Kalender



Okt
29
Do
“Frankfurt liest ein Buch” ‘Rosemarie’ von Erich Kuby @ --- Buchhandlung Weltenleser, Oeder Weg 40, 60318 Frankfurt am Main
Okt 29 um 19:30 – 21:00


Ob Rosemarie Nitribitt nur eine ordinäre Hure oder eine gerissene Geschäftsfrau, eine ausgebuffte Spionin oder schlicht des deutschen Wunders liebstes Kind – und damit alles zusammen – war, erfahren wir aus dem Gespräch zwischen Christian Setzepfandt und Martin-Maria Schwarz. Nina Plagens und John Sander, Schauspielstudierende der HfMDK (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) unterstützen die Gespräche mit szenischen Lesungen.

„…was finden Sie nur an der Person? …das verstehn Sie nicht, die Person ist so herrlich ordinär.“

Gespräch zu Rosemarie Nitribitt zwischen Christian Setzepfandt und Martin-Maria Schwarz mit szenischer Lesung der Schauspielstudierenden Nina Plagens und John Sander

Teilnehmerzahl strikt beschränkt auf 6 Personen

Die Veranstaltung ist leider bereits ausverkauft.

Nur mit verbindlicher Voranmeldung per E-Mail an info@weltenleser.de

Die ersten 6 Personen, die sich anmelden, erhalten eine Bestätigungsmail.


Okt
31
Sa
Musikalischer Gang durch die Diakonissenkirche @ Frankfurter Diakonissenhaus, Cronstettenstr. 57 - 61, 60322 Frankfurt am Main
Okt 31 um 18:00 – 19:30


Ein sinnliches Gesamtkunstwerk aus Musik, Bibeltext und
Bild, das die spirituelle Kraft liturgischer Orte im
Kirchenraum erlebbar macht.

Renata Grunwald, Sopran
Hildegard Stoll, Sopran, Violine
Susanne Lauer-Hörning, Alt
Florian Bauer, Tenor
Stephan Hess, Bass
Reinhard Lauer, Bass
Nora Spitz-Zipper Oboe
Fred Guntermann, Klarinette
Wilhelm Wegner, Violoncello
Fotografie: Martin Werner

Konzeption und musikalische Leitung: Karen Schmitt
es wird um Platzreservierung gebeten unter
karen.schmitt@diakonisse.de


Nov
4
Mi
Translating Europe. Übersetzen in Zeiten des digitalen Wandels @ Webkonferenz, keine Anmeldung erforderlich
Nov 4 um 14:00 – 17:00


Auf eine Vielfalt von über 200 Sprachen kommt man, wenn alle bekannten Sprachen und Dialekte der Europäischen Gemeinschaft gezählt werden. Ein großer Reichtum, der die Übersetzung zu einer wichtigen kulturellen Transferleistung, aber auch zu einem europäischen Wirtschaftsgut macht: In keiner Region der Erde kommen mehr Übersetzungen auf den Markt als in Europa. Die Veränderungen gesellschaftlicher und politischer Strukturen durch Globalisierung, Digitalisierung und soziokulturelle Einflüsse haben tiefgreifende Auswirkungen auf den Umgang mit Sprache und Kultur.

Welche Formen der Übersetzung bringt die Digitalisierung hervor? Welche Auswirkungen haben politische und gesellschaftliche Veränderungen auf Sprache? Wie verändert sich die Rolle des Übersetzers im Spannungsfeld zwischen Homogenisierung und kultureller Diversität? Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese und weitere Fragen in unserer digitalen Konferenz mit Übersetzer*innen, Kulturwissenschaftler*innen und Soziolog*innen zu erörtern.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die Aktivitäten der Deutschen Nationalbibliothek unter dem Motto „Europa und wir“ anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Parallel gibt es in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig vom 4. November 2020 bis 13. Juni 2021 die Ausstellung „ÜberSetzen – von Babylon nach DeepL. Das Europa der Sprachen“ zu sehen.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website:  www.dnb.de

Der Zugangslink zur Webkonferenz wird kurz vor der Veranstaltung auf der Webseite veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bitte leiten Sie diese Einladung gerne an alle Interessierten weiter.

Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1
04103 Leipzig
www.dnb.de
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Nov
5
Do
Architecture_Metaphor @ Registered participants will have access to video recordings
Nov 5 um 13:00 – Nov 7 um 16:30


 

Internationale virtuelle Konferenz an der Goethe-Universität befasst sich mit dem Verhältnis von Sprache und Architektur

 

Die internationale Konferenz mit dem Titel „Architecture_Metaphor“ betrachtet aus unterschiedlichen Perspektiven das Zusammenspiel zwischen Architektur und Metaphorik.

 

FRANKFURT. Sowohl der allgemeine Sprachgebrauch als auch die unterschiedlichsten Fachsprachen greifen vielfach auf architektonische Metaphern zurück. Die meisten Menschen nehmen es jedoch allenfalls beiläufig wahr, wenn von „Softwarearchitekten“, „Gedankengebäuden“, „Säulen der Gesellschaft“ oder „Gehirnarchitektur“ die Rede ist oder davon gesprochen wird, dass jemand eine Fassade vor sich herträgt. Andererseits sind Metaphern auch in der Architektur und Urbanistik vorzufinden, wo sie für die Entwicklung von Entwurfskonzepten herangezogen werden oder für die Kommunikation über die Besonderheiten bestimmter Entwürfe: Da wird von „kristallinen Gebäuden“ gesprochen, vom „Gewebe einer Stadt“ oder – wie von dem bekannten Architekten Le Corbusier – von Häusern als „Wohnmaschinen“.

Die internationale Konferenz „Architecture_Metaphor“

von 5. bis 7. November

auf der Online-Plattform Zoom

wird das Zusammenspiel zwischen Architektur und Metaphern aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Welche Relevanz Metaphern in und für die Wissensproduktion in den Bereichen Architektur und Urbanistik haben und wie sie sich sowohl auf die Entwurfspraxis als auch auf theoretische Diskurse auswirken, darüber sprechen und diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Afrika, Asien, den USA und Lateinamerika. Dabei interessieren Metaphern als produktive Mediatoren in Prozessen des Wissenstransfers zwischen architektonischen und alltäglichen Wissensbeständen, genauso wie zwischen Architektur und anderen professionellen Diskursen. Metaphern können helfen, die Bedeutung von Architektur in gesellschaftlichen Ordnungsprozessen näher zu beleuchten. Die Tagung findet in englischer Sprach statt.

Organisiert wird die Konferenz von dem interdisziplinären LOEWE-Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens“, einem Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt, sowie dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und dem Deutschen Architekturmuseum als assoziierte Partner.

Weitere Informationen:

architecture.metaphor@gmail.com

Programm und Registrierung unter https://www.architecture-metaphor.org/


Nov
6
Fr
Buchvorstellung “Debating Critical Theory. Engagements with Axel Honneth” @ Veranstaltung virtuell und auf Englisch
Nov 6 um 16:00 – 18:00


Wahrscheinlich haben nur wenige die jüngere Kritische Theorie ähnlich intensiv geprägt wie Axel Honneth. Sei es der Begriff der Kritik, der Anerkennung, der Freiheit, des Fortschritts oder wie zuletzt des Sozialismus, an einer Auseinandersetzung mit den Schriften Honneths führt auf dem Gebiet der Sozialphilosophie kein Weg vorbei. 

Anhand der zentralen Themen der Philosophie Axel Honneths versuchen jüngere Autorinnen und Autoren in ‚Debating Critical Theory. Engagements with Axel Honneth‘, das diesen Herbst bei Rowman & Littlefield erscheint, seine Denklinien weiterzuzeichnen. Damit greifen sie die Tradition kritischen Denkens auf und versuchen sie produktiv auf die Problemfelder der gegenwärtigen Gesellschaft anzuwenden.

Am 6. November 2020 um 16 Uhr werden Prof. Dr. Kristina Lepold und Prof. Dr. Daniel Loick gemeinsam mit Prof. Dr. Axel Honneth, Prof. Dr. Amy Allen, Prof. Dr. Rainer Forst, Prof. Dr. Sally Haslanger, Prof. Dr. Beate Rößler und Prof. Dr. Martin Saar das Buch im Forschungsverbund „Normative Orders“ vorstellen.

