Es ist eine schöne Nachricht für den Standort Frankfurt am Main, die Wirtschaftsdezernent Markus Frank verkündet: Die zweite Ausgabe von „The Frankfurt Art Experience“ steht in den Startlöchern. Er sagt: „Wir haben eine großartige Chance, mit den Mitteln aus der Tourismusabgabe die Wirtschaftsmetropole Frankfurt am Main überraschend, außergewöhnlich und auch anziehend zu präsentieren. Der zweite Aufschlag von ‚The Frankfurt Art Experience‘ wird eine besonders hohe Aufmerksamkeit genießen. Denn es wird das erste Kreativevent sein, das nach der Pandemie unter den gebotenen Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. Ich bin mir sicher, die Stadtbevölkerung, das Gastgewerbe und insbesondere die 53 inhabergeführten Galerien begrüßen dieses Signal. Damit zeigt das Instrument der Tourismusabgabe gerade jetzt seine Stärke.”

Vergangenes Jahr feierte die „Frankfurt Art Experience“ ein erfolgreiches Debüt und etablierte sich auf Anhieb in der Kunst- und Galerienszene. Unter den gegebenen Bedingungen haben die Organisatoren ein umfassendes Hygienekonzept vorgelegt, welches der gegenwärtigen Pandemielage Rechnung trägt und dem Schutz aller Beteiligten höchste Priorität einräumt. Mit zahlreichen Veranstaltungspunkten im gesamten Stadtgebiet vermeidet das Kunstwochenende größere Menschenansammlungen und setzt bei den Indoor-Ereignissen die gesetzlich vorgegebenen Abstandsregelungen und Sicherheitsmaßnahmen um.

Mit der Frankfurt Art Experience beginnt die neue Kunstsaison

Auch der Zeitpunkt könne nicht besser gewählt sein, findet Gründer und Direktor der Frankfurt Art Experience, Tyrown Vincent: „Frankfurt eröffnet gewissermaßen die Kunstsaison im New-Normal: Das ist eine spannende Chance und auch eine Verantwortung. Von der Frankfurt Art Experience werden wichtige Diskurse, Erkenntnisse und Inspirationen für die Zukunft ihren Ausgang nehmen.” Neben den über 30 teilnehmenden Galerien im gesamten Stadtgebiet wird, wie bereits im letzten Jahr, in der Großen Eschenheimer Straße 18 das Festivalcenter mit den Talks, Informationen und der Messe paper positions frankfurt beheimatet sein.

„Jetzt erst recht” Frankfurter Galerien feiern den Saisonstart 2020

Der unter Kunstliebhabern und Sammlern beliebte Saisonstart der Galerien Frankfurt ist Herzstück der Frankfurt Art Experience: Die Galerien eröffnen hochwertige Ausstellungen in allen Stadtteilen und laden herzlich ein – zum Schauen, Austauschen und natürlich Kaufen. Konzeptionell und organisatorisch begleiten die neuen Sprecherinnen der IG Galerien Frankfurt Heike Strelow, Jacky Strenz und Anita Beckers das Projekt. Der traditionell spätsommerliche Galerierundgang kommt nach den letzten, für die Branche sehr harten Monate zur richtigen Zeit: „Jetzt erst recht – die Belebung mit der Frankfurt Art Experience ist dieses Jahr ein sehr wichtiges Zeichen, nachdem weite Teile des Kunsthandels stillgelegt waren”, sagt die Galeristin Jacky Strenz. Seit 26 Jahren zeigen mit dem Saisonstart die Frankfurter Galerien, aber auch Art-Kollektive und andere Kunstorte im gesamten Stadtgebiet ihre Ausstellungen bis spät in die Nacht. Talks und Kunstmesse im Festivalcenter im „LSTNR-Space“ Auch 2020 sind relevante Persönlichkeiten aus der Kunstwelt zu den Frankfurt Art Experience Talks eingeladen. Die Kunsthistorikerin und -managerin Ulrike Berendson schafft mit den Art Experience Talks einen diskursiven Ort, wo Galeristen, Sammler, Autoren sowie Kunstmarktexperten zusammentreffen. „Vor allem in diesem Jahr werden nach der Absage vieler Messen, neuer Formate im digitalen Raum und der allgemeinen Neujustierung des Kunstmarkts, relevante Trends, Positionen und Perspektiven zu spannenden Themen mit Experten aus den unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren sein”, so Berendson. Der LSTNR-Space bietet hierfür vorzügliche Räumlichkeiten, die auch Platz für Netzwerkpflege und weiterführenden Austausch bieten.

„Frankfurt Art Experience wird noch weiter in die Stadt hineinwirken”

Das Konzept, den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main durch die Brille der Kunst kennen und lieben zu lernen, wird weiter ausgebaut. Die von Britta von Campenhausen entwickelten Walks führen in die Galerien, aber auch zu verborgenen, weil privaten Sammlungen, Ateliers oder Restauratoren und ermöglichen das Kennenlernen eines Stadtteils auf eine ganz neue Art und Weise. „Für viele, selbst für Kunstaffine, hält jeder Stadtteil die eine oder andere Überraschung bereit. Wir wollen die Rolle der Kunstorte für die Identität der Stadtteile kennenlernen”, hält die Kunsthistorikerin fest. Neben diesen Walks bietet die Frankfurt Art Experience ein attraktives Angebot aus E-BikeTouren und professionellen Führungen in die Galerien. Kunstmesse paper positions wieder zu Gast in der Mainmetropole Die Kunstmesse aus Berlin feierte 2019 mit paper positions frankfurt ihre sehr erfolgreiche Premiere in Frankfurt am Main. Die paper positions zählte letztes Jahr über 3000 Gäste und zahlreiche Verkäufe. Aufgrund der besonderen Situation in diesem Jahr plant die Messe mit einem angepassten Konzept erneut in der Großen Eschenheimer Straße 18 zu Gast zu sein. Kommunikation, Design und Umsetzung realisiert www.urbanmediaproject.de. Das Projekt wird über das Wirtschaftsdezernat der Stadt Frankfurt am Main größtenteils durch die Mittel der Tourismusabgabe finanziert und ermöglicht. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen fördert die Frankfurt Art Experience Talks.

Foto (c) Cadman, Meldung: Presseinfo der Stadt Frankfurt am Main (pia)

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