ARCHITECT@WORK, ahoi! In weniger als einem Monat - am 17. und 18. September 2025 – legt die exklusive Messe in der Hansestadt an


Auf geht´s in den Norden: Der Countdown läuft schon für die Vorbereitungen für die erste einer ganzen Reihe der ARCHITECT@WORK in Deutschland, die diesen Messeherbst verschönern.

Rund 180 Aussteller feilen noch an den letzten Details ihres Auftritts auf der Hamburger Ausgabe der ARCHITECT@WORK, die im Zwei-Jahres-Rhythmus wieder – und gleichzeitig bereits zum vierten Mal – in den „Hafen“ der Millionenstadt einläuft. Schon im Vorfeld kann man verraten, dass an nichts gespart wird, um die Besucher der Messe, die ihr bekanntes und bewährtes Erfolgskonzept weiterfährt, zu überraschen, zu inspirieren und staunen zu lassen. Und versprochen: Es wird auch diesmal wieder erfrischend kurzweilig und informativ, denn stehen mit der Projektausstellung selected by world-architects.com, der Themenausstellung von revalu, Europas führender Materialdaten- und Kollaborationsplattform zur Entwicklung resilienter Gebäude durch intelligente Materialentscheidungen, und die Sonderausstellung mit eindrucksvollen Fotomontagen von Studio Offbeat, die zeigen, wie Kunst und Architektur gemeinsam den Blick auf die gebaute Umwelt verändern können, spannende fachliche Inputs auf dem Programm, ebenso wie eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe zum Zuhören, Wirken Lassen oder Mitdiskutieren.

Für das Jahr 2025 wurde das Überthema „Transformation“, an dem nicht nur die Ausstellungen, darunter auch – und das übrigens bereits zum sechsten Mal – die faszinierende Project Wall von world-architects.com mit 44 Beiträgen aus aller Welt, die zeigen, wie vielfältig bestehende Gebäude, Stadtanlagen und Parks für neue Nutzungen und veränderte Anforderungen umgestaltet werden können, sondern insbesondere die Vortragenden andocken. Den Beginn macht Jonas Janke von b+. Mit „From Past Impact, to Future Value“ präsentiert er eigen realisierte und sich in Planung befindende Praxisbeispiele, aber auch das Netzwerk von Akteuren und Identitäten, in dem das Architekturbüro agiert – Transformation von Gebäudebestand, politischer Aktivismus, „Lehre und Forschung und „Prototyping“. Jedes Gebäude wird nicht nur als gebautes Objekt angesehen, sondern als gebautes Argument, das für etwas steht“ – das ist seine These. Der nächste am Wort ist Martin Haas von haascookzemmerich Studio2050 mit seinem Vortrag „Low Tech – High Nature“, in dem er es zum Ziel des Bauens erklärt, dass Gebäude generell zu vereinfachen, mit dem Augenmerk auf eine langfristige Nutzung und mit dem Einsatz nachwachsende, möglichst örtlicher und wieder verwertbarer Baumaterialien, die ihr energetisches Potenzial bei einer Nachnutzung dauerhaft behalten. „Es muss gelingen, dass an erster Stelle ein materialgerechtes, mikroklimatisch optimiertes und möglichst ressourcenneutrales Gebäude entsteht, welches einen Großteil an grauer Energie von Anfang an vermeidet“, ist der Architekt überzeugt. Dieser Vortrag findet in Zusammenarbeit mit dem DGNB statt. Den Vortragsnachmittag des ersten Messetags beschließen Henrike Wehberg-Krafft und Christina von Reth von WES LandschaftsArchitektur. Sie referieren über „Form folgt Kreislauf und Ästhetik: Transformation für eine ästhetische Bauwende“, wobei sie sich die Frage stellen: „Wir sollen Schönheit bauen und die Umwelt retten – klingt einfach, ist es aber nicht! Zwischen Ästhetik, knappen Ressourcen und Tradition kämpfen wir um Innovation. Wie schaffen wir es, beides zu vereinen, ohne Kompromisse? Die Herausforderung ist groß, doch unsere Mission noch größer!“.




Jule Leu und Peter Andres von Andres + Partner Lighting Design eröffnen die Vortragsreihe am zweiten Messetag mit „Unterschiedlich großer Lichtspielraum“. Sie skizzieren darin, wie Licht zur entscheidenden Gestaltungskraft wird und zeigen dazu zwei Projekte mit unterschiedlichen Maßstäben und Anforderungen, gleichzeitig jedoch verbunden durch höchste Ansprüche an Licht und Raum: perfektes Licht für Europas größte Leitwarte und die atmosphärische Transformation eines denkmalgeschützten Feuerwehrhauses zur Kita. Danach betritt Susanne Brorson von Studio Susanne Brorson die Rednerbühne und erzählt mit „Island ecologies“ über den eigenen Umgang ihres Büros mit Sitz auf der Insel Rügen mit einem situativen und systematischen Ansatz sowie eine experimentelle Herangehensweise in Lehre, Forschung und Praxis. Als spannender Abschluss lässt Rüdiger Ebel von blrm Architekt*innen mit „Patina“ aufhorchen, ein Ausdruck, der für ihn einem Objekt als dessen Geschichte unweigerlich anhaftet. „Der Umgang mit ihr zeigt, wie unsere Gesellschaft mit der Vergänglichkeit umgeht. Auch in der Architektur steht Patina nicht nur für das Altern, sondern auch dafür, dass ein Ort, Bauwerk oder Bauteil geschätzt, gepflegt, repariert, wiederverwendet oder transformiert wurde“, so seine Botschaft. Alle Vorträge werden grundsätzlich nach § 5 Abs.1 Satz 1 der Fortbildungssatzung der Hamburgischen Architektenkammer anerkannt. Mit diesen Aussichten wird auch die vierte Hamburger Edition der ARCHITECT@WORK wieder zu einem Herbst Highlight. Jedoch bleibt es nicht das einzige, denn schon am 12. und 13. November 2025 geht es in Stuttgart weiter sowie am 03. und 04. Dezember 2025 in Düsseldorf, wo die ARCHITECT@WORK ihr erfolgreiches Messejahr 2025 beenden wird.

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