ARCHITECT@WORK am 03. und 04. Dezember 2025 in Düsseldorf


Ein letztes Mal haben Besucher 2025 noch die Gelegenheit, in die Welt der Innovationen einzutauchen. Die  beliebte Messe gibt noch einmal alles, um Lust auf Neues, Spannendes und Inspirierendes zu machen.  Zwar geht das Messejahr mit der Düsseldorfer Edition der ARCHITECT@WORK zu Ende – doch wie heißt es so  schön? Ein Ende ist immer der Anfang von etwas Neuem. Ganz unter diesem Aspekt sind bereits Messeteam und  Aussteller im Einsatz, um auch diese Ausgabe zu einem besonderen Highlight werden zu lassen. Nach Zürich,  Graz, Hamburg und Stuttgart ist es die bereits fünfte Veranstaltung im deutschsprachigen Raum. So viel lässt sich  im Vorfeld schon sagen: Die Besucher werden immer mehr und auch die Aussteller ziehen eine äußerst positive  Bilanz – mehr als genug Gründe für die ARCHITECT@WORK, mit noch mehr Engagement weiterzumachen.  

In Düsseldorf ist die exklusive Messe bereits zum neunten Mal zu Gast und hat auch diesmal wieder viele  interessante Formate im Gepäck, etwa die sechste Ausstellung mit 44 internationalen Projekten selected by world architects.com ganz im Zeichen des Jahresthemas „Transformation“, oder die Fotokollektion by world architects.com, die in Form von fotografisch dokumentierten Projekten dem Thema „Leicht.Bau.“ eine Bühne bietet.  Mit an Bord ist auch wieder revalu, die Materialdaten- und Kollaborationsplattform zur Entwicklung resilienter  Gebäude, die mit neuen Perspektiven und schlagenden Argumente zugunsten intelligenter Materialentscheidungen  anregen will, um die Kohlenstoffreduktion voranzutreiben und Mut zu machen, um bei jeder Bauaufgabe nach  alternativen Materiallösungen zu suchen. Ein weiteres Highlight ist die temporäre Installation „Die imaginäre Stadt“  von Künstler Raffaele Salvoldi, der mit zehntausenden unbefestigten Kapla-Holzbausteinen den Abriss des  Kunstwerks durch das Publikum oder durch einen Dominoeffekt inszeniert und so zum Nachdenken über die  Vergänglichkeit von Schönheit anregen möchte.

Martha Lewis eröffnet mit „Transformationen und neue Materialkulturen“ die mit Hochspannung erwartete  Vortragsreihe. Sie zeigt mehrere Projekte von Henning Larsen und stellt eine Strategie für einen radikalen Wandel  zu innovativen und verantwortungsvollen Praktiken im Hinblick auf globale Gegebenheiten und Materialwahl vor,  den Architekt*innen für ihre Projekte nutzen können. Die nächste am Rednerpult ist Elisabeth Endres von IB  Hausladen mit „Das Bauen von Morgen – Chancen der Herausforderung“, die die Themen Suffizienz, Robustheit  und Einfachheit vor den Vorhang holt, die im Diskurs rund um das Bauen einer jahrzehntelangen  Effizienzsteigerung und Technologiegläubigkeit gegenüberstehen. Sie ist überzeugt, dass das Bauen von Morgen  mehr denn je eine Frage der Haltung und der räumlichen Qualitäten als eine nach technischen Errungenschaften  ist. Tag Eins beendet schließlich Innenarchitektin Johanna Rybak mit „Bestand weiterdenken: Transformation durch  zirkuläre Innenarchitektur“. Sie zeigt anhand von Praxisbeispielen und Tools, wie Innenarchitektur Kreisläufe  schließt und zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Bestands beiträgt, und möchte die Aufmerksamkeit darauf  lenken, dass Transformation im Innenausbau weit mehr bedeutet als umbauen.   



Am Tag darauf begrüßt die ARCHITECT@WORK Dirk Lüderwaldt von lüderwaldt architekten, der mit „Das staunen  bewahren – transformation und poesie“ den Fokus darauf richtet, welche Poesie entstehen kann, wenn Altes und  Neues sich ergänzen, überlagern und verschmelzen – eine seit Jahren praktizierte Praxis, bei der ständig Räume,  Strukturen und Oberflächen umgeformt und weiterentwickelt werden. Ihm folgen Philipp Nehse und Patrick Gerstein  von Nehse & Gerstein Architekten mit „Weiterbauen – Strategien für den Umgang mit dem Bestand“, die zwischen  Bewahren und Verändern keinen Widerspruch sehen, sondern – im Gegenteil – vielmehr das Potenzial darin sehen,  Neues zu schaffen und die Verbindung zum Vorhandenen zu stärken, indem man sich bei der Transformation  intensiv mit Geschichte, Zukunft und dem Umgang von Ressourcen auseinandersetzt. Die hochkarätige  Vortragsserie beschließt Caspar Schmitz-Morkramer von caspar., der mit seinem Beitrag „Repositionierung neu  denken – Strategien für eine zukunftsfähige Architektur“ kommuniziert, wie innovative Strategien bestehende  Strukturen nachhaltig transformieren und zu identitätsstiftenden Orten machen. Alle Vorträge werden von der  AKNW jeweils mit einer Unterrichtsstunde als Fortbildungsveranstaltung mit jeweils einer Unterrichtsstunde  anerkannt.

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