Eine Filmrezension von Kulturexpress
Nini und Jameelah gehen zur Menschenrechtsgruppe, hauptsächlich weil Lukas (August Carter) dort mitmacht. Beim Gruppenleiter Kopps-Krüger (Thorsten Merten) erwacht das Interesse für Jameelah, als Nini von Abschiebung redet, aber Jameelah wiegelt ab. Sie will ihre Angst um die Einbürgerung nicht öffentlich machen. Später, zuhause, gibt es schon wieder Ärger wegen Jasna: Sie hat sich in der Wohnung verrammelt und droht.
TIGERMILCH erzählt eine intensive und zutiefst berührende Coming-of-Age-Geschichte mit Grenzüberschreitungen. Das Drehbuch schrieb die Regisseurin Ute Wieland nach dem gleichnamigen Romandebüt von Stefanie de Velasco. Manchmal ist die literarische Vorlage zu seinem Vorteil spürbar am Film. Die Hauptdarstellerinnen Flora Li Thiemann als „Nini“ und Newcomerin Emily Kusche als „Jameelah“ zeigen eine beeindruckende Leistung auf der großen Leinwand.
Zur Website: Tigermilch
| Besetzung
Nini Lindemann – Flora Li Thiemann Jameelah Bashir- Emily Kusche Amir Begovic – David Ali Rashed Noura Bashir – Narges Rashidi Annika Lindemann – Gisa Flake Rainer Maas – Heiko Pinkowski Jessi – Anna Büttner Jasna Begovic – Luna Zimic Mijovic Dragan Vokovic – Joachim Foerster Tarik Begovic – Alexandru Cirneala Frau Struck – Eva Löbau Nico – Emil Belton Lukas – August Carter Anna-Lena – Romy Paul Herr Kopps-Krüger – Thorsten Merten Krankenschwester – Stefanie De Velasco |
Stab
Regie: Ute Wieland Drehbuch: Ute Wieland Produzentin: Susanne Freyer Producerin Judith Fülle Executive Producer: Martin Moszkowicz Executive Producer: Oliver Berben Kamera: Felix Cramer Schnitt: Anna Kappelmann Ton Jerome Burkhard Kostümbild: Caroline Sattler Szenenbild: Frank Polosek Maskenbild: Peter Bour Farbkorrektur: Claudia Gittel Mischung: Holger Lehmann Technische Daten Lauflänge: 106 Minuten | Format: 1:2,35 Scope | FSK: 12 |
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TIGERMILCH ist eine Produktion der Akzente Film von Susanne Freyer in Co-Produktion mit Constantin Film und Sima Film. Executive Producer sind Martin Moszkowicz und Oliver Berben. Der Film wurde gefördert vom DFFF, dem MBB, der FFA, der BKM und dem FFF Bayern.