Debating Critical Theory
Engagements with Axel Honneth
EDITED BY JULIA CHRIST; KRISTINA LEPOLD; DANIEL LOICK AND TITUS STAHL
Rowman & Littlefield Publishers / Rowman & Littlefield International
Pages: 330 • Trim: 6½ x 9
978-1-78661-478-0 • Hardback • October 2020 • $85.00 • (£65.00)
978-1-78661-479-7 • Paperback • October 2020 • $27.95 • (£21.95)
978-1-78661-480-3 • eBook • October 2020 • $26.50 • (£19.95)
Series:Essex Studies in Contemporary Critical Theory
Subjects:Philosophy / Political, Social Science / Sociology / General, Philosophy / Continental Philosophy

Weitere Informationen zur Buchvorstellung und zur Anmeldung: Hier…
Weitere Informationen zum Buch: Hier…

Um Anmeldung an: office@normativeorders.net wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell und auf Englisch stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Veranstalter: Forschungsverbund “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 


Nov
16
Mo
Nächster Book lɔ:ntʃ „Clausewitz – Inspiration für die Kämpfe unserer Zeit? Ein Streitgespräch“ am 16. November 2020 @ Online-Veranstaltung
Nov 16 um 12:00 – 13:30


Im nächsten Online-Book lɔ:ntʃ „Clausewitz – Inspiration für die Kämpfe unserer Zeit? Ein Streitgespräch“ am 16. November um 12 Uhr wird Dr. Sebastian Schindler (Ludwig-Maximilians-Universität München und ehemaliger Doktorand am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität) sein neues Buch ‚Clausewitz zur Einführung‘ (Junius, 2020) gemeinsam mit Prof. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Orders“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) und Dr. Tobias Wille (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund „Normative Orders“) diskutieren.

Im Zentrum wird die Frage stehen „Was kann uns ein Militärtheoretiker, dessen zentrales Werk ‚Vom Kriege‘ aus dem 19. Jahrhundert stammt, heute noch sagen?“ Tatsächlich überraschend viel – sagt Dr. Sebastian Schindler. Denn Carl von Clausewitz‘ Opus Magnum behandelt kriegerische Auseinandersetzungen facettenreich und mit großer philosophisch geschulter Tiefe. Als Soldat, politischer Reformer und Denker hat Clausewitz ein tiefes Verständnis vom Wesen und Sinn des Kämpfens erlangt. Seine Ideen können dazu inspirieren, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, selbst wenn die Hindernisse überwältigend und die Erfolgschancen gering scheinen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung statt.

Weitere Informationen zum Buch: Hier…
Weitere Informationen zum “Book lɔ:ntʃ”: Hier…


Nov
17
Di
Mainova-Spitzenklänge: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen @ Alte Oper, Großer Saal
Nov 17 um 20:00 – 22:30


„Going for the Impossible“ heißt der Titel eines unlängst erschienenen filmischen Porträts über die junge Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla, ein Porträt, das ihre ganze Energie vermittelt, ihr Charisma und ihr Gespür für Bilder, mit denen sie den Musiker*innen gegenüber ihre Klangvorstellungen zu vermitteln weiß. „Going for the Impossible“: Unmögliches möglich zu machen, ist nach wie vor auch eine der Aufgaben des Konzertbetriebs in aktuellen Zeiten. In diesem Falle bedeutete es für die Alte Oper Frankfurt, den geplanten Konzerttermin mit Mirga Gražinytė-Tyla und ihrem Orchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, zunächst um fünf Tage auf den 17. November 2020 vorzuverlegen, dann aber zu erfahren, dass das Orchester coronabedingt leider nicht spielen können wird.

