Open – Design Week startet am 05. Juni bis 14. Juni mit 150 Veranstaltungen in der Region World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026

10 Tage, 4 Städte, über 150 Orte: Mit der Open – Design Week Frankfurt RheinMain findet vom 05. bis 14 Juni 2026 das zentrale Festival der World Design Capital 2026 statt. Als Herzstück des WDC-Programms bietet das neue Format weit mehr als klassische Ausstellungen: Talks, Filmprogram me, Architekturführungen, Workshops, Konferenzen, Stadtspaziergänge und Community-Events bieten neue Impulse und schaffen Verbindung. Die Open zeigt hautnah, wie Design unsere Städte, unseren Alltag und gesellschaftliche Entwicklungen prägt.

Inhalte des Programms:

• An vier Fokustagen (09. bis 12. Juni) in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden können Besucher:innen in mehr als 150 Studios, Unter nehmen, Hochschulen, Werkstätten und Kulturorten Gestaltung und Designprozesse dort erleben, wo sie entstehen.

• In kuratierten Themenräumen (Spaces) finden weitere zahlreiche Events statt. Hier werden unterschiedliche Perspektiven auf Gestaltung ge bündelt – von Kreislaufwirtschaft im Circle Cube in Offenbach über die Vernetzung der internationalen Kreativkultur im Massif E bis zum The ma Shared Resources im Danzig am Platz (Frankfurt).

• Hochkarätige Fachveranstaltungen wie der Kreativwirtschaftstag (05. Juni), der World Industrial Design Day (10. Juni) oder das Forward Festi val (11. und 12. Juni) runden das Programm ab.

• Das Welterbefest auf der Mathildenhöhe in Darmstadt und die Eröff nung der Ausstellung „A step ahead“ zum 125-jährigen Bestehen der be rühmten Künstlerkolonie finden am ersten Wochenende der Open – De sign Week statt.

• Am 06. Juni lädt die WDC beim Rooftop Day Frankfurt dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu erleben – mit einer Präsentationen zur Kulturmeile im Jüdischen Museum und Führungen durch ausgewählte Hochhäuser und Rooftops.

• Der neue Film von Gary Hustwit „What Are People For: Design Philosophy by Patrick Whitney“ feiert am 06. Juni Weltpremiere im Massif E

• Das gesamte Programm unter:   wdc2026.org/de/constellati ons/open

Die Open – Design Week Frankfurt RheinMain ist als langfristiger Impulsgeber an gelegt und soll über 2026 hinaus fester Bestandteil des regionalen Jahreskalenders werden. Als Teil des New European Bauhaus Festivals 2026 ist die Open zudem in ein europaweites Netzwerk für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Innovation ein gebunden.

„Die Open zeigt die enorme kreative Energie der Region Frankfurt RheinMain und macht sichtbar, welche Rolle Gestaltung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, In novation und demokratische Teilhabe spielt“, sagt Carolina Romahn, Geschäftsfüh rerin der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. „Design wird hier nicht nur ausgestellt, sondern als Teil unseres täglichen Lebens erfahrbar.“

Vier Städte, vier Schwerpunkte: Die Woche der offenen Türen und ihre Fokustage

Die Open verbindet die Region über Stadtgrenzen hinweg. In Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden präsentieren an spezifischen Fokustagen Studios, Agen turen, Werkstätten und Unternehmen Einblicke in ihre Arbeit. Was passiert hinter den Kulissen internationaler Designagenturen? Wie entstehen Innovationen in der industriellen Forschung? Und wie prägt Gestaltung unseren urbanen Alltag? Die Fokustage der Open sind eine Einladung an die Nachbarschaft und alle Bewohner:innen der Region, die Orte zu entdecken, an denen sie täglich vorbeilau fen, ohne zu wissen, was darin entsteht – ob im Hinterhof-Atelier in Offenbach, im High-Tech-Labor in Darmstadt oder in der Frankfurter Werbeagentur.

• 09. Juni | Frankfurt: Urban Design, Kommunikation und Marken (u. a. mit MESO Digital Interiors, hauser lacour, LAX CYCLES
• 10. Juni | Offenbach: Vielfalt der Kreativproduktion und Designwirtschaft (u. a. mit madhat, Büro Schramm für Gestaltung)
• 11. Juni | Darmstadt: Industrielle Gestaltung, Technologie und Forschung (u. a. mit Riese & Müller, Merck, SCHUMACHER Brand + Interaction Design)
• 12. Juni | Wiesbaden: „Design Walk“ durch den Stadtraum zu Themen des gesellschaftlichen Wandels (u. a. mit 3Deluxe, Scholz & Volkmer)

Internationale Strahlkraft und Highlights

Neben den offenen Türen und dem Programm der Spaces flankieren hochkarätige Fachveranstaltungen das Rahmenprogramm der Open. Die Woche startet mit dem Kreativwirtschaftstag (05. Juni) und dem Welterbefest auf der Mathildenhöhe (06. 07. Juni), das mit der Ausstellung A Step Ahead / Einen Schritt voraus 125 Jahre Designgeschichte feiert und zum Schauplatz aktueller Designdebatten wird. Der World Industrial Design Day FRM (WIDD) setzt am 10. Juni ein klares Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung von Industriedesign. Weitere Höhepunkte sind ein Social Ride sowie die Präsentation der WDC x Brompton Special Edition – Ergebnis eines bundesweiten Wettbewerbs zur ultraleichten P Line der Faltradspezialisten. Das Austauschprogramm Form Follows Friendship bringt junge Designer:innen aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, um an Themen von KI bis Kreislaufwirtschaft zu arbeiten. Beim brand eins-Talk Echt jetzt. Ein Abend für das Ana loge am 13. Juni geht es um direkte Begegnungen und öffentliche Debatten jenseits digitaler Räume. Am 6. Juni lädt die Open Design Week im Rahmen des Rooftop Day Frankfurt dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu erleben. Auf der Ter rasse des Jüdischen Museums werden die Pläne die zukünftigen Kulturmeile präsen tiert und Führungen durch ausgewählte Hochhäuser geben Einblicke in die Archi tektur der Skyline. Zudem feiert am 06. Juni der neue Film des bekannten Filme machers Gary Hustwit „What Are People For: Design Philosophy by Patrick Whit ney“ im Massif E seine Weltpremiere. Der Dokumentarfilm über den Designpionier Patrick Whitney widmet sich der Frage, wie Design gesellschaftliche und demokra tische Prozesse prägen kann. Regisseur Gary Hustwit, Produzentin Ashley Lukasik sowie Patrick Whitney selbst sind vor Ort zu Gast.

