Die nominierten Gebäude für den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2020 stehen fest: Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat sie aus über 1.000 neuen Hochhäusern der beiden vergangenen Jahre weltweit ausgewählt. Aus diesem Kreis werden im September die fünf Finalisten bekannt gegeben. Der Gewinner des Internationalen Hochhaus Preises wird am 29. Oktober 2020 in der Paulskirche in Frankfurt am Main gekürt.
In diesem Jahr wurden 31 Projekte aus 14 Ländern für die Auszeichnung mit dem Internationalen Hochhaus Preis nominiert. Wie auch in den Jahren zuvor ist China das Land mit den meisten Hochhausprojekten. Ungefähr jedes dritte Gebäude mit einer Höhe von mindestens 100 Metern entsteht im Reich der Mitte. Die enorme Bautätigkeit wird in diesem Jahr auch anhand der Liste der Nominierten deutlich, die zehn Projekte in China beinhaltet. Aber auch in Europa und in Afrika werden zunehmend Hochhäuser gebaut. Mit dem Casablanca Finance City Tower in Marokko wurde erstmals ein Hochhaus auf dem afrikanischen Kontinent nominiert.
Nominierte sind:
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Grand Tower, Frankfurt/Main, Deutschland Architekten: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie, Frankfurt/Main, Deutschland La Marseillaise, Marseille, Frankreich Architekten: Ateliers Jean Nouvel, Paris, Frankreich Landmark 81, Ho Chi Minh Stadt, Vietnam Architekten: Atkins, London, Großbritannien OmniTurm, Frankfurt/Main, Deutschland Architekten: BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen, Dänemark MGM Cotai, Macau, China Architekten: Kohn Pedersen Fox Associates, New York City, NY, USA Robinson Tower, Singapur Architekten: Kohn Pedersen Fox Associates, New York City, NY, USA Miyana, Torre Chapulín, Mexiko-Stadt, Mexiko Architekten: Legorreta, Mexiko-Stadt, Mexiko Casablanca Finance City Tower, Casablanca, Marokko Architekten: Morphosis Architects, Culver City, CA, USA |
Shenzhen Energy Headquarters, Shenzhen, China
Architekten: BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen, Dänemark Shenzhen Baidu Headquarters, Shenzhen, China Architekten: CCDI Group, Shenzhen, China ARO, New York City, USA Architekten: CetraRuddy Architecture, New York City, NY, USA 15 Hudson Yards, New York City, USA Architekten: Diller Scofidio + Renfro, New York City, NY, USA Norra Tornen – Innovationen, Stockholm, Schweden Architekten: OMA Office for Metropolitan Architecture, Rotterdam, Niederlande NEMA Chicago, Chicago, USA Architekten: Rafael Viñoly Architects, New York City, NY, USA Torres Cuarzo, Mexiko-Stadt, Mexiko Architekten: Richard Meier & Partners Architects, New York City, NY, USA 3 World Trade Center, New York City, USA Architekten: Rogers Stirk Harbour & Partners, London, Großbritannien |
5th Extension of the European Court of Justice, Luxemburg
Architekten: Dominique Perrault Architecture, Paris, Frankreich Bacatá Tower, Bogotá, Kolumbien Architekten: Estudio de Arquitectura Alonso Balaguer, Barcelona, Spanien Comcast Technology Center, Philadelphia, USA Architekten: Foster + Partners, London, Großbritannien National Bank of Kuwait – NBK Tower, Kuwait-Stadt, Kuwait Architekten: Foster + Partners, London, Großbritannien Golden Dream Bay, Qinhuangdao, China Architekten: Safdie Architects, Somerville, MA; USA The Stratford, London, Großbritannien Architekten: Skidmore Owings & Merrill, London, Großbritannien Tianjin CTF Finance Center, Tianjin, China Architekten: Skidmore Owings & Merrill, Chicago, IL, USA MIRA, San Francisco, USA Architekten: Studio Gang Architects, Chicago, IL, USA |
Poly Greenland Plaza, Shanghai, China
Architekten: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg, Deutschland Luxe Lake Towers, Chengdu, China Architekten: GRAFT, Berlin, Deutschland EDEN, Singapur Architekten: Heatherwick Studio, London, Großbritannien China Resources Tower, Shenzhen, China Architekten: Kohn Pedersen Fox Associates, New York City, NY, USA Sky Green, Taichung, Taiwan Architekten: WOHA, Singapur Leeza SOHO, Peking, China Architekten: Zaha Hadid Architects, London, Großbritannien Morpheus Hotel & Resorts at City of Dreams, Macau, China Architekten: Zaha Hadid Architects, London, Großbritannien |
Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben. Initiiert wurde der IHP im Jahr 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank Deutsche Girozentrale. Finanziert wird er von DAM und DekaBank. Im Jahr 2020 wird er zum neunten Mal verliehen.
Die Kriterien für die Auszeichnung sind, dass das Gebäude Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten, Wirtschaftlichkeit wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Der IHP richtet sich an Architekten und Bauherren, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden.
Meldung: Dekabank, Frankfurt am Main


