„Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen knüpft an die Tradition des Kunstmuseum Wolfsburg an, immer wieder auch Positionen der Klassischen Moderne zu präsentieren. Dabei blicken wir auf die außerordentliche Rezeptionsgeschichte von Mondrians bekanntesten Werken der ,Neuen Gestaltung‘. Seine eingängigen Kompositionen dieser Schaffensphase, die Kombination aus schwarzen Linien und den Primärfarben Rot, Gelb und Blau, haben die Kunstwelt nichts weniger als revolutioniert. Mondrian forderte zwar selbst, Kunst und Leben zu verbinden, aber die vielen Adaptionen und Variationen seiner Werke konnte er nicht vorhersehen. Viele Ikonen Mondrians durchlaufen in modifizierter Form mehrere Medien und kulturelle Sphären, bis sie in Form eines neuen Werkes wieder in den Kunstkontext zurückkehren,“ so Andreas Beitin, Direktor und Kurator der Ausstellung.
Anhand von rund 120 Kunstwerken und Objekten gibt die Ausstellung einen Einblick in die facettenreiche Auseinandersetzung mit dem Hauptwerk Mondrians. Der Künstler selbst bezeichnete seinen richtungsweisenden Malstil in seinen kunsttheoretischen Schriften als „Neue Gestaltung“ oder „Neoplastizismus“. Eine Auswahl von Werken Piet Mondrians aus der Zeit von 1913–1936 ist in einem zentralen Rundbau zu sehen. Von hier aus lassen sich Verbindungslinien zu den zahlreichen Variationen seiner Arbeiten ziehen.
KUNSTMUSEUM WOLFSBURG
Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg
Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen – Kunstmuseum Wolfsburg


