
Jesús ist Magdalenas Sohn, der hat sich lange nicht mehr Zuhause gemeldet. Mehrere Monate nachdem er mit seinem Freund Rigo die US-amerikanische Grenze überquerte, wird dessen Leiche gefunden, doch auch von Jesús fehlt jegliches Lebenszeichen. Magdalena macht sich daraufhin trotz aller Warnungen auf die Suche. Begleitet wird sie von Chuya, Rigos Mutter. Sie wissen, dass er ums Leben kam, als der Bus, mit dem sie nach Arizona unterwegs waren, durchsucht wurde. Sie begeben sich von Guanajuato aus in den Norden Mexikos, eine der gefährlichsten Gegenden der Welt, fahren mit dem Bus 670 in Richtung der US-amerikanischen Grenze. Im Niemandsland begegnen sie vielen, die ihr Schicksal teilen, denn was mit Jesús passiert ist, ist kein Einzelfall.
Dramatischer und spannender in seiner Schlüssigkeit fand ich den mexikanischen Spielfilm „Sin Nombre – Zug der Hoffnung“ (2009) in der Regie von Cary Jôji Fukunaga, der entlang dem Schienenstrang und auf dem Dach eines Zuges eine Reise beschreibt, die trotz aller Gefahren dennoch ein Fenster auf Gelingen der Flucht offenlässt.
WAS GESCHAH MIT BUS 670? entstand durch ein vorwiegend aus Frauen bestehendes Team an Filmemacherinnen. Produziert wurde er von der Corpulenta Producciones und Avanti Pictures. Bei den 54. Internationalen Hofer Filmtagen 2020 feierte der Spielfilm seine Deutschlandpremiere. Jetzt startet er endlich in den deutschen Kinos.
WAS GESCHAH MIT BUS 670? erhielt den Jugendpreis beim Mooov Filmfestival in Belgien, den Preis der großen Jury beim Festival PyeongChang Peace Forum in Südkorea, den Preis für die beste Regie auf dem Tarkowski-Filmfestival in Russland, den Preis für das beste Debüt und die beste Kamera beim Lima Alterna Festival Internacional de Cine und den Grand Prix beim Molodist Kiew Film Festival in der Ukraine. Auch beim bedeutenden 61. Thessaloniki Film Festival ist WAS GESCHAH MIT BUS 670? ausgezeichnet worden – mit dem „Goldenen Alexander“ als bester Spielfilm, und Valadez‘ Film erhielt zwei Auszeichnungen beim Stockholm Film Festival – Beste Regie und Bestes Debüt. Der Film wurde auch mit dem angesehenen Gotham Independent Film Award als Bester Internationaler Spielfilm prämiert.
Originaltitel | Sin Señas Particulares; Genre | Drama; Laufzeit | ca. 99 Minuten; Produktionsland | Mexiko, Spanien; Jahr | 2020; Format | DCP, Blu-ray; Sprachfassung | dtF, OmU; FSK | ab 16 Jahren freigegeben; Kinostart | 10.02.2022; Deutscher Verleih | MFA+ Filmdistribution; Pressebetreuung | Ulrike Körner PR (www.ulrikekoerner.de)
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CastMagdalena | Mercedes Hernández Miguel | David Illescas Jesús | Joan Jesús Varela Rigo | Armando García
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CrewRegie | Fernanda Valadez Drehbuch | Astrid Rondero, Fernanda Valadez Kamera | Claudia Becerril Bulos Schnitt | Susan Korda, Astrid Rondero, Fernanda Valadez Ton | Omar Juárez, Misael Hernández Musik | Clarice Jensen Produktion | Jack Zagha, Astrid Rodero, Fernanda Valadez, Yossy Zagha Art Director | Dalia Reyes |
Foto © 2020 Corpulenta Producciones, Avanti Pictures, Nephilim Producciones, Enauguas Cine. All rights reserved



