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Jan
18
Mo
CERN-Detektor als Legomodell nachbauen – Einladung an Schüler:innen und Studierende
Jan 18 um 16:00 – Jun 27 um 18:00


Das deutsche Netzwerk der ALICE-Kollaboration am CERN lädt Jugendliche ab 16 Jahren und Studierende der ersten Semester ein, den Teilchendetektor ALICE mit Lego nachzubauen. Physiker:innen der Goethe-Universität Frankfurt und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster begleiten das Projekt. Vom 18. Januar an entwerfen die Teilnehmer:innen zunächst das Modell mit Konstruktionsprogrammen, im Juni soll der Lego-Detektor voraussichtlich in Frankfurt zusammengebaut werden. Mitmachen können junge Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet, da die Veranstaltungen online angeboten werden.

An der großen Teilchenbeschleunigeranlage CERN in Genf gehen Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt grundlegenden Fragen der Physik nach: Was ist Materie? Wie hat sich das Universum entwickelt? Dazu lassen die Forscher:innen Atomkerne mit hohen Geschwindigkeiten aufeinanderprallen und zerlegen sie in ihre elementaren Bestandteile. Vermessen werden diese Materie-Bausteine mithilfe großer Teilchendetektoren. Der ALICE-Detektor misst die Teilchen, die bei der Kollision von Blei-Ionen entstehen – 900 Millionen Teilchen pro Sekunde. Eines der Forschungsziele ist es, den Zustand von Materie kurz nach dem Urknall verstehen zu lernen.

Wie der 26 Meter lange und 16 Meter hohe ALICE-Detektor funktioniert, können Physik-interessierte Schülerinnen und Schüler jetzt in einem Online-Kurs erfahren, indem sie den Detektor nachbauen, maßstäblich und mit Lego-Bausteinen. Ähnliche Detektor-Nachbauten gab es in der Vergangenheit bereits für zwei weitere große CERN-Detektoren; das Modell für ALICE sollen die Teilnehmer:innen jetzt gemeinsam entwickeln und dabei lernen, wie das große ALICE-Original funktioniert und wie mit dem Detektor Forschungsfragen beantwortet werden können.

Unterstützt werden sie dabei von Physiker:innen der Goethe-Universität Frankfurt, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und weiteren Forschenden aus dem deutschen ALICE-Netzwerk, die Wissen über Teilchenphysik und das ALICE-Experiment, über Detektortechnologie und die Zusammenarbeit in einer Forschungskollaboration vermitteln und auch für Fragen zu Studium und Beruf zur Verfügung stehen.

Start: 18. Januar 2021, 16:00 Uhr

Anmeldung: https://indi.to/ALICE-Lego-Modell


Jan
21
Do
Ein Vortrag von Jörg Rainer Noennig, Wissensarchitektur: Werkzeuge und Räume für Innovation @ aus dem Oskar von Miller Forum, im Livestream
Jan 21 um 19:30 – 21:00


Winston Churchill hatte die Kernidee von Wissensarchitektur vorweggenommen als er fest­ stellte: .. Zuerst formen wir unsere Gebäude, dann formen unsere Gebäude uns”. Mit der Gestal­tung der räumlichen Umgebung definieren wir- oft unbeabsichtigt- auch die Art und Weise, wie wir denken, kommunizieren und kooperieren. Zwar gibt es umfassende Belege für die Wir­kung architektonischer Umgebungen auf kognitive Prozesse; die Beziehung von Raumgestal­tung und Wissensarbeit aber ist bislang im Sinne einer ..Design Theory” noch nicht erfasst. Diese Lücke will die Wissensarchitektur mit ihrer Forschung schließen- und die Frage beant­worten: Wie schafft man Orte für die Schaffung von Wissen?

Der Vortrag zeigt, welche architektonische Werkzeuge und räumliche Musterlösungen die un­terschiedlichen Formen von Wissensarbeit- z.B. Forschen, Lernen oder Kreativität- unterstüt­ zen können. Projekte des TU Dresden Labaratory of Knowledge Architecture illustrieren die vielfältigen Anwendungsbereiche, die vom kleinmaßstäblichen Laborraum bis hin zum regiona­len Forschungs- und Technologiecluster reichen können. Darüber hinaus werden neue digitale Instrumente vorgestellt, die kollektive Kreativität und künstliche Intelligenz für die Lösung komplexer planerischer Herausforderungen nutzbar machen.

