Ein letztes Mal haben Besucher 2025 noch die Gelegenheit, in die Welt der Innovationen einzutauchen. Die beliebte Messe gibt noch einmal alles, um Lust auf Neues, Spannendes und Inspirierendes zu machen. Zwar geht das Messejahr mit der Düsseldorfer Edition der ARCHITECT@WORK zu Ende – doch wie heißt es so schön? Ein Ende ist immer der Anfang von etwas Neuem. Ganz unter diesem Aspekt sind bereits Messeteam und Aussteller im Einsatz, um auch diese Ausgabe zu einem besonderen Highlight werden zu lassen. Nach Zürich, Graz, Hamburg und Stuttgart ist es die bereits fünfte Veranstaltung im deutschsprachigen Raum. So viel lässt sich im Vorfeld schon sagen: Die Besucher werden immer mehr und auch die Aussteller ziehen eine äußerst positive Bilanz – mehr als genug Gründe für die ARCHITECT@WORK, mit noch mehr Engagement weiterzumachen.
In Düsseldorf ist die exklusive Messe bereits zum neunten Mal zu Gast und hat auch diesmal wieder viele interessante Formate im Gepäck, etwa die sechste Ausstellung mit 44 internationalen Projekten selected by world architects.com ganz im Zeichen des Jahresthemas „Transformation“, oder die Fotokollektion by world architects.com, die in Form von fotografisch dokumentierten Projekten dem Thema „Leicht.Bau.“ eine Bühne bietet. Mit an Bord ist auch wieder revalu, die Materialdaten- und Kollaborationsplattform zur Entwicklung resilienter Gebäude, die mit neuen Perspektiven und schlagenden Argumente zugunsten intelligenter Materialentscheidungen anregen will, um die Kohlenstoffreduktion voranzutreiben und Mut zu machen, um bei jeder Bauaufgabe nach alternativen Materiallösungen zu suchen. Ein weiteres Highlight ist die temporäre Installation „Die imaginäre Stadt“ von Künstler Raffaele Salvoldi, der mit zehntausenden unbefestigten Kapla-Holzbausteinen den Abriss des Kunstwerks durch das Publikum oder durch einen Dominoeffekt inszeniert und so zum Nachdenken über die Vergänglichkeit von Schönheit anregen möchte.
Martha Lewis eröffnet mit „Transformationen und neue Materialkulturen“ die mit Hochspannung erwartete Vortragsreihe. Sie zeigt mehrere Projekte von Henning Larsen und stellt eine Strategie für einen radikalen Wandel zu innovativen und verantwortungsvollen Praktiken im Hinblick auf globale Gegebenheiten und Materialwahl vor, den Architekt*innen für ihre Projekte nutzen können. Die nächste am Rednerpult ist Elisabeth Endres von IB Hausladen mit „Das Bauen von Morgen – Chancen der Herausforderung“, die die Themen Suffizienz, Robustheit und Einfachheit vor den Vorhang holt, die im Diskurs rund um das Bauen einer jahrzehntelangen Effizienzsteigerung und Technologiegläubigkeit gegenüberstehen. Sie ist überzeugt, dass das Bauen von Morgen mehr denn je eine Frage der Haltung und der räumlichen Qualitäten als eine nach technischen Errungenschaften ist. Tag Eins beendet schließlich Innenarchitektin Johanna Rybak mit „Bestand weiterdenken: Transformation durch zirkuläre Innenarchitektur“. Sie zeigt anhand von Praxisbeispielen und Tools, wie Innenarchitektur Kreisläufe schließt und zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Bestands beiträgt, und möchte die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Transformation im Innenausbau weit mehr bedeutet als umbauen.
Am Tag darauf begrüßt die ARCHITECT@WORK Dirk Lüderwaldt von lüderwaldt architekten, der mit „Das staunen bewahren – transformation und poesie“ den Fokus darauf richtet, welche Poesie entstehen kann, wenn Altes und Neues sich ergänzen, überlagern und verschmelzen – eine seit Jahren praktizierte Praxis, bei der ständig Räume, Strukturen und Oberflächen umgeformt und weiterentwickelt werden. Ihm folgen Philipp Nehse und Patrick Gerstein von Nehse & Gerstein Architekten mit „Weiterbauen – Strategien für den Umgang mit dem Bestand“, die zwischen Bewahren und Verändern keinen Widerspruch sehen, sondern – im Gegenteil – vielmehr das Potenzial darin sehen, Neues zu schaffen und die Verbindung zum Vorhandenen zu stärken, indem man sich bei der Transformation intensiv mit Geschichte, Zukunft und dem Umgang von Ressourcen auseinandersetzt. Die hochkarätige Vortragsserie beschließt Caspar Schmitz-Morkramer von caspar., der mit seinem Beitrag „Repositionierung neu denken – Strategien für eine zukunftsfähige Architektur“ kommuniziert, wie innovative Strategien bestehende Strukturen nachhaltig transformieren und zu identitätsstiftenden Orten machen. Alle Vorträge werden von der AKNW jeweils mit einer Unterrichtsstunde als Fortbildungsveranstaltung mit jeweils einer Unterrichtsstunde anerkannt.

