Sie gehört zu den Ikonen des französischen Gegenwartskinos und prägt bereits seit Anfang der 1980er Jahre das Filmschaffen in Frankreich. Schon früh interessierte sie sich für das Theater und die Malerei. Mit 17 Jahren begann sie ein Schauspielstudium bei Véra Gregh. Schon als Kind spielte sie Theater, trat als Heranwachsende in Tschechow- und Pirandello-Stücken auf, bis sie erstmals 1983 in Pascal Kanés LIBERTY BELLE eine kleine Filmrolle bekam und ein Jahr später auch in Jean-Luc Godards MARIA UND JOSEPH („Je vous salue, Marie“) besetzt wurde. Ihre erste Aus-zeichnung, den Romy-Schneider-Preis, erhielt sie 1986 für ihre Performance in André Techinés REN-DEZ-VOUS („Rendez-vous“) und galt seither als vielversprechendes Talent ihrer Generation. Inter-national bekannt wurde sie 1988 an der Seite von Daniel Day-Lewis in Philip Kaufmans DIE UNER-TRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES SEINS („The Unbearable Lightness“), ihre erste Erfahrung im Ausland. Als Leos Carax` Muse drehte sie mit dem unkonventionellen Filmemacher 1986 DIE NACHT IST JUNG („Mauvais Sang“) und drei Jahre später die langsam erblindende Malerin in dessen Meisterwerk DIE LIEBENDEN VON PONT NEUF („Les amants du Pont-Neuf“‘), was ihr den Europäischen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin einbrachte. Nach Louis Malles VERHÄNGNIS („Damage“) in englischer Spra-che feierte sie Triumph in Krzysztof Kiéslowskis DREI FARBEN: BLAU („Trois couleurs: Bleu“) im Jahr 1993 und wurde als Beste Hauptdarstellerin mit einem César und der „Coppa Volpi“ bei den Film-festspielen Venedig ausgezeichnet. Insgesamt war sie neun Mal für den César nominiert.

Für ihre Rolle als Krankenschwester in Anthony Minghellas DER ENGLISCHE PATIENT („The English Patient“) erhielt sie 1997 nicht nur den „Silbernen Bären“ der Berlinale, den British Academy Film Award und den Europäischen Filmpreis, sondern als Krönung auch den „Oscar“ für die „Beste Ne-bendarstellerin“ – nach Simone Signoret die zweite Französin mit dem Goldmännchen. Nicht zu ver-leugnen ist ihr Faible für den Autorenfilm. Beste Beispiele dafür sind ihre zweimalige Zusammenar-beit mit Michael Haneke für CODE: UNBEKANNT („Code: inconnue“) und CACHÉ („Caché“) in den Jahren 2000 und 2004, mit Claire Denis für MEINE SCHÖNE INNERE SONNE („Un beau soleil intéri-eur“) und dem Science Fiction Film HIGH LIFE („High Life“) 2017 und 2018, mit Bruno Dumont u.a. für DIE FEINE GESELLSCHAFT („Ma loute“) 2016, mit Abbas Kiarostami für DIE LIEBESFÄLSCHER („Co-pie conforme“) 2010, wofür sie in Cannes mit der Goldenen Palme für die „Beste Darstellerin“ be-lohnt wurde. Für Olivier Assayas stand sie drei Mal vor der Kamera: 2008 in DAS ENDE EINES SOM-MERS („L´heure d`été“), 2014 in DIE WOLKEN VON SILS MARIA („Sils Maria“) und im Jahr 2018 in ZWISCHEN DEN ZEILEN („Double Vies“). Neben der Filmarbeit stand Juliette Binoche auch auf der Theaterbühne und wirkte in einer Episode der Mini-Serie DIX POUR CENT mit. 1983 erhielt sie die „Berlinale Kamera“, 2019 fungierte sie als Jury-Präsidentin der Berlinale.

Interview

Kannten Sie den Roman von Camille Laurens, die Grundlage für die Filmadaption?

