Street-Art: Kunst ohne Grenzen – Sozialkritisch, rebellisch, revolutionär: Street-Art steht nicht nur für Kunst politischer Querdenker, sondern auch für eine zeitgenössische Lebenssicht und gehört zum guten Ton eines modernen, urbanen Stadtbildes mittlerweile einfach dazu.

Früher verpönt und als Wandschmiererei belächelt, erzählt die „Straßenkunst” heute an Fassaden, Hauseingängen oder Mauern die Geschichte der Stadt oder die Probleme der Welt aus einer anderen Perspektive. Mal verträumt, mal melancholisch, mal frech, mal bunt, mal düster – immer aber plakativ, großformatig und zum Nachdenken anregend. Street-Art oder genauer: Urban Contemporary Art kritisiert die Gesellschaft dort, wo sie sie erreicht: auf der Straße. Hier scheut sie sich nicht vor einem deutlichen Fingerzeig – und ist bewusst eines: Kunst ohne Grenzen.

Vielleicht ist Berlin genau deswegen auch die geheime Hauptstadt der Urban Art. Die deutsche Metropole mag keine Grenzen mehr und vereint Gegensätze. Das ist auch an ihrer urbanen Kunst zu sehen: Gigantische Gemälde an der Wand mit WOW-Effekt, filigrane Stencils am Brückenpfeiler, die Kunst und Architektur verschmelzen lassen: Urban Art prägt das moderne, junge Gesicht dieser geschichtsträchtigen Stadt. Zeit also, dieser Kunstform mitten im Herzen Berlins eine Plattform und ein Zuhause zu geben: Am 19. Mai erfolgt der Baustart für URBAN NATION – MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART.

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Mit Yasha Young ist eine weltweit renommierte Kuratorin und Galeristin als Leiterin und künftige Museumsdirektorin für URBAN NATION tätig, die bislang bereits mehr als 190 nationale und internationale Künstler für URBAN NATION gewinnen konnte. Mit diesem weltweit einzigartigen Museum nimmt Berlin

www.urban-nation.com

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