Zum Ende der Woche prägen größere Events das Geschehen, darunter die renommierte europäische Konferenz- und Eventreihe für Kreativität, Design und Kommunikation, das Forward Festival und die TOKONOMA Open Air Handwerksmesse.

Thematische Anlaufstätten: Die sieben „Spaces“ als Hotspots der örtlichen Kreativszene

Sieben übergeordnete zentrale Themenräume – die Spaces – dienen während der Open als Knotenpunkte für Diskurs und Vernetzung zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit:

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt: Next Generation Space Der Next Generation Space widmet sich Fragen der Designausbildung, kulturellen Produktion und nachhaltigen Konsums und zeigt, wie junge Gestalter:innen an Lösungen für zentrale Zukunftsfragen arbeiten. Der WDC-Hub versammelt darüber hinaus Nachwuchstalente und Initiativen, darunter die Hessen Design Competition, das international Gender Design Network sowie das Austauschprogramm Form Fol lows Friendship. Adresse: Schaumainkai 17, Frankfurt

Massif E, Frankfurt: Worldwide Creative Space Die ehemaligen E-Kinos in der Frankfurter Innenstadt werden zum Treffpunkt für Austausch, Talks und Formate zu internationaler Designkultur. Ausstellungen, Talks und Filmabende bringen Designer:innen, Kreative und ein interessiertes Pu blikum zusammen, unter anderem mit dem Forward Festival, eine der führenden Konferenz- und Festivalplattformen für Kreativität, Design, Kommunikation und digitale Kunst. Adresse: Zeil 125, Frankfurt

Neue Kaiser, Frankfurt: Creative Value Space Im Space Neue Kaiser steht die Rolle von Design als Wirtschaftsfaktor im Mittel punkt: Wie treibt Gestaltung neue Geschäftsmodelle, Unternehmertum und Innova tion voran? Die Räumlichkeiten sind unter anderem Schauplatz des 9. Kreativwirt schaftstags, ergänzt wird das Programm durch die Ausstellung Ausgezeichnet – De sign aus Hessen sowie Arbeiten des britischen Fotografen Rankin. Adresse: Kaiserstraße 30, Frankfurt

Danzig am Platz, Frankfurt: Shared Resources Space Der Shared Resources Space am Danziger Platz umfasst rund 500 m2 in urbaner Zwischennutzung und ist ein zentraler Ort der Open. Er bringt die jungen Nach wuchsdesigner:innen des RAFT Collectives mit Akteur:innen aus Architektur und Wirtschaft zusammen. Die Ausstellung Constructive Alps zeigt, wie nachhaltige Ar- chitektur und gemeinschaftliche Nutzung neue Formen des urbanen Zusammenle bens ermöglichen. Adresse: Henschelstraße 18, Frankfurt

Designhaus Darmstadt – Innovative Industries Space Vom 11. bis 13. Juni zeigt das Designhaus eine begleitende Ausstellung der Darm städter Designszene. Als offener Treffpunkt bietet der Abend Raum für Begegnung, Vernetzung und Dialog innerhalb der Darmstädter Kreativszene. Adresse: Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt

WerkRaum Wiesbaden – Future Community Space Mit dem WerkRaum Wiesbaden wird eine leerstehende Kaufhausfläche zu einem offenen Orten für Kultur, Austausch und demokratische Teilhabe. In der ehemali gen SportScheck-Filiale entstehen neue Perspektiven für die Innenstadt. Adresse: Langgasse 5‒9, Wiesbaden

Circle Cube Offenbach – Circular Construction Space Der Circle Cube im Offenbacher Hafengebiet zeigt Projekte, Materialinnovationen und Systemlösungen, die eine praktische Anwendung zirkulärer Prinzipien in Ar chitektur und Bau veranschaulichen. Im Fokus stehen modulare Bauweisen, recy celte Materialien, adaptive Wiederverwendung sowie digitale Werkzeuge zur Res- sourcenschonung. Adresse: Hafenallee 61, Offenbach

Was ist WDC 2026?

Die World Design Capital® (WDC) ist eine Initiative der weltweit anerkannten, nichtstaatlichen World Design Organization (WDO) zur Anerkennung von Städten, die Design als Motor für wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Fortschritt nutzen. Frankfurt RheinMain (Deutschland) erhält den Titel für das Jahr 2026 mit dem Thema Design for Democracy. Atmospheres for a better life. In den vergangenen Jahren wurden folgende Städte alle zwei Jahre ausgezeichnet: Turin (Italien), Seoul (Südkorea), Helsinki (Finnland), Kapstadt (Südafrika), Taipeh (Taiwan, Chinesisch Taipeh), Mexiko-Stadt (Mexiko), Lille Métropole (Frankreich), Valencia (Spanien) sowie San Diego (USA) und Tijuana (Mexiko) als erste binationale Auszeichnung und zuletzt Busan (Südkorea) für 2028. 

www.WDO.org