Ich habe ihn nur einmal gelesen, nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte. Die Struktur der Ge-schichte fand ich atemberaubend und ich wollte sehen, ob das Buch die gleiche emotionale Spirale besitzt. Ich war überrascht über die Freiheit, die sich Safy erlaubte und wie er sich die Story zu Eigen gemacht hat. Ich habe mir einige kostbare Momente aus dem Roman herausgefischt und er zeigte sich begeistert davon, sie in das Drehbuch einzubringen. Bei der Übertragung in einen Film ist der Verrat am Buch zwingend notwendig. Aber es noch einmal während der Dreharbeiten zu lesen, ist eine geniale Quelle, sich den Zusammenhang erneut in Erinnerung rufen zu können – die Emotio-nen, den Tonfall oder den inneren Raum, die die Darstellung antreiben. Was sich da lebendig an-fühlt, muss bleiben. Worte sollten wie Stimulanzien wirken. Sie fungieren nicht nur als Ideen, sie beinhalten Themen und Gedanken, die wir zum Leben erwecken müssen, die die Leute neugierig machen – und das nicht nur auf einer intellektuellen Ebene. Camille Laurens zu treffen war mir ein großes Vergnügen. Sie zeigte sich auf Anhieb sehr offen, sehr herzlich und sehr freundlich. Später tauchte sie sehr diskret am Set auf und gab uns jedwede Unterstützung.

Was hat Sie am Meisten am Drehbuch fasziniert? Der (atemberaubende) Aufbau oder die Doppel-rolle bzw. die multiple Rolle selbst?

Es geht nicht nur um Faszination, besonders bei diesem Film ging es um die Leidenschaft und Ge-fährlichkeit der Geschichte überhaupt. Das Unbekannte regt die Neugier an. Für mich hieß das, in eine mir fremde Welt einzutauchen, in die von Facebook und seinen Möglichkeiten. Die Struktur des Drehbuches erlaubte mir, mich sukzessive an den Gefühls- und psychologischen Zustand meiner Figur heranzutasten. Sie macht unterschiedliche Zeitabschnitte durch: die Zeit mit ihrer Therapeu-tin, die Zeit wie im Roman und dann ihr Leben, dem wir im Film folgen und das sich wandelt. Diese Frau bewegt sich in verschiedenen Altersstufen, so glaubt sie wenigstens. Sie wundern sich wahr-scheinlich, wie es möglich ist, dass eine Frau, die Literatur studiert hat und als Universitätsprofesso-rin arbeitet, an ihrem iPhone klebt wie ein Teenager. Sie scheint ein in sich widersprüchliches Leben zu leben. Trotz ihrer akademischen Bildung hält sich eines ihrer fundamentalen Bedürfnisse aus der Kindheit: der Wunsch nach Bestätigung und Liebe. Das Gefühl des Verlassen worden seins scheint der Auslöser für ihren Identitätsverlust zu sein. Für mich war es überraschend zu sehen, wie sie aus Enttäuschung oder Rache ein Fake-Profil nutzt und es dadurch, dass sie sich total in dieses neue Leben wirft, schafft, diese Lüge zu vergessen. Folglich erlaubten mir die zahlreichen Facetten ihrer Persönlichkeit, ihre komplexen Gefühle zu erforschen: Begehren, Angst vor dem Verlust der Jugend, die Kraft der Fantasie. Gleichzeitig verstand ich, wie jemand im selben Zuge eine ganze Welt erschaf-fen kann, für die man lebt und die einen am Leben hält, aber gleichzeitig auch erdrückt. Claire hat die Fähigkeit, ins Leben zurückzukehren, als sie vor einem Scherbenhaufen steht… Und davon er-zählt der Film.

Claire ist eine Figur, die den Boden unter den Füßen verliert, sich selbst wieder aufrappelt, erneut strauchelt usw. Jemand, der sein Unglück mit sich stetig herum schleppt…

