Mit einem Programm, das die Tradition der englischen Kathedralmusik ebenso würdigt wie die moderne baltische Chorkunst, gastieren Iveta Apkalna und der Staatschor Latvija unter der Leitung von Māris Sirmais im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt. Das Konzert spannt einen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart und beleuchtet die Entwicklung der geistlichen Chormusik mit Orgelbegleitung. Im Zentrum des Programms stehen Werke von William Byrd, Henry Purcell, Edward Elgar, Henry Balfour Gardiner und Benjamin Britten, die diesen großen Traditionen verpflichtet sind. Ergänzt wird das Repertoire durch Kompositionen zeitgenössischer baltischer und französischer Komponisten wie Rihards Dubra, Pēteris Vasks, Thierry Escaich und Lionel Rogg. Iveta Apkalna zeigt sich als virtuose Meisterin der Orgel, wenn sie neben den Chorwerken zwei Solostücke interpretiert, die auf unterschiedliche Weise die klangliche Vielseitigkeit der großen Schuke-Orgel der Alten Oper unter Beweis stellen.
Der Staatschor Latvija, größtes professionelles Vokalensemble des Baltikums, gilt als eine der führenden Chorstimmen Europas. Unter der Leitung von Māris Sirmais präsentiert das Ensemble den charakteristischen, transparenten Klang der lettischen Chortradition, die international große Anerkennung findet.
Freitag, 16. Januar 2026 – 20 Uhr
Alte Oper Frankfurt Großer Saal
Frankfurter Bachkonzerte e.V. in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
19:15 Uhr Alte Oper Albert Mangelsdorff Foyer
Konzerteinführung mit Musikbeispielen durch Christian Kabitz
Zutritt zur Konzerteinführung ausschließlich für Mitglieder und Abonnent*innen der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnent*innen der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper
Iveta Apkalna Orgel
Staatschor Latvija
Māris Sirmais Leitung
Lionel Rogg
„La Cité céleste“ aus „Deux Visions de l‘Apocalypse“
William Byrd
Ave Verum Corpus
Benjamin Britten
Te Deum in C-Dur für Sopran, Chor und Orgel
Rihards Dubra
„Herr, bleib bei uns!“
Pēteris Vasks
„Dona nobis pacem” für Chor und Orgel
Johann Sebastian Bach
Fantasie G-Dur BWV 572 „Pièce d’Orgue“
Edward Elgar / James Cameron
„Lux Aeterna“
Henri Purcell / Sven David Sandström
„Hear my Prayer, O Lord“
Thierry Escaich
Evocation II
Drei Moteten für Chor und Orgel
Henry Balfour Gardiner
„Evening Hymn“ für Chor und Orgel
Veranstalter: Frankfurter Bachkonzerte e.V. in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
www.frankfurter-bachkonzerte.de, Tel. 069-95504880; www.alteoper.de
Eintrittskarten € 75,00 / 64,00 / 53,00 / 32,00 (Endpreise VA) sind erhältlich bei
Frankfurt Ticket Rhein Main GmbH, www.frankfurt-ticket.de, info@frankfurt-ticket.de
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Ticket-Hotline: 069-1340-400
„Schnittstellen“ ist eine Lesereihe des Vereins Kulturnetz Frankfurt e.V., die seit 2024 aktuelle Literaturprojekte in Kunsträumen, Off Spaces und ungewöhnlichen Orten in Frankfurt präsentiert. Die Veranstaltungsreihe wird vom Kulturamt Frankfurt unterstützt. Der gemeinnützige Verein Kulturnetz Frankfurt e.V., veranstaltet seit 2006 Kultur- und Sozialprojekte, Literatur, Poetry Slam, Song Slam und Workshops in Frankfurt.
Kuratoren und Moderatoren der Lesereihe „Schnittstellen“ sind Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck. Beide sind schon lange als Autoren, Klangkünstler und Bildende Künstler zwischen den Genres unterwegs.
Abschluss der zweiten Staffel mit José A. Oliver und Samuel Kramer
Am Samstag, 31. Januar 2026, um 19:30 Uhr präsentiert das Kulturnetz Frankfurt e.V. im Atelier Frankfurt die Abschlussveranstaltung der zweiten Staffel der Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“. Unter dem Titel „Heimat – Klima – Sprache“ treffen zwei markante literarische Stimmen der Gegenwart aufeinander: José A. Oliver und Samuel Kramer. Begleitet wird der Abend von Live-Musik des Projekts Nickels°on. Die Moderation übernehmen Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck.
Die Veranstaltung widmet sich den Spannungsverhältnissen zwischen Sprache, Identität und politischem Protest. Literatur wird dabei als ästhetische wie gesellschaftliche Praxis verstanden, die kulturelle Zugehörigkeit, Mehrsprachigkeit und aktuelle Krisenerfahrungen reflektiert.
