Fragestellungen zu Herkunft und Geschichte des Jazz werden in der Ausstellung mit Fragen zur Geschichte musikalischer Praxis, mit ausgewählten Porträts einzelner Akteur:innen und mit Jazz-geschichtlichen Entwicklungen in der Stadt Frankfurt in Beziehung gesetzt. In Form von Texten, Hörstationen, Filmen, Grafikdesign und Fotografie entsteht ein intermedialer Parcours, der es ermöglicht, verschiedene Perspektiven einzubeziehen. Jazz kann heute verstanden werden als ein vielfältiges Feld von Musik, das Generationen umtreibt mit Diskussionen um Spielweisen, Stile und gesellschaftliche Relevanz. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Projekt sowohl historischen Zusammenhängen als auch aktuellen Fragestellungen. Die Geschichte der „Jazzstadt Frankfurt“, von der Ausbildung an Dr. Hoch’s Konservatorium in den 1920er-Jahren, über den Einfluss US-amerikanischer Musiker nach 1945 bis zu eigenständigen Spielweisen wie etwa bei Albert Mangelsdorff, bildet eine Referenz für heutige Auseinandersetzungen mit Fragen von Herkunft, Entwicklung, und Zukunftsperspektiven für diese Musik.
Der Ausstellungsparcour regt an, historische Zusammenhänge aufzuspüren und sie mit heutigen Perspektiven auf die Bedeutung, Vielfalt und Entwicklung von Jazz zu reflektieren. Das Konzert- und Veranstaltungsprogramm kann Themen der Ausstellung aufnehmen, ergänzen und kommentieren. Zugleich können Diskurse über musikalisches Erbe, kulturelle Potentiale und gegenwärtige Praktiken im Jazz zugänglich gemacht werden.
Die Tickets können unter den jeweiligen, im Veranstaltungskalender hinterlegten, Links oder direkt über den Ticketshop erworben werden.
Jazzklub ist eine Kooperation des Museum Angewandte Kunst mit Jazz Montez.
Kuratorisches Team: David Beikirch (Projektleitung), Lorenzo Dolce (Konzertprogramm) und Maya Röttger (Jazz Is My Democracy)