Am Ende, wenn sie ganz unten angekommen ist, wenn sie alles verloren hat und nicht mehr zurück-kehren kann, eröffnet sich ein neuer Bewusstseinsstand. Das wahre Elend zeigt sich, wenn man in seiner Erfahrung dem Tod nahegekommen ist – das kann katastrophal sein, macht aber menschlich. Stolz alleine ist da kein Rettungsanker mehr, man muss ein Stück Glauben aufgeben und Werte, die relevant schienen. Wenn das Unglück uns nicht komplett bricht, kann die Erfahrung dessen zu einem inneren Leitfaden werden. Am Anfang des Films wird Claire von zwei Menschen zurückgestoßen – von ihrem Mann und ihrem jungen Liebhaber. Nach so einem heftigen Nackenschlag ermöglicht es ihr der Aufbau ihres Avatars, den Kopf aufrecht zu halten und nicht unterzugehen, sich als nicht besiegt zu behaupten. Sie kann diese Situation bezwingen, sie kann ihre Kraft und Macht spüren, ihre Freude und Neugier. Als sie dann jedoch in die Sackgasse ihrer Lügengeschichte gerät, muss sie sich dem grausamen Ende der Illusion stellen. Der angebliche Selbstmord ihres fiktionalen Liebha-bers, verkündet von ihrem vormaligen Liebhaber, zeigt, welches Gewicht diese Liebe besaß. Es ist ein Beweis für eine Liebe, die tröstet, aber auch zerstört. Claire fällt in eine Depression, die sie dazu bringt, sich wieder mit ihrem wahren Selbst zu verbinden, auch wenn sie noch eine Zeitlang die Wahrheit leugnet.

Ist es für eine Schauspielerin nicht doppelt verwirrend, eine Frau darzustellen, die an einem be-stimmten Punkt nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann?

Das ist nicht das erste Mal! In Olivier Assayas‘ DIE WOLKEN VON SILS MARIA, Abbas Kiarostamis DIE LIEBESFÄLSCHER und Michael Hanekes CODE: UNBEKANNT spiele ich beispielsweise auch eine Figur zwischen Realität und Fiktion… Regisseure lieben dieses Thema und für uns Schauspieler ist es ein Spaß, weil man eine Distanz wahren kann, obgleich man voll bei der Sache ist – ein bisschen wie im realen Leben. Vielleicht, weil diese Geschichten in der Geschichte uns den Spiegel vorhalten, uns helfen, unser Verhalten zu verstehen und auch die Regeln, nach denen wir spielen. Wir erzählen uns selbst ständig Geschichten, oder? Subjektivität gehört zu den Grundfesten unseres Lebens, obwohl wir irgendwie wissen, dass „Realität“ woanders ist, wir fühlen und verstehen das. Dennoch wissen wir nicht immer genau, was „Realität“ wirklich bedeutet, wo ihre Grenzen liegen. Der Film vermittelt uns unterschiedliche Sichtweisen auf eine Geschichte. So scheint auch die Therapeutin dieser Frau berührt zu sein, die ihr Leben hinterfragt, ihre Weiblichkeit, ihr Verlangen und die verronnene Zeit.

Der alltägliche Sexismus ist auch ein Thema in diesem „Matrjoschka-Film”. Als Claire diese Online-Figur auf Facebook erfindet, die halb so alt ist wie sie, ist das doch kein reiner Zufall, oder?

Natürlich, ihre Online-Persönlichkeit ist jung und schön und sie nutzt diese wie eine magische Waffe. Dieses Alter Ego ist ihr Feind Nummer 1, gleichzeitig aber auch ein ultimatives Machtinstrument, das es ihr erlaubt, zu manipulieren, Spaß zu haben und Teil dieser Gesellschaft zu sein, die sie an-sonsten an den Rand gedrückt hat. Da spielt auch eine Art Ironie mit, wenn sie diese Fotos auf ihrem falschen Profil postet, die Ironie reserviert für das Schicksal der Frauen ihres Alters. Es geht nicht nur darum, durch dieses Foto wieder jung zu sein, sondern diese Jugend zu benutzen, um auch Würde und Kraft für eine kurze Zeit zurück zu gewinnen. Es dauert eine ganze Weile, bis sie ihre wahre Stärke zurückerobern kann – eine tief verwurzelte Unabhängigkeit, Befreiung von ihren Ängs-ten und die an sie gerichteten Erwartungen. Einen Verlust zu akzeptieren ist eine Stärke, die mit dem Alter kommt und ein inneres Universum öffnet, wo Glück auf unterschiedliche Weise erlebt wird.