Glücklicherweise konnte die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen den Termin übernehmen und wird nun am Dienstag, 17. November 2020, von 20.00 Uhr an den Abend gemeinsam mit der lettischen Dirigentin gestalten. Mit von der Partie ist nach wie vor der Cellist Sheku Kanneh-Mason, der sich erst vor vergleichsweise kurzer Zeit einem breiten Publikum bekannt machte – nach seiner Teilnahme an einer TV­Talentshow im Jahr 2015 folgten zahlreiche Auszeichnungen und internationale Konzertverpflichtungen, und auch bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan spielte der mittlerweile 21-jährige Brite.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen übernimmt das Programm, das Mirga Gražinytė-Tyla und ihr britisches Orchester für den Abend konzipiert hatten: Sergej Prokofjews funkensprühende „Symphonie Classique“ eröffnet den Abend, es folgt mit Camille Saint-Saëns’ erstem Violoncellokonzert eines der populärsten Werke der Gattung. Mit Beethovens dritter Leonoren-Ouvertüre erweist das Orchester, das sich für diesen Herbst in seiner Heimatstadt eigentlich einen großen Beethovenzyklus vorgenommen hatte, der abgesagt werden musste, dem diesjährigen Jubiläumskomponisten einen kleinen Gruß.

Mit freundlicher Unterstützung der Mainova AG und der Société Générale

Mainova-Spitzenklänge: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
(neu, anstelle des City of Birmingham Symphony Orchestra)

MIRGA GRAŽINYTė-TYLA Leitung
SHEKU KANNEH-MASON Violoncello

Dienstag, 17. November 2020 ▪ Großer Saal ▪ 20.00 Uhr
(neuer Termin, anstelle 23.11.2020)

Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie Classique“

Camille Saint-Saëns Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

Ludwig van Beethoven Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b

Abonnement Orchesterkonzerte
Karten, die für den 20.00 Uhr-Termin am 17. November mit dem City of Birmingham Orchestra erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurückgegeben werden.
€ 29,- / 39,- / 52,- / 65,- / 79,- (Endpreise)
Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de


Nov
19
Do
Forum Gesundes Bauen @ Roomers Hotel Baden-Baden
Nov 19 um 9:00 – 17:30


u Beginn des 21. Jahrhunderts stecken Baufachleute in einem Dilemma: Die Liste bekannter Schadstoffe wie Asbest, PCB, Schimmelpilze, Radon oder Chlorparaffin, mit denen sich Wissenschaftler, Sachverständige und Sanierer beschäftigen, wird alljährlich nicht kürzer, sondern länger. Auch die Vielfalt von Bauprodukten nimmt weiter zu, Langzeit- und Wechsel-Wirkungen sind aber noch nicht vollumfänglich erforscht. Eine ganze Branche lebt von der Sanierung belasteter Gebäuden.

Darauf reagieren die Kunden, private wie institutionelle Bauherren, mit der Forderung nach gesunden Gebäuden und bereits im Zuge der Planung mit der Forderung nach der Vermeidung möglicher Entstehungsgründe für Schadensfälle. Die Schlagworte der Kunden lauten Wohngesundheit, Clean Living, natürliche Baustoffe oder Nachhaltigkeit.

– Doch was ist ein gesundes Gebäude?
– Welche Regelwerke und Leitsysteme (wie Zertifizierungen, Prüfsiegel etc.) gilt es zu beachten?
– Wie reagiere ich als Planer oder Ausführender auf die Forderung nach einem gesunden Gebäude? Wie lässt sich dies gar für das eigene Marketing nutzen?
– Welche Kriterien gelten für die Innenraumluftqualität?
– Wie erkenne ich schadstoffarme Baustoffe?
– Wie gehe ich als Bauverantwortlicher mit subjektiven Eindrücken der Nutzer, zum Beispiel bei Gerüchen, um?

Die Fachreferentinnen und Fachreferenten des Forum Gesundes Bauen 2020 geben Antworten zu diesen aktuellen Fragen und Anforderungen der Branche und der Kunden.

