Noch bis zum 25. April 2025 können sich Straßengemeinschaften aus dem Frankfurter Stadtgebiet für die Teilnahme bewerben.
Eine Jury, besetzt aus Vertreter*innen der Alten Oper, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Stadt Frankfurt, wählt aus den eingegangenen Bewerbungen eine Straßengemeinschaft aus, die dann von September bis Frühsommer 2026 bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen unterstützt wird. Das Projekt ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.
Weitere Infos und Bewerbungsformular unter www.alteoper.de/strasse
Das Team „Wolfsweide and friends“ machte den Anfang . Bei der ersten Ausgabe des Projekts in der aktuellen Spielzeit 2024/25 hatte sich unter den Bewerbern das Team „Wolfsweide and friends“ durchgesetzt. Das Kernteam von Bewohner*innen der Straße „An der Wolfsweide“ in Preungesheim war mit einem vielfältigen Konzept angetreten, das die Musikerfahrung in ein Gesamterlebnis für alle Sinne einbettete. Nach dem Startschuss – dem gemeinsamen Konzertbesuch der Alten Oper zur Saisoneröffnung 2024/25 – realisierten die Bewohner*innen bislang bereits einen musikalischen Adventskalenderbeitrag mit Unterstützung der Alten Oper sowie einen kulinarisch-musikalischen Abend mit dem Jazzpianisten Omer Klein. Für die kommenden Monate sind noch ein Wandelkonzert als „musikalischer Streifzug durch die Siedlung“, ein Kino-Abend mit einem Stummfilm an der Hauswand mit Live-Musik sowie ein großes Straßenfest vorgesehen. Regelmäßige Konzertbesuche in der Alten Oper sind fester Bestandteil des Projekts. Zudem werden die Aktivitäten durch ein Podcastprojekt der Straßengemeinschaft begleitet.
Ideen gefragt
Alte Oper-Intendant Dr. Markus Fein sieht sich durch den gelungenen Auftakt bestätigt: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit unserem Angebot auf die Stadt und auf die Menschen der Stadt zuzugehen, in ihren Alltag hinein. Wie sehr Musik und zwischenmenschliche Beziehungen zusammenhängen, hat die erste Ausgabe mit dem Team Wolfsweide auf wunderbare Weise schon jetzt gezeigt. Viele neue Kontakte sind geknüpft worden – untereinander in der Straße, aber auch zwischen der Straße und der Alten Oper. Diese besondere Erfahrung möchten wir gerne auch anderen Gemeinschaften ermöglichen und gehen deshalb gespannt in eine neue Runde. Wir lassen uns gerne wieder von den Ideen und dem Engagement der Menschen in ihrer Straße begeistern – und umgekehrt freue ich mich genauso darauf, ihnen unsere Welt zu zeigen und sie mit unserer Leidenschaft für Musik anzustecken.“
Prof. Dr. Frank Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, ergänzt: „‚Eine Straße geht ins Konzert‘ zeigt, wie Musik Menschen ins Gespräch bringt und Nachbarschaften lebendiger macht. Die erste Runde des Community-Projekts hat gezeigt, dass kulturelle Teilhabe kein Luxus ist, sondern ein gemeinschaftsstiftendes Erlebnis sein kann. Diese positiven Erfahrungen möchten wir weitertragen und neue Gemeinschaften ermutigen, sich einzubringen. Wir freuen uns auf neue Ideen und Straßen, die sich auf diesen Weg machen.“


