katharina Adler und Daniel Wisser
am Mittwoch,18. September 2019, 19.30 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
60596 Frankfurt/Main

Lesungen im Museum für Kommunikation

· 18.09.2019: Katharina Adler und Daniel Wisser

· 27.11.2019: Isabelle Lehn und Jochen Schmidt

· 19.02.2020: Thomas von Steinaecker und Julia Wolf

· 22.04.2020: Mariana Leky und Lukas Rietzschel

Buchpremiere im Literaturhaus Frankfurt
24.06.20: Epilog und Premiere: Das Buch „Acht Visionen“ und die acht Autoren
Beginn der Veranstaltungen: 19.30 Uhr

Eintritt und Vorverkauf: 9 / 6 € im Vorverkauf. Karten für alle Veranstaltungen unter www.literaturhaus-frankfurt.de und an der Museumskasse. Der Kartenvorverkauf für die vier Veranstaltungen im Kommunikationsmuseum läuft. Karten für den Abschlussabend gibt es ab Mitte März 2020.

ACHT VISIONEN ist ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt mit dem Museum für Kommunikation in Zusammenarbeit mit hr2-kultur. Gefördert von „experimente#digital“, der Kulturinitiative der Aventis Foundation, und dem Kulturamt Frankfurt am Main.

mfk-frankfurt.de