Tractatus-Preis des Philosophicum Lech 2025: Shortlist der preiswürdigen Publikationen 


Der Verein Philosophicum Lech gibt hiermit die Shortlist für den „Tractatus – Preis für philosophische Essayistik“ bekannt. Wer die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält, wird Anfang September verkündet. Die feierliche Verleihung findet am 26. September im Rahmen des 28. Philosophicum Lech statt. 

Die Shortlist für den diesjährigen Tractatus steht fest. Sechs Titel hat die dreiköpfige Jury unter Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt) als finale Anwärter ausgewählt. Dieser Jury gehören seit 2023 die Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl (Ö), die Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin Catherine Newmark (CH) und der Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold (D) an. 

Folgende sechs Werke sind für die Shortlist zum Tractatus 2025 nominiert 

  • Wolfram Eilenberger: Geister der Gegenwart. Die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen Aufklärung 1948 – 1984. Klett Cotta Verlag. September 2024
  • Hanno Sauer: Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten. Piper Verlag. August 2025
  • Martin Scherer: Takt. Über Nähe und Distanz im menschlichen Umgang. Zu Klampen Verlag. August 2024
  • Bettina Stangneth: Club der Dilettanten. Warum niemand Bücher wirklich versteht, aber trotzdem jeder beim Lesen lernt. Eine Einladung zur Ehrlichkeit. Rowohlt Verlag. Jänner 2025
  • Eva Weber-Guskar: Gefühle der Zukunft. Wie wir mit emotionaler KI unser Leben verändern. Ullstein Verlag. August 2024
  • Laura Wiesböck: Digitale Diagnosen. Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend. Paul Zsolnay Verlag. Jänner 2025

Zum Tractatus ­– Preis für philosophische Essayistik

Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Verein Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2025 zum siebzehnten Mal vergeben. Er ist dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000 Euro Preisgeld hoch dotiert und eine der wenigen Auszeichnungen für philosophische Essayistik.

„Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt“, erläutert Konrad Paul Liessmann, der gemeinsam mit Barbara Bleisch die Intendanz des Philosophicum Lech inne hat, die Intention des Preises.