Wann:
24. März 2018 um 20:00 – 22:00
2018-03-24T20:00:00+01:00
2018-03-24T22:00:00+01:00
Wo:
Alte Oper, Mozart Saal, Frankfurt am Main


Franz Schubert Sonate a-Moll D 784 op. 143, Sonate A-Dur D 664 op. posth. 120
Karol Szymanowski Sonate Nr. 2 A-Dur op. 21

Karriere innerhalb kürzester Zeit: Es ist noch nicht lange her, da war der Name Lucas Debargue in der Klassikwelt weitgehend unbekannt. Das änderte sich 2015, als der Franzose nach nur vier Jahren Klavierunterricht und ohne jemals mit einem Orchester musiziert zu haben als Außenseiter am Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb teilnahm. Der junge Pianist war das Gesprächsthema beim Wettbewerb, nicht wenige hatten ihn bereits als Sieger gesehen und empfanden den vierten Platz, den er schließlich erzielte, als unangemessen. Immerhin aber erhielt Debargue den Preis der Kritiker und konnte, nicht zuletzt auch dank wichtiger Fürsprecher wie Valery Gergiev, den Wettbewerb als Grundstein seiner Musikerlaufbahn nutzen, die ihn seitdem in etliche der bedeutendsten Konzertsäle führte. Am Samstag, 24. März 2018, gibt der französische Pianist von 20.00 Uhr an im Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt sein Debüt mit einem Soloabend, der Musik von Franz Schubert und Karol Szymanowski in Beziehung zueinander setzt. Auf dem Programm stehen zwei Sonaten Schuberts aus der früheren bis mittleren Schaffensperiode des Komponisten, die Sonate a-Moll D 784 und die Sonate A-Dur D 664, zwei Werke, die nicht unbedingt durch ein Höchstmaß an pianistischer Brillanz gekennzeichnet sind, dafür aber den Interpreten auffordern, das Poetische einerseits und das Dramatische andererseits hervorzukehren. Umso stürmischer geht es in Karol Szymanowskis großformatiger Sonate Nr. 2 A-Dur von 1910 zu: Vor allem der vierte Satz, eine stürmische, vierstimmige Fuge, verlangt einen versierten Interpreten mit flinken Händen, die das komplexe Stimmgeflecht zu meistern wissen.

Mit freundlicher Unterstützung der Druckerei Imbescheidt
Abonnement Klavierabende

€ 25,- / 32,- / 39,- / 43,- (Endpreise)
Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de

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