Das WISSENSARCHITEKTUR Labaratory of Knowledge Architecture an der TU Dresden ist ein interdisziplinärer Think Tank an der Schnittstelle von Design, Ingenieur- und Sozialwissen­schaften. In seinen Forschungsarbeiten untersucht es die Beziehungen zwischen den Struktu­ren physischer wie auch digitaler Räume und den Prozessen der Wissensarbeit Hierfür entwi­ckelt das Lab neue Visualisierungs- und Modellierungswerkzeuge, die in der wissenschaftli­chen Grundlagenforschung wie auch für das Kreativitätsmanagement in Forschungsclustern und Technologieunternehmen genutzt werden.

Zur Person

Prof. Dr.-lng. Jörg Rainer Noennig ist Leiter des WISSENSARCHITEKTUR Labaratory of Know­ledge Architecture an der TU Dresden und Professor für Digital City Science an der Hafencity Universität Hamburg. Zwischen 1998 und 2001 war er als Architekt in Tokio u.a. bei der lshiyama Experimental Underground Architecture Factory und Arata lsozaki & Associates tätig. Ab 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden, wo er zum Juniorprofessor für Wissensarchitektur (2009-2015} berufen wurde. Er war Gastprofessor an der Universita degli Studi delll’Aquila, am ISEN Toulon, an der Technischen Universität Woronesch und an der Toyo Universität in Tokyo. Er hat mehrere Bücher und mehr als 150 wissenschaftliche Arbeiten und Essays veröffentlicht und diverse Preise, Stipendien und Auszeichnungen gewonnen, unter anderem den Grand Prix der European Association of Architectural Education (EAAE}.

21.01.2021 / 18:30 Uhr
Jörg Rainer Noennig/ Laboratory of Knowledge Architecture, TU Dresden
“Wissensarchitektur: Werkzeuge und Räume für Innovationen“
www.ovmf.de
Fragen können während des Vortrags an vortrag@ovmf.de gesendet werden

Weitere Vorträge im Livestream:
Tivadar Puskas und Kevin M. Rahner /Schnetzer Puskas Ingenieure Basel
„Struktur ist Architektur“
28.01.2021

Günther Vogt / Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich
„Die Natur der Stadt“
04.02.2021
 
Oskar von Miller Forum
Oskar-von-Miller-Ring 25
80333 München


Jan
23
Sa
Call for projects: EINFACH GRÜN GREENING THE CITY vom 23. Januar – 20. Juni 2021 im Deutschen Architekturmuseum (DAM)
Jan 23 um 9:00 – Jun 20 um 18:00


EINFACH GRÜN thematisiert die Vorteile und Herausforderungen urbanen städtischen GRÜNS – insbesondere der Haus- und Dachbegrünung im Bestand und Neubau:
Die Ausstellung widmet sich der Begrünung der Gebäudehülle. Können Pflanzen an den Fassaden der Städte ein besseres Klima schaffen? Kann GRÜN in der Architektur die Hitzebildung reduzieren, die Feinstaubbildung vermindern, den städtischen Lärmpegel senken – und ein schwer messbarer, aber erheblicher Aspekt – das Wohlbefinden der Menschen steigern? Zahlreiche Studien belegen die Veränderung stadtklimatischer Faktoren, sobald GRÜN über die Parks, Höfe und Vorgärten hinaus die Architektur erobert. Selten waren Grünräume in der unmittelbaren Nähe derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona und dem damit verbundenen eingeschränkten Bewegungsradius. Darüber hinaus ist es an der Zeit, die Architektur im Hinblick auf Grünflächen zu entwickeln, die Gebäudehülle nach den Möglichkeiten der vertikalen oder horizontalen Stadtbegrünung zu untersuchen, die Stadtlandschaften aufzurüsten und GRÜN nicht nur auf ökologische Aspekte herunter zu brechen.

EINFACH GRÜN versteht sich als Aufruf und Motor und zielt auf einen Austausch zwischen Ergebnissen der Technikforschung, Gestaltung, Gartenbau und den Anwendern. Viele innovative Techniken bewegen sich auf Hightech-Level – und ebenso viele unmittelbare Anwendungen beweisen, dass mit dem Einsatz der passenden Mittel und Methoden auf einer Low-Level-Ebene ebenfalls wirksame Maßnahmen erreicht werden können. Neben der wissenschaftlichen Perspektive nimmt die Ausstellung zugleich die technischen Möglichkeiten und praktische Fragen in den Blick.

Gezeigt werden gelungene Grünbauten von Düsseldorf über Mailand bis Singapore, bereits Erprobtes und völlig neue Entwicklungen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Forschungsabteilung der internationalen Ingenieurfirma Arup „Green Building Envelopes“ und dem Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main. Die Kuratoren der Ausstellung sind Hilde Strobl und Rudi Scheuermann.