Ein weiterer Fokus des Films liegt auf den Sozialen Medien mit ihren gefährlichen Möglichkeiten und Abhängigkeiten…

Ich persönlich habe einen Instagram-Account, ich finde ihn sehr unterhaltsam, denn er eröffnet mir den direkten Weg, Informationen über meine Arbeit, Filmaufnahmen, Fotos und etwas Poesie mit Leuten aus der ganzen Welt zu teilen. Diese internationale Verbindung gibt mir Sicherheit. Durch die sozialen Medien hat sich die Kommunikation total verändert – wir sind skeptischer gegenüber den klassischen Medien geworden. Information breitet sich in jede Ecke aus, und wir haben den Eindruck, dass alles sehr schnell geht, sich alles beschleunigt. Um sich wieder auf die eigene Energie zu fokussieren, benötigen wir die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein dafür, dass wir von allen Seiten beobachtet und beeinflusst werden.

SO WIE DU MICH WILLST ist ihr erster Film mit Safy Nebbou. Ist diese enge und kreative Zusam-menarbeit mit den Regisseuren üblich für Sie?

Am Anfang gab es unsere Begeisterung dafür, einen gefährlichen und furchtlosen Film gemeinsam zu realisieren. Unser gegenseitiges Vertrauen wuchs im Laufe der Arbeit. Wir waren beide offen genug, uns gegenseitig Fragen zu stellen, wie auch uns selber. Das Gefühl von Freiheit teilten wir beide. Am Anfang, das muss ich sagen, war Safy noch etwas zurückhaltend aufgrund meiner Zusam-menarbeit mit anderen Regisseuren. Ich glaube, er dachte, ich würde ihm durch die Finger gleiten.

Was meinen Sie damit?

Es überrascht mich, dass es in Frankreich Produzenten und Regisseure ängstigt, wenn ein Schau-spieler sich schon vor den Dreharbeiten mit einem Film beschäftigt und in die Vorbereitung hinein-kniet. Eine interessante Beobachtung. Im Gegenteil, es sollte doch beruhigend sein, mit einem Schauspieler zu arbeiten, der früh einsteigt. Das macht der Regisseur mit seinem Kameramann und seinem Set-Designer doch auch. Die frühe Vorbereitung bietet dem Schauspieler mehr Freiheit und eine höhere Flexibilität im Spielen. Es ist doch so: Wenn er oder sie das Projekt in- und auswendig kennt und voll in den kreativen Prozess integriert ist, nutzt das dem Projekt, inspiriert den Regisseur und möglicherweise auch das Team.

Man kann sagen, dass SO WIE DU MICH WILLST schlussendlich eine scharfsichtige Reflexion der weiblichen Psyche darstellt…

Der Film ist das Porträt einer vielschichtigen und trotz allem nicht mit Komplexen beladenen Frau. Safy weiß genau, wie er sich dem weiblichen Wesen seiner Charaktere nähern muss. Er hat keine Angst davor, sondern er ist davon fasziniert, obgleich er nicht sicher ist, dass er alles genau versteht. Ich meine damit, er stellt sie nicht in die „Alien-Ecke“, auch wenn er manches vielleicht nicht be-greift. Ich glaube, seine Liebe zu Filmen von Ingmar Bergman hat ihm geholfen, die ganze Skala der weiblichen Empfindungen zu erfassen.

Man hat das Gefühl, dass Claire etwas sehr Persönliches in Ihnen berührt. Würden Sie dem zu-stimmen?