José A. Oliver, Dichter, Essayist und Kulturvermittler mit andalusischen Wurzeln, ist im Schwarzwald aufgewachsen und zählt zu den prägenden Figuren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Arbeit ist geprägt von Mehrsprachigkeit, feinen Bedeutungsverschiebungen und poetischem Sprachspiel. Seit 1998 organisiert er das renommierte Literaturfestival „Hausacher Leselenz“, von 2022 bis 2024 war er Präsident des PEN Deutschland. Ab Herbst 2025 übernimmt Oliver das Amt des Stadtschreibers von Frankfurt-Bergen-Enkheim.
Weitere Informationen: https://oliverjose.com/
Der Offenbacher Spoken-Word-Poet, Philosoph und Klimaaktivist Samuel Kramer steht für eine Lyrik, die politisches Engagement und literarische Komplexität verbindet. In seinem Debütband „Endlich Regen“ erkundet er die Möglichkeiten politischer Poesie in einer von multiplen Krisen geprägten Gegenwart. Kramer wurde u. a. mit dem Open Mike Berlin und dem Literaturpreis „Wortmeldungen“ ausgezeichnet. 2020 gab er die Anthologie „Poetry for the Future“ heraus, eine der eindrucksvollsten poetischen Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel.
Weitere Informationen: https://samuelkramer.de/
Livemusik:
nickels°on spielen Alltags- und Protestlieder.
Entstanden 2021 auf einer Eckcouch im Odenwälder Modautal. Dagegen sein, was im Alltag so alles abgenickt wird. Musik mit Tiefgang, Haltung und Mundwinkel oben. nickels°on sind Jacqueline und Andreas Nickel an Gitarre, Ukulele und Gesang. Das Odenwälder Singer-Songwriter Projekt zeigt. dass Protestlieder nicht plakativ sein müssen, sondern witzig und entspannt sein können.
https://www.nickelsonprotest.de/
Die Lesereihe „Schnittstellen“ präsentiert seit 2024 aktuelle Literaturprojekte in Frankfurter Kunsträumen. An wechselnden, oft ungewöhnlichen Orten in verschiedenen Stadtteilen werden Grenzüberschreitungen zwischen Literatur, Musik, Performance, Film und Architektur ausgelotet. Thematisch reicht das Spektrum von Identität und politischem Sprechen bis hin zu Rhythmus, Erinnerungskultur und Spannungsliteratur.
Sa. 31.1.2026
Heimat Klima Sprache
José A. Oliver, Samuel Kramer, Live Musik: Nickels°on, Moderation: Dirk Hülstrunk
Atelier Frankfurt, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt
https://kulturnetz-frankfurt.de/lesereihe-schnittstellen-2025/
Die Reihe wird 2026 in ihre dritte Staffel gehen.
Ausblick
Donnerstag, 5. März 2026
Alexander Hacke – „Krach – Verzerrte Erinnerungen“
Kunstverein Familie Montez
Eine ungewöhnliche Autobiografie des Musikers, Komponisten und langjährigen Mitglieds der Einstürzenden Neubauten.
„Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturnetz Frankfurt e.V., kuratiert von Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck.
Die Tagung findet am 23. und 24. Februar 2026 in Frankfurt am Main statt – Veranstaltungsorte sind das Historische Museum (1. Tag) und das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek (2. Tag).
Die englischsprachige Tagung bildet den Abschluss des internationalen Forschungsprojekts „From the Era of the Witness to Digital Remembrance. New Media, Holocaust Sites and Changing Practices of Memory“ (Universität Tübingen, Ben Gurion University of the Negev).
Sie bringt Persönlichkeiten aus Forschung und Gedenkstätten zusammen, um über laufende Forschungsprojekte, Bildungsinitiativen und Ausstellungen zu diskutieren. Im Zentrum steht u. a. die Frage, wie aktuelle Entwicklungen, technische Möglichkeiten und generationenspezifische Aspekte die Erinnerungs- und Bildungsarbeit zum Holocaust verändern werden.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie weitere Informationen finden Sie in der Anlage dieser E-Mail und unter https://uni-tuebingen.de/de/291954
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail bis 31. Januar an dig.rem@lui.uni-tuebingen.de, mit der Angabe, ob Sie an der gesamten Tagung oder nur an der Keynote am Montagabend teilnehmen möchten.
Die Tagung findet am 23. und 24. Februar 2026 in Frankfurt am Main statt – Veranstaltungsorte sind das Historische Museum (1. Tag) und das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek (2. Tag).
Die englischsprachige Tagung bildet den Abschluss des internationalen Forschungsprojekts „From the Era of the Witness to Digital Remembrance. New Media, Holocaust Sites and Changing Practices of Memory“ (Universität Tübingen, Ben Gurion University of the Negev).
Sie bringt Persönlichkeiten aus Forschung und Gedenkstätten zusammen, um über laufende Forschungsprojekte, Bildungsinitiativen und Ausstellungen zu diskutieren. Im Zentrum steht u. a. die Frage, wie aktuelle Entwicklungen, technische Möglichkeiten und generationenspezifische Aspekte die Erinnerungs- und Bildungsarbeit zum Holocaust verändern werden.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie weitere Informationen finden Sie in der Anlage dieser E-Mail und unter https://uni-tuebingen.de/de/291954
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail bis 31. Januar an dig.rem@lui.uni-tuebingen.de, mit der Angabe, ob Sie an der gesamten Tagung oder nur an der Keynote am Montagabend teilnehmen möchten.
