Wann:
16. Mai 2019 um 18:00 – 20:00
2019-05-16T18:00:00+02:00
2019-05-16T20:00:00+02:00
Wo:
IG-Farben-Haus- Raum 1.414 - Campus Westend, Frankfurt am Main


Reihe „New Frontiers in Memory Studies“ an der Goethe-Uni lädt zu zwei Vorträgen. Die Frankfurt Memory Studies Platform lädt im Rahmen der Reihe New Frontiers in Memory Studies zu zwei Vorträgen ein: In diesem Semester werden am 16. Mai Prof. Ann Rigney (Utrecht) und am 9. Juli Prof. Natan Sznaider (Tel Aviv/Jaffa) zu Gast sein und über aktuelle Forschungen im Feld der Gedächtnisforschung berichten.

Ann Rigney spricht
am Donnerstag, 16. Mai, um 18 Uhr
im IG-Farben-Haus, Raum 1.414
auf dem Campus Westend

über „Memory Activism, Moving Monuments”. Ann Rigney gehört zu den international sichtbarsten Gedächtnisforscherinnen im Bereich Literatur, Medien und Kultur. Sie wird ihr neues Projekt zu Erinnerung und Aktivismus vorstellen, für das sie im vergangenen Jahr einen ERC Advanced Grant erhalten hat („Remembering Activism: The Cultural Memory of Protest in Europe“, ReAct). Wie erinnern sich heutige Aktivisten und Aktivistinnen an ihre Vorgänger, etwa die 1968er Generation? Wie wird Aktivismus durch Erinnerung an vergangenes Unrecht angetrieben? Wie gehen Aktivistinnen und Aktivisten mit Erinnerungskultur um, etwa durch die Zerstörung oder Umformung von Denkmälern? Rigney ist Professorin für Vergleichende Literaturwissenschaft in Utrecht. Zu ihren Publikationen zählen Imperfect Histories (Cornell UP, 2001), The Afterlives of Walter Scott: Memory on the Move (Oxford UP, 2012), Mediation, Remediation, and the Dynamics of Cultural Memory (hg. mit A. Erll, de Gruyter, 2009), Transnational Memory: Circulation, Articulation, Scales (hg. mit C. De Cesari; de Gruyter, 2014).

Der Vortrag findet auf Englisch statt. Er ist auch Teil der In Transition Lecture Series des Instituts für England- und Amerikastudien (IEAS). Ann Rigney wird zudem am Freitag, 17. Mai, eine Masterclass leiten. Interessierte Master- oder Promotionsstudentinnen und -studenten wenden sich an Prof. Astrid Erll, erll@em.uni-frankfurt.de

Über die FMSP
Die Frankfurt Memory Studies Platform (FMSP) ist eine Initiative des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften (FzHG). Sie wurde 2011 von Prof. Astrid Erll gegründet. FMSP führt Gedächtnisforscherinnen und -forscher aus der ganzen Welt in einem interdisziplinären Forum zusammen. Die Mitglieder kommen aus den Literatur-, Medien- und Geschichtswissenschaften, aus der Soziologie und der Psychologie.

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