Wenn man eine Rolle spielt, erlaubt einem die Figur immer, etwas Neues in sich selbst zu erkunden. Immer. Die Idee, sich selbst in Gefahr zu begeben oder Unbehagen zu spüren, kann man nicht vom künstlerischen Prozess trennen. Auf der anderen Seite stimmt es, dass Claire zu den Rollen gehört, in welchen ich fürchtete, meinen Halt zu verlieren und die die Auseinandersetzung mit dem eigenen Alter provozierte. Da gibt es einen Moment, in dem Claire durch den Schmerz ziemlich lädiert aus-sieht. Sie lässt sich gehen und ihr graues Haar kümmert sie nicht mehr. Genau da versteht man die Reise, die sie durchgemacht hat, das körperliche und emotionale Auf und Ab, durch das sie gegan-gen ist. Es hat mir Spaß gemacht, die Unterschiede in Claires „diversen Leben” zu verkörpern, ob-gleich die Szenen mit der Therapeutin sehr anstrengend waren. Gegen Ende wollte ich einfach nur, dass es vorbei geht. Einerseits ist da die 50-jährige Claire, verlassen, alternd, unauffällig; dann taucht die begehrte Clara mit ihrem Verlangen und ihrer Sehnsucht auf; die Claire aus dem Roman ist kre-ativ, selbstbewusst und attraktiv, auf der anderen Seite ist sie eine 50-Jährige mit grauen Haaren, die nachlässig mit sich umgeht. Und die am Ende geläutert den emotionalen Turbulenzen ent-kommt, als die von ihren alten Ängsten befreite Claire. Es war einfach toll, so viele unterschiedliche Seiten einer Alterskategorie auszuspielen.

Ist es nicht paradox, in einem sehr strukturierten Film wie SO WIE DU MICH WILLST, ein solches Gefühl für das Loslassenkönnen entwickelt zu haben?

Stimmt, da ist etwas sehr Direktes und sehr Unverblümtes – obgleich der Film von einem Versteck-spiel handelt. Gott sei Dank gab es eine Struktur. Dass wir beide loslassen konnten resultiert aus dem Vertrauen zwischen Safy und mir. Es dominierte die reine Freude an der Zusammenarbeit, und ich spürte, dass die ganze Crew und auch das Produktionsteam von dieser, in uns lodernden, Energie gesteuert wurde. Es gibt nichts Schöneres als dieses undefinierbare Gefühl, das dich überwältigt, über dich hinauswächst und trotzdem eine große Verbundenheit entstehen lässt.

Filmografie (Auswahl)

1983 LIBERTY BELLE (Regie: Pascal Kané)
1984 MARIA UND JOSEPH („Je vous salue, Marie“, Jean-Luc Godard)
1984 DER MANN, DER WEINT („La vie de famille“, Jacques Doillon)
1985 RENDEZ-VOUS („Rendez-vous“, André Téchiné)
1986 DIE NACHT IST JUNG („Mauvais sang“, Leos Carax)
1988 DIE UNERTRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES SEINS („The Unbearable Lightness Of Being“, Philip Kaufman)
1991 VERFÜHRERISCHE GESCHICHTEN („Women and Men: In Love there are no Rules”, Mike Figgis u.a.)
1991 DIE LIEBENDEN VON PONT NEUF (“Les amants du Pont-Neuf”, Leos Carax)
1992 VERHÄNGNIS („Damage“, Louis Malle)
1993 DREI FARBEN: BLAU („Trois couleurs: Bleu“, Krzysztof Kiéslowski)
1996 DER ENGLISCHE PATIENT („The English Patient“, Anthony Minghella)
2000 CHOCOLAT – EIN KLEINER BISS GENÜGT („Chocolat“, Lasse
Hallström)
2000 CODE: UNBEKANNT („Code: inconnue“- Récit incomplet de divers Voyages“, Michael Haneke)
2004 CACHÉ („Caché“, Michael Haneke)
2008 DAS ENDE EINES SOMMERS („L´heure d‘été“, Olivier Assayas)
2010 DIE LIEBESFÄLSCHER („Copie conforme“, Abbas Kiarostami)
2011 DAS BESSERE LEBEN („Elles“, Malgorzata Szumowska)
2012 COSMOPOLIS („Cosmopolis“, David Cronenberg)
2014 DIE WOLKEN VON SILS MARIA („Sils Maria“, Olivier Assayas)
2016 DIE FEINE GESELLSCHAFT („Ma loute“, Bruno Dumont)
2017 MEINE SCHÖNE INNERE SONNE („Un beau soleil intérieur“, Claire De-nis)
2018 ZWISCHEN DEN ZEILEN („Double Vies“, Olivier Assayas)
2019 SO WIE DU MICH WILLST („Celle que vous croyez“, Safy Nebbou)

Meldung: Alamode Film

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