Die Doku zeigt den Beflissenen, der an sich arbeitet und dabei an Kunst denkt

Arsenal Filmverleih    Spieldauer: 113 Minuten    Kinostart: 15. Oktober 2015

Zum Trailer: Hockney   Regie: Randall Wright   (GB 2014)

Mit seiner Dokumentation Hockney zeichnet der Filmemacher Randall Wright das Leben und Werk des britischen Künstlers David Hockney. Der 1937 geborene David Hockney war im Laufe seines Lebens in fast allen Bereichen der Kunst tätig, arbeitete er doch als Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotograf und Bühnenbildner, sowohl zu Hause in Großbritannien als auch im sonnigen Kalifornien. In den 1960ern tummelte Hockney sich unter den Pop-Art-Künstlern, zog sich mit zunehmendem Alter jedoch immer weiter in seine Arbeit zurück. Erst im Jahr 2000 kehrte er aus seinem amerikanischen “Exil” in seine Heimat zurück.

Die Doku zeigt den Beflissenen, der an sich arbeitet und dabei an Kunst denkt

Arsenal Filmverleih    Spieldauer: 113 Minuten    Kinostart: 15. Oktober 2015

Zum Trailer: Hockney   Regie: Randall Wright   (GB 2014)

Mit seiner Dokumentation Hockney zeichnet der Filmemacher Randall Wright das Leben und Werk des britischen Künstlers David Hockney. Der 1937 geborene David Hockney war im Laufe seines Lebens in fast allen Bereichen der Kunst tätig, arbeitete er doch als Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotograf und Bühnenbildner, sowohl zu Hause in Großbritannien als auch im sonnigen Kalifornien. In den 1960ern tummelte Hockney sich unter den Pop-Art-Künstlern, zog sich mit zunehmendem Alter jedoch immer weiter in seine Arbeit zurück. Erst im Jahr 2000 kehrte er aus seinem amerikanischen “Exil” in seine Heimat zurück.

Regisseur Randall Wright interviewte für seine Dokumentation Freunde und Kollegen des Künstlers, die über Hockneys Arbeit, Beziehungen und Charakter sprechen. Auch David Hockney selbst kommt zu Wort. Hockney stand schon in den 1960er zu seiner Homosexualität, obwohl schwul zu sein im Vereinigten Königreich bis 1967 verboten war. Die Doku setzt dem Picasso-Bewunderer und seinem Werk ein filmisches Denkmal.

Aufnahmen und Bilder sind sehr realistisch nachgezeichnet. Nicht der weltbekannte Künstler wird glorifiziert, sondern seine Ursprünge in Großbritannien werden unter die Lupe genommen. Das Elternhaus, die Räumlichkeiten im englischen Cottage-Haus waren prägend für Hockney, der sich aufgrund seines künstlerischen Talents und seiner Fähigkeiten gezielt ins Rampenlicht stellte, um das zu sein was er geworden ist. Diese Qualität der Ursprünge zeigen einen Arbeiter, der seine Kunst wirklich versteht und darüberhinaus zur beflissenen Fortentwicklung der Kunst beiträgt. David Hockney der Überzeugungstäter, der in das Zeitalter der Pop-art genau hineinpasst, der ein Stück seiner Identität mit Pop-art entwickelt hat, malt seiner Bilder gemächlich weiter.

Stab

Produktion: Blakeway, Fly Film, BFI, BBC Arts, Screen Yorkshire, British Film Company, The Smithsonian Channel

Produzenten: Kate Ogborn, Randall Wright

Ausführende Produzenten: Denys Blakeway, Lisa Marie Russo, Lizzie Francke, Mark Bell, Hugo Heppell, Steve Milne, Christian Eisenbeiss, David Royle, Charles Poe

Kamera:  Patrick Duval

Schnitt: Paul Binns

Musik: John Harle

mit: David Hockney, Arthur Lambert, Colin Self, Don Bachardy, Celia Birtwell, Betty Freeman, George Lawson, Wayne Sleep, John Kasmin

 

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