Der Deutsche Sachbuchpreis wird aufgrund der unklaren Entwicklungen im Hinblick auf das Coronavirus in diesem Jahr nicht vergeben. Dies teilte der Vorstand der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nach Beratung mit dem Vorstand am 26. März mit.

Der Deutsche Sachbuchpreis wird somit mit dem Preisjahr 2021 das erste Mal verliehen werden. Die Präsentation der acht Nominierten durch das Literaturhaus Frankfurt am Main, die für den 7. Juni 2020 geplant war, fällt demnach in diesem Jahr aus.

“Hier scheiden sich Anspruch und Wirklichkeit voneinander, es wäre doch ein einfaches gewesen, ein Sachbuch zum Thema Epidemien und Corona zu nominieren, stattdessen wird solidarischer Verzicht geübt. Die Frage nach der sachlich intendierten Preisfindung hätte zur Disposition gestanden beim Börsenverein. Ein Preis kann auch im Stillen und unter anderen Bedingungen mit anderem Format verliehen werden, es geht nicht immer nur um den Trubel bei Anlässen. Aber so weit sind die Interessierten noch nicht fortgeschritten, sie müssen sich erst eines Besseren besinnen, Schritt für Schritt und Stufe für Stufe voranschreiten, deshalb wurde die erstmalige Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises im Jahr 2020 mit viel Raum zur Erneuerung einfach abgesagt.” (Anm.d.Redaktion)

Zusammen mit seinen Partnern und Förderern hält das Literaturhaus Frankfurt an seinen Plänen fest, die nominierten Autorinnen und Autoren dem Publikum der Metropol-Region vor der Preisverleihung gemeinsam live zu präsentieren. Dies wird erstmals im Preisjahr 2021 durchgeführt.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Gefördert von der Bröskamp Consulting GmbH. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Medienpartner ist hr2-kultur.

Foto (c) Kulturexpress

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