Schematischer Aufbau

Vorteile von vorgehängten hinterlüftenen Fassaden
Trennt man die Wärmeschutzebene von der Wetterschutzebene, lässt sich ein optimales Zusammenspiel beider Ebenen erzeugen. Feuchtigkeit, etwa durch Kondensation oder Flugschnee, wird durch die natürliche Luftzirkulation zwischen Hülle und Dämmschicht aus der Konstruktion abgeführt. Die Wärmedämmung bleibt trocken und dauerhaft zuverlässig. Der kontinuierliche Luftaustausch und der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung sorgen außerdem dafür, dass sich die Außenwände im Sommer deutlich weniger aufheizen. Außerdem können unterschiedliche Dämmstoffe in verschiedenen Dämmstärken eingesetzt werden. Aufgrund dieser Eigenschaften lassen sich mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden hohe Wärmeschutzanforderungen erfüllen. Unabhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen unterstützt die Fassade so ein ausgeglichenes und angenehmes lnnenraumklima.
Beständig gegen Wettereinflüsse
Hinterlüftung
Regen- und Kondenswasser werden auf natürliche Weise durch den zirkulierenden Luftstrom in den Zwischenraum abgeleitet sodass das Dämmmaterial nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Isolierung, Energiekosten- und Klimaregulierung
Hinterlüftete Fassaden mit dekorativer, wetterbeständiger Fassadenverkleidung sorgen in jedem Gebäude für gute physische Eigenschaften und ein angenehmes lnnenraumklima. Die Balance zwischen Dämmung und Hinterlüftung verhindert dabei eine Überhitzung der Räume.

System für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade nach DIN 18526
Nicht sichtbare Befestigung mit Hinterschnittankern (zugelassen)
Sichtbare Befestigung mit Klammern (kostengünstiger, Zulassung in Kürze)
1. Unterkonstruktion
2. Vertikales Profil
3. Festpunkt
4. Gleitpunkt
5. Verankerungsgrund
6. Thermisches Trennelement
7. Verankerungselement
8. Mineralische Dämmung
Siehe auch: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden – Neubau Frankfurt School of Finance


