Rampe an der Europabrücke wieder freigegeben – Stadt sichert Schadstelle mit Gerüstturm ab


Die Stadt Frankfurt hatte die Anlage am 24. Juli nach einer routinemäßigen Bauwerksprüfung vorsorglich gesperrt, da Betonschäden die Verkehrssicherheit gefährdeten. Nach einer eingehenden Prüfung und einer temporären Sicherungsmaßnahme konnte die Rampe früher als geplant wieder freigegeben werden. Ein unter der betroffenen Betonplatte errichteter Gerüstturm gewährleistet die notwendige statische Sicherheit und stützt die beschädigten Bauteile.

Schnelle Reaktion auf unsichtbare Schäden im Beton

Bei der turnusmäßigen Prüfung war durch Abklopfen ein Hohlraum festgestellt worden, der sich bei weitergehender Untersuchung als stark geschädigter Bereich entpuppte – insbesondere im Mittelteil der Stegrampe. Ursache sind Abplatzungen im Beton und Korrosion an den innenliegenden Stahlträgern. Diese sogenannten Bewehrungen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, tragen aber entscheidend zur Stabilität solcher Brückenelemente bei. „Sicherheit hat für uns die oberste Priorität. Die sofortige Sperrung der Rampe war daher notwendig und wir freuen uns, dass wir die Schadstelle so zügig sichern konnten“, erklärt Michaela C. Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau und Erschließung.

Mängelmelder: aufmerksame Bürgerinnen und Bürger sind gefragt: Eine wichtige Ergänzung zu den regelmäßigen Prüfungen der Stadt sind die Hinweise aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger. Darum bittet die Stadt die Bevölkerung, Schäden oder Auffälligkeiten an Brücken, Wegen oder Bauwerken über den Mängelmelder auf der Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich unter Mängelmelder – Frankfurt fragt mich anzugeben. Mit nur wenigen Klicks lässt sich damit ein Beitrag zur Sicherheit aller leisten.

Meldung: Presseinfo der Stadt Frankfurt am Main (pia)

Siehe auch: Fuß- und Radwegrampe an der Europabrücke zwischen Griesheim und Schwanheim aufgrund von Betonschäden teilweise gesperrt

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