Zu sehen waren bedeutende Arbeiten aus dem Nachlass, darunter selten gezeigte und teilweise bislang öffentlich nicht präsentierte Werke. Die großzügig angelegte Präsentation mit eigenständiger Ausstellungsarchitektur, Werkgruppen und biografischen Informationen hob sich deutlich vom üblichen Messegeschehen ab. Sie eröffnete den Besucherinnen und Besuchern einen konzentrierten Einblick in das vielschichtige Œuvre einer Künstlerin, deren Lebensweg und Werk zwei Kulturräume miteinander verbinden.

Die Präsentation fand bereits im Vorfeld und während der Jubiläumsmesse bemerkenswerte internationale Beachtung. Kunst- und Kulturmedien wie das österreichische Magazin PARNASS, das italienische Kunstmagazin BIANCOSCURO, das deutsche Fotografie- und Kulturmagazin photoscala, das europäische Künstlernetzwerk euroart sowie das englischsprachige ArtNews Magazine berichteten über die Sonderschau und die Bedeutung des künstlerischen Werks von Bettina Heinen-Ayech. Auch in Algerien wurde die Würdigung der Künstlerin aufgegriffen: Das französischsprachige Nachrichtenportal Le Provincial widmete ihr einen Beitrag, der insbesondere ihre jahrzehntelange Verbindung zu Algerien und ihre Bedeutung für die dortige Kunstgeschichte hervorhob.

Nach dem Ende der Messe berichteten unter anderem die österreichische Kronen Zeitung und das Südtiroler Nachrichtenportal Buongiorno Südtirol über die Jubiläumsausgabe und die besondere Präsentation der Foundation.
Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung von ARTfair-Gründerin und Messeleiterin Johanna Penz. In einem Gespräch mit der Kronen Zeitung sprach sie von einer überwältigenden Presseresonanz: Berichte über die Sonderschau der Bettina Heinen-Ayech Foundation seien aus 20 Ländern gekommen. Eine solche Aufmerksamkeit habe sie selbst bei Ausstellungen mit Werken von Francis Bacon, Andy Warhol oder Tom Wesselmann nicht erlebt.

Bettina Heinen-Ayech gehört zu jenen Künstlerinnen, deren Biografie sich nicht in nationale oder kunsthistorische Kategorien einordnen lässt. In Deutschland künstlerisch ausgebildet, führte sie ihr Weg Anfang der 1960er-Jahre nach Algerien. Dort fand sie eine neue künstlerische Heimat. Über Jahrzehnte entwickelte sie eine unverwechselbare Bildsprache, in der das intensive Licht Nordafrikas, die Landschaften und die besondere Atmosphäre ihrer Umgebung eine zentrale Rolle spielen. Ihr Werk steht zugleich für einen lebenslangen künstlerischen Dialog zwischen Europa und Nordafrika.
Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung von ARTfair-Gründerin und Messeleiterin Johanna Penz. In einem Gespräch mit der Kronen Zeitung sprach sie von einer überwältigenden Presseresonanz:

Berichte über die Sonderschau der Bettina Heinen-Ayech Foundation seien aus 20 Ländern gekommen. Eine solche Aufmerksamkeit habe sie selbst bei Ausstellungen mit Werken von Francis Bacon, Andy Warhol oder Tom Wesselmann nicht erlebt.

Die Bettina Heinen-Ayech Foundation München widmet sich der Bewahrung und Vermittlung dieses künstlerischen Erbes. Zu ihren Aufgaben gehören die wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentation des Nachlasses, die Digitalisierung und Erhaltung der Werke sowie die Entwicklung von Ausstellungen, Publikationen und Kooperationen mit Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Ziel ist es, das Werk der Künstlerin international sichtbarer zu machen und seine kunsthistorische Bedeutung dauerhaft zu verankern.
Die Präsentation auf der ARTfair Innsbruck war dafür ein wichtiger Schritt. Sie brachte das Werk Bettina Heinen-Ayechs in einen internationalen Messekontext und machte zugleich deutlich, welches Potenzial in der Verbindung von Kunstvermittlung, Forschung und kulturellem Austausch liegt. Zum 30-jährigen Jubiläum der ARTfair wurde die Sonderschau so zu einem besonderen Beitrag, der die Grenzen des klassischen Kunstmesseformats bewusst überschritt. Marc Peschke


