Ständig gekippte Fenster vermeiden
Gekippte Fenster erhöhen den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn sie über längere Zeit oder ständig gekippt bleiben und hierbei die Heizung nicht gedrosselt wird. „Am besten lüftet man, indem bei ausgeschalteter Heizung maximal zehn Minuten lang für Durchzug gesorgt wird. Diese Art der Lüftung sollte möglichst drei- bis viermal am Tag erfolgen“ so Younes Frank Ehrhardt, Landesverbandsgeschäftsführer von Haus & Grund Hessen.
Heizung öfter mal herunterfahren
Wer nachts oder bei längerer Abwesenheit die Raumtemperatur verringert, spart Energie. „Kühlere Räume sorgen für einen erholsamen Schlaf, da die Luft von besserer Qualität ist. Hierbei sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16°C beachtet werden, da es sonst zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen kann. „Deshalb ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit auch ungenutzte Räume leicht zu heizen, um Schimmelbildung vorzubeugen“, erläutert Ehrhardt.
Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten
Kühle Räume sollten nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen. „Grundsätzlich ist auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit von 40 – 60 Prozent zu achten. Dringt permanent kalte Außenluft ein, sinkt auch die Luftfeuchtigkeit. Ein Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit und hilft der Schimmelbildung vorzubeugen“, so abschließend Younes Frank Ehrhardt.
Auf dem Foto Younes Frank Ehrhardt, Meldung: Haus & Grund Hessen


