DAM Preis 2023 für die besten Bauten in Deutschland verliehen

Nicht in der Auswahl für den DAM Preis, aber seit vielen Jahren ein fester Bestandteil dieser Übersicht zur deutschen Gegenwartsarchitektur, sind die Bauten von Architekturbüros aus Deutschland in anderen Ländern: In Shenzhen, China, haben Crossboundaries das Dach eines Bahnhofsgebäudes in einen 1,2 Kilometer langen »Skypark« verwandelt. Ein ungewöhnliches Museum ist mit dem Insectarium in Montreal, Kanada, entstanden. Die Architekten waren Kuehn Malvezzi und die ortsansässigen Büros Pelletier de Fontenay sowie Jodoin Lamarre Pratte architectes. Studio Anna Heringer hat in Bangladesch ein vollständig mit der Hand errichtetes Lehm-Bambus-Gebäude entwickelt – das Therapiezentrum Anandaloy mit eng damit verwobener Textilproduktion. Anfang September 2022 wurden die fünf gewählten finalen Bauensembles vor Ort von der Jury besichtigt:

Finalisten, Preisträger und DAM-Mitarbeiter*innen

ALLMANNWAPPNER

Stadtbahntunnel Karlsruhe

AUER WEBER

Erweiterung Landratsamt Starnberg

ELEMENT • A ARCHITEKTEN / HIENDL_SCHINEIS ARCHITEKTENPARTNERSCHAFT –

Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins e.V., München

HÜTTEN & PALÄSTE

Scheune Prädikow, Prötzel

LRO LEDERER RAGNARSDÓTTIR OEI

Münchner Volkstheater

Die feierliche Preisverleihung fand am Abend des 27. Januar in den Räumen und Interimsgebäude des DAM in der Henschelstraße am Danziger Platz im Frankfurter Ostend statt. Neben Gewinner wurden die fünf Finalisten mit Präsentationen an der Beamer-Leinwand und vor Präsenzpublikum gewürdigt. Zusätzlich präsentiert der Ausstellungsteil des Museums die Gebäude-Beschreibungen, Fotodokumentation und Modelle.

Buchcover

Zu Ausstellung und Preisverleihung ist eine Publikation bei DOM Publishers erschienen, in der neben Preisträger und Finalisten auch die Shortlist Architektur in Deutschland und die Shortlist Deutscher Architektur Export 2023 in Einzelbeiträgen publiziert sind. Die leinengebundene Ausgabe umfasst 256 Seiten mit 400 zum Teil ganzseitigen Fotoabbildungen der Bauprojekte aus den beteiligten Architekturbüros. Das Inhaltsverzeichnis wurde auf der Rückseite des Bucheinbandes platzsparend platziert, Sprache: Deutsch und Englisch, Format: 220 × 280 mm, ISBN 978-3-86922-865-5 

Übersicht der ausgestellten Bauten

ALLMANNWAPPNER Finalist

Stadtbahntunnel KarlsruheAMUNT NAGEL THEISSEN

FRIHA / Haus am Hang, St. Blasien – Menzenschwand

AUER WEBER PREISTRÄGER

Erweiterung Landratsamt Starnberg

C/O NOW

Experimentelles Wohnhaus „Where the White Morels Grow“, Groß Kreutz – Schmergow

DAVID CHIPPERFIELD ARCHITECTS

Grundinstandsetzung Neue Nationalgalerie, Berlin

ELEMENT • A ARCHITEKTEN/ HIENDL_SCHIENEIS ARCHITEKTENPARTNERSCHAFT Finalist

Bundesgeschäftsstelle Deutscher Alpenverein, München

FTHENAKIS ROPEE ARCHITEKTENKOOPERATIVE

Aufstockung Justizgebäude, Aschaffenburg

GMP VON GERKAN MARG UND PARTNER

Isarphilharmonie HP8, München

GRÜNTUCH ERNST ARCHITEKTEN

Hotel Wilmina / Umbau ehemaliges Frauengefängnis, Berlin

HEIDE & VON BECKERATH

Baugruppe „Spiegelfabrik“, Fürth

HEIM BALP ARCHITEKTEN

Gutshof Güldenhof / Umbau zum Atelier, Stechlin

HERZOG & DE MEURON

MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

HILD UND K

Wohnen am Hohentorsplatz, Bremen 

HÜTTEN & PALÄSTE Finalist

Scheune Prädikow, Prötzel

KREKELER ARCHITEKTEN

Sanierung Audimax Universität BraunschweigLRO LEDERER RAGNARSDÓTTIR OEI Finalist

Münchner Volkstheater

MEHR* ARCHITEKTEN

Brauereihalle, Kirchheim

MONO ARCHITEKTEN | PLANORAMA LANDSCHAFTSARCHITEKTUR | MUS STUDIO KOMMUNIKATIONSDESIGN

Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel, Sömmerda (A71)

PASZTORI SIMONS

Studio D / Künstleratelier, Berlin

SAUERBRUCHHUTTON

Bürohaus Luisenblock West, Berlin

STEPHANIE HIRSCHVOGEL

Sanierung und Umbau „Grünes Haus“, Schongau

STURM UND WARTZECK

Nationalparkzentrum Ruhestein, Baiersbronn

WULF ARCHITEKTEN

Mensa und Mediathek Berufsschulzentrum, Darmstadt 

Architekturexport

CROSSBOUNDARIES

Shenzhen Skypark, Shenzen (China)

KUEHN MALVEZZI + PELLETIER DE FONTENAY + JODOIN LAMARRE PRATTE ARCHITECTES

Montréal Insectarium, Montreal (Kanada)

STUDIO ANNA HERINGER

Therapiezentrum Anandaloy, Rudrapur (Bangladesch)

Blick auf die leere Abrissbaustelle des Ostbahnhofs im Frankfurter Ostend

Eingangsbereich Deutsches Architektur Museum DAM Interimsgebäude Henschelstraße im Frankfurter Ostend