In SPA WEEKEND gibt es vieles, was daran erinnert: eine sehr komische Ensemble-Komödie mit vier Schauspielerinnen auf der Höhe ihres Könnens. Der Film kennt weibliche Freundschaften so genau, dass manche überrascht sein dürften, dass er von zwei Männern geschrieben und inszeniert wurde. Lucas und Moore haben mit den BAD MOMS-Filmen bereits gezeigt, dass sie komplexe und lustige Frauenfiguren schreiben können. Für BAD MOMS suchten sie bewusst eine Produzentin und lernten so Suzanne Todd kennen, die seither alle ihre gemeinsamen Spielfilme produziert hat.
Freundinnen finden: Das Chaos-Quartett
Manche Hollywoodfilme haben nicht einmal eine starke Frauenrolle. SPA WEEKEND bietet gleich vier komplexe, nuancierte und sehr komische Hauptfiguren. Das Team konnte dafür ein Ensemble gewinnen, das aus echten Comedy-Persönlichkeiten besteht. Als Erste sagte Leslie Mann zu. Sie spielt Jane, eine arbeitssüchtige Anwältin, alleinerziehende Mutter und Frau mit einem sehr schwierigen Ex-Mann. Jane ist gestresst und muss besser auf sich achten. Im Resort begegnet sie Kai, gespielt von Adam Demos, einem jungen Yogalehrer, der ihr dabei auf seine Weise hilft.
Chemie-Test: Australien, Improvisation und Koalas
Obwohl sich einige der vier Hauptdarstellerinnen am Rande schon einmal begegnet waren, kannten sie sich vor den Dreharbeiten nicht wirklich. Im Film sollen sie jedoch seit der Junior High beste Freundinnen sein. Schon bei der ersten Leseprobe über Zoom zeigte sich laut Moore, dass der Rhythmus stimmte. Lucas meint dennoch, es sei immer besser, die Schauspielerinnen gemeinsam in einem Raum zu haben. Als das Team in Australien ankam, habe die Chemie richtig Fahrt aufgenommen.
Obwohl der Film im fiktiven Solaris Eden Beach Spa nahe Los Angeles spielt, wurde tatsächlich in Australien gedreht. Das Resort setzt sich aus verschiedenen Locations zusammen, während die Strände, Palmen und die Sonne der Gold Coast Südkalifornien überzeugend verdoppelten. Todd erklärt, Dreharbeiten an einem gemeinsamen Ort würden ein Ensemble oft zusammenschweißen. Für Isla Fisher war Australien nicht weit von zuhause entfernt, für die übrigen Schauspielerinnen bedeutete die Locationarbeit aber, lange Tage miteinander zu verbringen und schnell enge Verbindungen aufzubauen.
Eigene Farben: Improvisation und unerwartete Ideen
Jede Schauspielerin brachte schon früh etwas Eigenes in die Rolle ein. Bei Fisher war es zunächst der australische Akzent. Mel war ursprünglich nicht für die Rolle der Australierin geschrieben. Fisher spielte die Figur dennoch mit australischer Färbung, was Moore sofort komisch fand. Das Drehbuch wurde angepasst, und diese Offenheit setzte sich während der gesamten Produktion fort. Fisher zögerte zunächst, weil sie keine Klischees bedienen wollte. Die Regisseure ermutigten sie jedoch, frei zu improvisieren. Rückblickend bereut sie das nicht, weil sich aus kulturellen Unterschieden und australischen Redewendungen viel Komik ziehen ließ. Für Mel passte dieser Hintergrund: eine harte, direkte, etwas raue Energie, die auf eine eher kontrollierte amerikanische Gruppe trifft.
Regie & Drehbuch Jon Lucas & Scott Moore Cast Leslie Mann, Isla Fisher, Michelle Buteau, Anna Faris, Adam Demos, Erika Heynatz, Dominic Ona-Ariki, Robert Coleby, Stephen Hunter, Damian Walshe-Howling Produziert von Suzanne Todd, p.g.a.; John Friedberg, p.g.a.; Teddy Schwarzman; Michael Heimler Executive Producers Troy Lum & Andrew Mason Kamera Danny Ruhlmann, ACS Szenenbild Michelle McGahey, APDG Schnitt James Thomas, ACE Kostümbild Vanessa Loh Maske und Haare Lynne O’Brien Requisite Bonnie Kells Casting Kirsty McGregor, CSA Laufzeit 97 Minuten Genre Komödie Verleih DCM Film Distribution GmbH.
Zur Filmwebsite: SPA WEEKEND – DCM Stories