Tag 1
09:00 Uhr Begrüßung und Moderation

09:15 Uhr Warum sollten wir gesund bauen? – Gedanken eines Architekten
Dipl.-Ing. (FH) Michael Welle
09:45 Uhr Gesundheit in Innenräumen – Schadstoffquellen, Risiken durch energieeffizientes Bauen
Dr. Frank Kuebart
10:30 Uhr Kaffeepause / Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung
11:00 Uhr Innenraumluft – Anforderungen an Bauprodukte, Auswahlkriterien aus Bauherrensicht
Dr. Andrea Franck-Mokroß
11:45 Uhr Inspiration – Kurzvorstellungen von Herstellern, Dienstleistern, Produkten und Systemen
12:15 Uhr Mittagspause / Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung
13:45 Uhr Innenräume – Ansprüche aus juristischer Sicht
RA Matthias Wilke
14:30 Uhr Gesetzeslage und Regelwerke – Umformuliert in und für die Praxis
Dr. Astrid Gräff
15:00 UhrKaffeepause / Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung
15:30 Uhr Zertifizierung von Bauprodukten – Welches Label soll’s denn sein?
Dipl.-Holzwirt Daniel Tigges
16:15 UhrGerüche – Nur unangenehm oder schon schädlich?
16:45 Uhr „Wir wollen ein gesundes Haus“ – Umgang mit Kunden – Erfahrungsbericht eines Handwerkers
Zimmermeister Rolf Rombach
17:15 Uhr Schlusswort
17:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Fragen zur Anmeldung

Team Management Events
Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG
Stolberger Straße 84
50933 Köln
Telefon: 0221 5497-420
Telefax: 0221 5497-993
E-Mail: veranstaltungen@rudolf-mueller.de


Ein Vortrag von Carl Falke I Stockholm Resilience Centre @ Livestream
Nov 19 um 18:30 – 20:30


Das Ausmaß, die Geschwindigkeit und die Vernetzung  menschlichen Handens auf der ganzen Welt schaffen  eine neue Dynamik mit neuen, unsicheren, überraschenden, aber auch unterschiedlichen Auswirkungen für unterschiedliche Menschen und Orte, denn sie alle sind Teil der Biosphäre, die unsere Erde wie eine dünne “Schicht  des Lebens” umgibt. Der Zusammenhang zwischen  Biosphäre und Erde ist ein wesentlicher Aspekt, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Begriff  Resilienz bezieht sich auf die grundlegende Fähigkeit  zu lernen, mit Veränderungen zu leben, ganz gleich ob schrittweise oder abrupt, erwartet oder überraschend, und dies stets in Bezug auf die damit verbundenen variablen Entwicklungsverläufe, Schwellenwerte und Wendepunkte. Es geht dabei um die Fähigkeit, sich in einer komplexen und dynamischen, sich ständig verändernden Welt, dem neuen Zeitalter des Anthropozän,  zurechtzufinden. Zusammengefasst bedroht  der Mensch durch sein Handeln derzeit  die natürliche Lebensgrundlage für eine wohlstandsorientierte Entwicklung unserer Zivilisation.

Die neue Realität der zunehmenden Schieflage auf dem vom Menschen regierten Planeten erfordert einen tiefgreifenden Wandel hin zu einer nachhaltigen Zukunft.

ln seinem Vortrag nennt Falke als wesentliche Bestandteile solcher  Transformationsprozesse insbesondere neue Technologien, soziale Innovationen,  weitreichende Verlagerungen bestehender Kulturmuster sowie ein breit  gefächertes  Instrumentarium an aktiven Maßnahmen, die menschliches Handeln  zugunsten einer resilienten Biosphäre  steuern. Es werden Beispiele vorgestellt, wie Programme zum Schutz der Biosphäre  aussehen können. Sie reichen von Grünflächen  zur Erholung  in urbanen Gebieten bis hin zur Zusammenarbeit mit globalagierenden, marktbeherrschenden Akteuren  wie etwa transnationalen Unternehmen.

Zur Person

Carl Falke gilt innerhalb der integrativen Wissenschaft  als Systemdenker  für Nachhaltigkeit und ist international anerkannt als führender Wissenschaftler in der sozialökologischen System- und Resilienzforschung. Er ist Professor, Gründer und wissenschaftlicher Direktor  des

Stockholm Resilience Centre sowie Direktor des Beijer Institute of Ecological Economics der

Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften.

 

Seit Mitte der 1980er Jahre hat Falke neue Wege zum Verständnis des dynamischen Zusammenspiels von Mensch und Natur, von Ökonomie und Ökologie beschritten und die Forschung zu sozialökologisc hen Systemen sowie den Resilienzgedanken von der Steuerung und Überwachung von Ökosystemdienstleistungen in den Meeren und an Land bis hin zur

gl obal en Nachha ltigkeit ent wickelt.