CALL FOR PROJECTS

GRÜN erobert immer mehr die Architektur der Städte: Wo vor kurzem noch das graue Kiesdach und die Betonfassade die Sonne reflektierten, wuchern Kräuter, ganze Baumlandschaften und Hängepflanzen. Komplexe horizontale oder vertikale Grünsysteme setzen sich durch. Wo genau sind diese grünen Inseln? Wer sind die Initiatoren, wie haben sie es angestellt und wozu dienen die grünen Dächer und Fassaden?

Das DAM ruft zu Einreichen von Projekten auf – auch noch während der Laufzeit der Ausstellung. Die Beiträge werden von einer Jury bewertet und die Preisträger in der Ausstellung im DAM präsentiert.

Weitere Infos zum Call for Projects und Projekteinreichung unter: einfach-gruen.jetzt
Rückfragen bitte an: projects@einfach-gruen.jetzt

DEUTSCHES ARCHITEKTURMUSEUM
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main
dam-online.de


Jan
25
Mo
Wie der Finanzsektor grüner werden kann – ILF-Konferenz mit namhaften Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft @ ILF-Konferenzschaltung online
Jan 25 um 9:30 – 17:15


Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten viel öffentliche Aufmerksamkeit gebunden. Die weitaus größere Gefahr droht der Menschheit jedoch durch den Klimawandel und seine Folgen. Nicht nur die Politik sieht sich vor große Herausforderungen gestellt, auch der Finanzsektor muss neue Konzepte entwickeln. Immer mehr Anleger fragen nach „grünen“ Anleihen und ökologisch unbedenklichen Geldanlagen. Was hat sich in diesem Bereich inzwischen getan? „Green Banking and Green Central Banking: What are the right concepts?“ – so lautet der Titel einer Online-Konferenz, die das Institute for Law and Finance an der Goethe-Universität organisiert hat. Zu dieser Veranstaltung, die

am Montag, 25. Januar

9:30 bis 17:15 Uhr

stattfinden wird, sind Medienvertreter sehr herzlich eingeladen.

Die Konferenz wird sich mit der Rolle des Finanzsektors, der Zentralbanken, der Aufsichts- und Regulierungsbehörden sowie der Politik befassen und insbesondere die Bedeutung der Europäischen Union bei der Bekämpfung der Erderwärmung in den Blick nehmen. Unter den Referenten sind erfahrene Aufseher, Politiker, Banker und Investoren: EZB-Präsidentin Christine Lagarde, Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, Jose Manuel Campa, Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA, Günther Bräunig, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe, Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, Christian Sewing, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank und andere (s. Programm). Zu den zentralen Fragen wird gehören, ob eine staatliche Regulierung notwendig ist oder ob der Finanzsektor ausschließlich nach Gesetzen des Marktes festlegen kann, was genau “grün” sein könnte, und was die Rolle der Zentralbanken ist.

Bitte melden Sie sich bis 22. Januar an unter: https://www.ilf-frankfurt.de/registration/. Der Link zur Teilnahme wird Ihnen dann per E-Mail zugesandt. Die Konferenz wird in englischer Sprache stattfinden.

 


Jan
28
Do
DETAIL Preis 2020: Das sind die Gewinner @ Livestream
Jan 28 um 17:00 – 19:00


eine international besetzte Fachjury hat insgesamt drei Gewinner mit dem DETAIL Preis 2020 ausgezeichnet. In diesem Jahr gingen zwei gleichrangige erste Preise an zwei Projekte. ALA Architects erhielten den DETAIL Preis für ihr Projekt Helsinki Central Library Oodi, bureau SLA & Overtreders W für den People’s Pavilion in Eindhoven. Mit dem Preis für Studierende und Hochschulen wurde ICD/ITKE Universität Stuttgart für den BUGA Faserpavillon 2019 in Heilbronn prämiert. Der DETAIL Leserpreis ging an McCullough Mulvin Architects für ihr Projekt Thapar University Learning Laboratory in Patiala (Indien). Insgesamt 257 Gebäude aus 28 Ländern sind zum DETAIL Preis 2020 eingereicht worden.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier

Der DETAIL Preis 2020 wird mit dem Premiumpartner SCHÜCO durchgeführt. Ideelle Partner sind die Bayerische Architektenkammer, das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München sowie das Netzwerk Architekturexport NAX.

Im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung am 28. Januar 2021 werden die Gewinnerprojekte vorgestellt und ausgezeichnet.

Hier können Sie sich für den Livestream von 17:00-19:00 Uhr (MEZ) kostenfrei anmelden:

https://www.detail.de/micropages/detail-preis-2020/