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Grund für das erneute Wachstum ist weiterhin maßgeblich die Baukonjunktur. Die realen Hochbauinvestitionen stiegen 2018 um 2,5 Prozent. Zudem nahmen die Ausgaben in der Sparte gewerblicher Hochbau um 1,0 Prozent, im Wohnungsbau und im öffentlichen Hochbau gar um jeweils 3,0 Prozent zu.
So stützen unter anderem der Wohnungsbau und zusätzlich die Auslandsnachfrage die Industrieproduktion. Profiteure des Binnenmarktes waren vor allem Großhandel und installierende Unternehmen. Gestärkt wurde die Nachfrage zudem durch Modernisierungen im Badbereich und einem größeren Bedarf an altersgerechtem Wohnraum und Bädern. Die Heizungswirtschaft generierte insgesamt ein leichtes Wachstum, insbesondere getrieben durch das dynamische Neubaugeschäft. Die Sanierung des Bestandes hingegen ist trotz staatlicher Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung Erneuerbarer Energien durch Stagnation gekennzeichnet.
Der Inlandsumsatz der Haus- und Gebäudetechnik ist mit rund 48,0 Milliarden € (2017: 46,4 Mrd. €) – beziehungsweise 3,4 Prozent – Bestandteil des Hochbauvolumens (Öffentlicher Hochbau, Wirtschaftsbau, Wohnungsbau).
Stabil auf hohem Niveau sind auch 2018 die SHK-Unternehmenskennzahlen in den drei Branchenbereichen Industrie, Großhandel und Installationsgewerbe. So waren 515.299 Menschen in 49.325 Unternehmen beschäftigt (2017: 508.146 / 49.418). In diesem Zusammenhang zeigt sich ein anhaltender Aufwärtstrend bei der Gesamtanzahl der Beschäftigten. Ein Trend, der in der mittelständisch geprägten Sanitär-, Heizungs- und Klimawirtschaft kontinuierlich neue Arbeitsplätze schafft.
Für den SHK-Branchensektor blickt das ifo Institut in eine weiterführend positive Zukunft. So erwartet das Institut 2019 eine weitere positive Entwicklung im Bereich der Haustechnik-Wirtschaft – dann um 2,6 Prozent auf rund 60 Milliarden Euro. In Bezug auf die realen Hochbauinvestitionen prognostiziert das ifo Institut eine Steigerung von 0,7 Prozent.
Foto (c) Kulturexpress, Meldung: ISH Frankfurt


