Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner ignoriert die Missstände der Billigfleisch-Produktion seit Jahren. Die industrielle Fleischproduktion in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft, auch aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes. Der Fleischkonsum muss deutlich sinken. Wir brauchen artgerechte Tierhaltung, weniger Tiere und anständige Standards für Arbeitsbedingungen und Hygiene in den Betrieben”.
Schlachtland Deutschland: Rund 60 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde wurden 2018 in Deutschland geschlachtet. Während die Zahl der hierzulande gehaltenen Schweine leicht sinkt, nehmen die Importe von lebenden Schweinen zu. 2019 hat Deutschland 3,3 Millionen lebende Schweine zur Schlachtung importiert.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/02
Infektionsherd Schlachthof: Ein Schlachthof der Firma Westfleisch in Coesfeld, in dem 196 Mitarbeiter positiv auf Covid19 getestet wurden, ist nun behördlich geschlossen worden. Geplanten Lockerungsmaßnahmen werden dort auf den 18. Mai verschoben. Auch in anderen Landkreise werden immer mehr Corona-Fälle auf Schlachthöfen gemeldet. In Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) und in einer Mitarbeiter-Sammelunterkunft in Kellinghusen (Kreis Steinburg) steigen die Zahlen der Infizierten weiter an. Rund 5000 Mitarbeiter in amerikanischen Fleischfabriken sind an Covid-19 erkrankt, mindestens 20 sind gestorben. Dutzende dieser Fabriken stehen still, weil sie zu Hotspots für das Coronavirus geworden sind.
https://www.tagesschau.de/ausland/usa-corona-fleischfabriken-101.html
Foto (c) Kulturexpress, Meldung: Greenpeace Deutschland, Hamburg


