Suburbia: Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum, DAM vom 21. März – 18. Oktober 2026


Die Ausstellung im 1. Stock des Architekturmuseum ist als Rundgang gedacht. Es gibt einen inneren und einen äußeren Bereich, was durch helle Wandfarben, ein warmes Gelb und ein pastellenes Blaugrün, voneinander unterschieden ist. In einer Ecke des Raumes gleich nach der Eingangstür zum Aufzug, links, wird ein Stück US-amerikanische Geschichte der frühen Jahre aus dem 19. Jahrhundert präsent. Es geht um das Einfamilienhaus, das von Anfang an die gebräuchlichste Bauweise war, somit als repräsentativ für eine breite Entwicklung des Landes zu werten ist. Wie bei allen Pionieren, sind die ersten Wohnstätten Ausdruck der eigenen Kultur, die sich in der Neuen Welt auf dem amerikanischen Kontinent in diesen Jahren etablierte. Wenn Einflüsse der Alten Welt, aus Europa auch weithin sichtbar blieben und sich verstetigten. Denn dem Bauen ist Grenzen gesetzt, zumeist durch die physikalische Natur der Umgebung vorgegeben. In der Ausstellung geht es um den Komfort, der mit den technischen Errungenschaften seit dem 19. Jahrhundert mehr und mehr zunehmen sollte und zunehmend die Arbeiterwohnungen in deren Ausgestaltung gleich mit vereinnahmte. Durch den expandierenden Schienenverkehr allerorts zu Anfang des 2o. Jahrhunderts veränderten sich die Städte im Aussehen, wurden größer verwandelten sich in großräumige Siedlungen, die selbst aus der Ferne neuartige Strukturen und Gestaltungsmuster aufwiesen. In der Ausstellung ist die Rede vom „Modell Levittown“ und dem „Fußabdruck der zersiedelten Stadt“. Verknüpft damit sind zahlreiche Migrationsgeschichten, die sich überwiegend in den amerikanischen Vorstädten abspielen. Im weiteren ist die Ausstellung in mehrere Bereiche und durch Überschriften gekennzeichnete Kapitel untergliedert. 

Suburbia ist eine Ausstellung vom Centre de Cultura Contemporània de Barcelona und dem DAM in Kooperation mit der TU München sowie mit einem Beitrag des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen, Mariann Steegmann Institut, Kunst & Gender, Bremen. Mit Unterstützung der Wüstenrot Stiftung.