Erstmals seit Jahren spricht Neo Rauch vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, beobachtet den kritischen Austausch mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy, und diskutiert mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern das Phänomen Neo Rauch.
Spieldauer: 101 Minuten Deutschland 2016 im Verleih weltkino
Website: Neo Rauch – Gefährten und Begleiter
Regie & Drehbuch Nicola Graef
Produktion Susanne Brand, Nicola Graef
Kamera Felix Greif, Alexander Rott
Schnitt Kai Minierski
Ton René Jugold, Carsten Kramer, Pierre Gaulke, Martin Ehleben, Thomas Preisser
Musik George Kochbeck, Lucas Kochbeck
Mit Neo Rauch, Rosa Loy, Judy Lybke, David Zwirner, Mera und John Rubell, Kim Chang-il
Zum Trailer: NEO RAUCH – GEFÄHRTEN UND BEGLEITER
Im Laufe der fast drei Jahre, in denen dieser Film entstanden ist, entstand etwas wie eine Arbeitsgemeinschaft – das Team, Neo Rauch und Rosa Loy. Das Team um Regisseurin Nicola Graef konnte einfach im Atelier sein und den Künstler beim Malen beobachten, sehen, wie ein Bild entsteht. Das waren die schönsten Momente der Dreharbeiten, sagte die Regisseurin im nachhinein: „Aus dem Nichts wird eine Welt geschaffen.“ Fein ist, dass auch Gattin Rosa Loy dazu beigetragen hat, ihn von dem Film zu überzeugen. Nicht zuletzt geht ein Dank an MDR-Redakteurin Katja Wildermuth, die sich auf das Risiko eingelassen hat und Nicola Graef diese Aufgabe anvertraute.
Die Dokus über Gegenwartkünstler folgen einem bestimmten Genre. In diese Reihe gehören Filme wie: Gerhard Richter – Painting (2011) und Georg Baselitz (2012) aber auch Hockney (2014). Diese Dokus sind informativ, da seltene Einblicke in die Arbeitsweise der Künstler im Atelier oder Studio gewährt werden. Galeristen werden als Vertraute des Künstlers näher vorgestellt. Schließlich die Ehepartner der Künstler, die immer eine bedeutende Stellung einnehmen und unverzichtbar für das Lebensbild zur jeweiligen Künstlerpersönlichkeit stehen.