„Schnittstellen“ ist eine Lesereihe des Vereins Kulturnetz Frankfurt e.V., die seit 2024 aktuelle Literaturprojekte in Kunsträumen, Off Spaces und ungewöhnlichen Orten in Frankfurt präsentiert. Die Veranstaltungsreihe wird vom Kulturamt Frankfurt unterstützt. Der gemeinnützige Verein Kulturnetz Frankfurt e.V., veranstaltet seit 2006 Kultur- und Sozialprojekte, Literatur, Poetry Slam, Song Slam und Workshops in Frankfurt.
Kuratoren und Moderatoren der Lesereihe „Schnittstellen“ sind Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck. Beide sind schon lange als Autoren, Klangkünstler und Bildende Künstler zwischen den Genres unterwegs.
Abschluss der zweiten Staffel mit José A. Oliver und Samuel Kramer
Am Samstag, 31. Januar 2026, um 19:30 Uhr präsentiert das Kulturnetz Frankfurt e.V. im Atelier Frankfurt die Abschlussveranstaltung der zweiten Staffel der Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“. Unter dem Titel „Heimat – Klima – Sprache“ treffen zwei markante literarische Stimmen der Gegenwart aufeinander: José A. Oliver und Samuel Kramer. Begleitet wird der Abend von Live-Musik des Projekts Nickels°on. Die Moderation übernehmen Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck.
Die Veranstaltung widmet sich den Spannungsverhältnissen zwischen Sprache, Identität und politischem Protest. Literatur wird dabei als ästhetische wie gesellschaftliche Praxis verstanden, die kulturelle Zugehörigkeit, Mehrsprachigkeit und aktuelle Krisenerfahrungen reflektiert.
José A. Oliver, Dichter, Essayist und Kulturvermittler mit andalusischen Wurzeln, ist im Schwarzwald aufgewachsen und zählt zu den prägenden Figuren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Arbeit ist geprägt von Mehrsprachigkeit, feinen Bedeutungsverschiebungen und poetischem Sprachspiel. Seit 1998 organisiert er das renommierte Literaturfestival „Hausacher Leselenz“, von 2022 bis 2024 war er Präsident des PEN Deutschland. Ab Herbst 2025 übernimmt Oliver das Amt des Stadtschreibers von Frankfurt-Bergen-Enkheim.
Weitere Informationen: https://oliverjose.com/
Der Offenbacher Spoken-Word-Poet, Philosoph und Klimaaktivist Samuel Kramer steht für eine Lyrik, die politisches Engagement und literarische Komplexität verbindet. In seinem Debütband „Endlich Regen“ erkundet er die Möglichkeiten politischer Poesie in einer von multiplen Krisen geprägten Gegenwart. Kramer wurde u. a. mit dem Open Mike Berlin und dem Literaturpreis „Wortmeldungen“ ausgezeichnet. 2020 gab er die Anthologie „Poetry for the Future“ heraus, eine der eindrucksvollsten poetischen Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel.
Weitere Informationen: https://samuelkramer.de/
Livemusik:
nickels°on spielen Alltags- und Protestlieder.
Entstanden 2021 auf einer Eckcouch im Odenwälder Modautal. Dagegen sein, was im Alltag so alles abgenickt wird. Musik mit Tiefgang, Haltung und Mundwinkel oben. nickels°on sind Jacqueline und Andreas Nickel an Gitarre, Ukulele und Gesang. Das Odenwälder Singer-Songwriter Projekt zeigt. dass Protestlieder nicht plakativ sein müssen, sondern witzig und entspannt sein können.
https://www.nickelsonprotest.de/
Die Lesereihe „Schnittstellen“ präsentiert seit 2024 aktuelle Literaturprojekte in Frankfurter Kunsträumen. An wechselnden, oft ungewöhnlichen Orten in verschiedenen Stadtteilen werden Grenzüberschreitungen zwischen Literatur, Musik, Performance, Film und Architektur ausgelotet. Thematisch reicht das Spektrum von Identität und politischem Sprechen bis hin zu Rhythmus, Erinnerungskultur und Spannungsliteratur.
Sa. 31.1.2026
Heimat Klima Sprache
José A. Oliver, Samuel Kramer, Live Musik: Nickels°on, Moderation: Dirk Hülstrunk
Atelier Frankfurt, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt
https://kulturnetz-frankfurt.de/lesereihe-schnittstellen-2025/
Die Reihe wird 2026 in ihre dritte Staffel gehen.
Ausblick
Donnerstag, 5. März 2026
Alexander Hacke – „Krach – Verzerrte Erinnerungen“
Kunstverein Familie Montez
Eine ungewöhnliche Autobiografie des Musikers, Komponisten und langjährigen Mitglieds der Einstürzenden Neubauten.
„Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturnetz Frankfurt e.V., kuratiert von Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck.