Internationaler Hochhaus Preis 2026/27 – 30 Hochhausprojekte weltweit nominiert Nominierten-Wettbewerb

Die nominierten Gebäude für den Internationalen Hochhaus Preis 2026/27 stehen fest: Aus über 1.000 neuen Hochhäusern weltweit der beiden vergangenen Jahre wurden 30 Projekte aus 12 Ländern auf fünf Kontinenten ausgewählt. Aus diesem Kreis werden im Herbst die fünf Finalisten bekannt gegeben. Der Gewinner des Internationalen Hochhaus Preises (IHP) wird am 03. November 2026 in der Paulskirche in Frankfurt am Main gekürt.

Seit 22 Jahren wird der Preis gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank ausgelobt und vergeben. Er begleitet seit Anfang des Jahrtausends den weltweit andauernden Boom der architektonischen Paradedisziplin des 21. Jahrhunderts, den Hochausbau. 

Die Recherche des DAM in diesem Jahr bestätigte die Tendenz zu vermehrt mischgenutzten Hochhäusern, die sich bereits seit 2014 immer wieder unter den Finalisten befinden. Einstige Besonderheiten wie flächendeckende Begrünungen oder der Bau von Hochhausclustern gehören mittlerweile längst zum Standard. Bedingt durch den Mangel an geeigneten Bauflächen sowie das wachsende Umweltbewusstsein rückt der Gebäudebestand beim Hochhausbau vermehrt in den Fokus.

Während nach wie vor in China, gefolgt von den USA und Australien, die meisten Hochhäuser gebaut werden, sind aktuell Südamerika mit Argentinien und Brasilien, sowie Singapur spannende Hotspots für Hochhausarchitektur.

Schlussendlich wurden 30 Projekte aus 12 Ländern für die Auszeichnung mit dem Internationalen Hochhaus Preis 2026/27 nominiert – vertreten auf fünf Kontinenten.

Aedas, Shenzhen Transsion Holdings Headquarters, Foto: Markus Oleniuk
 

Geografische Aufteilung der Nominierten

14x Asien:

9x China

1x Malaysia2x Singapur

1x Südkorea

1x Vereinigte Arabische Emirate 

5x Australien
5x Nordamerika:

5x USA 

3x Europa:

1x Belgien1x Deutschland

1x Österreich

3x Südamerika:

1x Argentinien

2x Brasilien

Der Preis

Der Internationale Hochhaus Preis wird alle zwei Jahre für ein Hochhaus vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Gestaltung und innere Raumqualitäten wie auch soziale und städtebauliche Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Weitere Kriterien sind innovative Bautechnik und Wirtschaftlichkeit. Der Internationale Hochhaus Preis gilt als einer der weltweit wichtigsten Architekturpreise für Hochhäuser. Er richtet sich an Architekt:innen und Bauherr:innen, deren Gebäude 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden.

Die nominierten Projekte im Überblick:

Huergo 475 Tower, Buenos Aires, Argentinien

Architektur: Adamo-Faiden, Buenos Aires, Argentinien

 
  Triptyque+Architects-Office, AGE 360, Foto: Manuel-Sa
AGE 360, Curitiba, Brasilien

Architektur: Triptyque, São Paulo, Brasilien/ Paris, Frankreich & Architects Office, São Paulo, Brasilien

EZ Parque da Cidade, São Paulo, Brasilien

Architektur: UNStudio, Amsterdam, Niederlande

Wasl Tower, Dubai, VAE

Architektur: UNStudio, Amsterdam, Niederlande

443 Queen St, Brisbane, Australien

Architektur: WOHA, Singapur & Architectus, Brisbane, Australien

Shenzhen Transsion Holdings Headquarters, Shenzhen, China

Architektur: Aedas, Hong Kong, China

Tencent Tower, Guangzhou, China

Architektur: Ateliers Jean Nouvel, Paris, Frankreich

Indi Sydney, Sydney, Australien

Architektur: Bates Smart, Brisbane, Australien

Indi Sydney, Sydney, Australien

Architektur: Bates Smart, Brisbane, Australien

The Brook, Brooklyn NY, USA

Architektur: Beyer Blinder Belle Architects & Planners, New York, USA

 
  cma cyrus moser architekten, Europa-Allee-Tower, Foto: Adrian Schulz
Europa-Allee-Tower, Frankfurt am Main, Deutschland

Architektur: cma cyrus moser architekten, Frankfurt am Main, Deutschland

The Axiom, Shanghai, China

Architektur: Büro Ole Scheeren, Berlin, Deutschland

Vienna Twentytwo, Wien, Österreich

Architektur: DMAA Delugan Meissl Associated Architects, Wien, Österreich

Merdeka 118, Kuala Lumpur, Malaysia

Architektur: FK Architects, Southbank, Australien

88 Walker, Sydney, Australien

Architektur: Fitzpatrick + Partners, Sydney, Australien

270 Park Avenue, New York NY, USA

Architektur: Foster + Partners, London, Großbritannien

CITIC International Building, Shenzhen, China

Architektur: gmp · von Gerkan, Marg und Partner Architects, Berlin, Deutschland

 
Skidmore Owings & Merrill, Sany IROOTECH Headquarters, Foto: Dave Burk/ SOM  
Sany IROOTECH Headquarters, Guangzhou, China

Architektur: SOM Skidmore, Owings & Merrill, Chicago Il, USA

ZIN, Brüssel, Belgien

Architektur: Jaspers-Eyers Architects, Brüssel, Belgien; 51N4E, Brüssel, Belgien & l’AUC, Paris, Frankreich

660 Fifth Avenue, New York NY, USA

Architektur: KPF, New York NY, USA

One Madison Avenue, New York NY, USA

Architektur: KPF, New York NY, USA

Irwell Hill Residences, Singapur

Architektur: MVRDV, Rotterdam, Niederlande & ADDP architects, Singapur

vivo Smartphone Headquarters, Shenzhen, China

Architektur: NBBJ, Los Angeles CA, USA

HD Hyundai Global R&D Center, Sungnam, Südkorea

Architektur: NIKKEN SEKKEI, Tokio, Japan & Heerim Architects & Planners, Seoul, Südkorea

JOMOO Headquarters, Xiamen, China

Architektur: OMA Office for Metropolitan Architecture, Hong Kong, China

 
  COX Architecture, 130 Little Collins Street, Foto: Peter Clarke
130 Little Collins Street, Melbourne, Australien

Architektur: COX Architecture, Melbourne, Australien

One Sydney Harbour, Sydney, Australien

Architektur: Renzo Piano Building Workshop, Genua, Italien; Lend Lease Design, Sydney, Australien & PTW Architects, Sydney, Australien

Hetao Innovation Center, Shenzhen, China

Architektur: schneider + schumacher, Frankfurt am Main, Deutschland

One Pearl Bank, Singapur

Architektur: Serie Architects, London, Großbritannien & Multiply Architects, Singapur

The Brooklyn Tower, Brooklyn NY, USA

Architektur: SHoP Architects, New York NY, USA

Greenland Hangzhou Century Center, Hangzhou, China 

Architektur: SOM Skidmore, Owings & Merrill, Chicago IL, USA

Internationaler Hochhaus Preis

Meldung: Deutsches Architekturmuseum, DAM, Frankfurt am Main