 

Er schuf inter- und transdisziplinäre Kooperationsplattformen und förderte die Entwicklung neuer Forschungsbereiche, -konzepte  und -ansätze, die sich ausgehend  von den Disziplinen Wissenschaft, Bildung, Politik und Praxis in jüngster Zeit auch in der Wirtschaft verbreitet haben. Folkes Arbeit hat deutlich  gemacht, welch positiven Einfluss  eine Kopplung von

wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung auf Fortschritt, Wohlstand und Wohlergehen hat.

 

Falke gehört zu den Gründern der Resilience  Alliance, war an der Entwicklung der International Society for Ecological Economics (ISEE) beteiligt  und engagierte sich für das Millennium Ecosystem Assessment. Er setzte sich als Vorkämpfer innerhalb der transdisziplinären Wissenschaft  für Nachhaltigkeit ein und hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren- von lokalen Regionen in Schweden bis hin zu internationalen Organisationen und transnationalen Unternehmen- das Bewusstsein für Maßnahmen zugunsten einer nachhaltigen Zukunft geweckt.

 

Seine Beiträge  wurden  durch  Auszeichnungen  wie den Gunnerus Sustainability Science Award, die Planet and Humanity  Medal und den Pew Scholar Award im Bereich Conservation  and Environment gewürdigt. Er agiert mit viel Engagement an der Schnittstelle zwischen  Natur­

und Geisteswissenschaften und ist gewähltes Mitglied  der Königlich-Schwedischen Akademie

der Wissenschaften und der National Academy of Seiences in den USA. Vortrag  auf Englisch


Nov
23
Mo
“Murks in Germany”: ZDFinfo-Zweiteiler über BER und mehr @ ZDFinfo
Nov 23 um 14:00 – 15:00


Der Berliner Hauptstadtflughafen BER, Stuttgart 21 und die Elbphilharmonie – drei Großprojekte, drei Desaster, ein Muster: zu spät, zu komplex, zu teuer. Acht Tage vor der geplanten Eröffnung des Berliner Pannenflughafens BER, der eigentlich schon vor neun Jahren erstmals an den Start gehen sollte, beleuchtet ZDFinfo in zwei Dokumentationen die politischen und planerischen Schwierigkeiten mit Großprojekten in Deutschland: Am Freitag, 23. Oktober 2020, 20.15 Uhr, sendet ZDFinfo erstmals “Murks in Germany – Warum Großprojekte scheitern”, um 21.00 Uhr folgt “Murks in Germany – Planungschaos, Bürgerproteste, Umweltschutz”. Die Filme von Autorin Milena Schwoge stehen ab Mittwoch, 21. Oktober 2020, 20.15 und 21.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Überoptimistische Bauherren und stümperhafte Planungen sind nur zwei von vielen Problemen, die bei deutschen Großbauprojekten immer wieder auftreten. Dabei zeigt der Blick ins Ausland: Es geht auch anders – beispielsweise beim Schweizer Gotthardtunnel.

Die Gründe für “Verplant, verrechnet, verschoben” sind vielfältig – über die Systemfehler bei Großprojekten berichten Experten in der Dokumentation. Komplizierte Genehmigungsverfahren, Bürgerproteste und endlos lange Gerichtsverfahren gehören meist auch zu solchen Bauvorhaben. Lähmt Deutschland sich an dieser Stelle oft selbst? Denn es scheinen häufig ähnliche Probleme zu sein, die zu Bauverzögerungen und Kostenexplosionen führen. Bleibt die Frage: Wie lässt sich das in Zukunft ändern?

ZDFinfo hat die zwei Folgen von “Murks in Germany” erneut am Donnerstag, 29. Oktober 2020, 14.15 und 15.00 Uhr im Programm. Das ZDF sendet die beiden Dokumentationen am Mittwoch, 11. November 2020, um 1.00 Uhr und 1.45 Uhr.

Am Erstsendetag von “Murks in Germany” am Freitag, 23. Oktober 2020, zeigt ZDFinfo zuvor ab 19.30 Uhr noch einmal die Dokumentation “Pannenflughafen BER – Vom Vorzeigeprojekt zum Milliardengrab”.

Meldung: ZDFinfo